• Alexandra Conunova
  • Andrey Boreyko (Foto: Michał Zagórny) Andrey Boreyko (Foto: Michał Zagórny)
Veranstaltungsdaten

Die große Reihe #2 - Tempo, Tempo!

Einführung ins Programm um 18:30 Uhr

Der Einzelkartenvorverkauf beginnt am 1. Juli.

J. STRAUSS
Ouvertüre zu „Die Fledermaus“

MOZART
Sinfonie g-Moll KV 550

BEETHOVEN
Violinkonzert D-Dur

Mit großem Schwung, elektrisierend und rhythmisch pikant führt die Ouvertüre zu Johann Strauß‘ Operette „Die Fledermaus“ (1874) in unser Wiener Programm ein.

Wolfgang Amadeus Mozart verbrachte rund ein Drittel seines Lebens auf Reisen. 1770 fuhren der 14jährige und sein Vater Leopold in nur 27 Stunden von Neapel nach Rom in einer Sedia, einem kleinen Reisewagen für zwei Personen und Kutscher. Leopold beschreibt, was kurz vor Ankunft geschah: „du weist daß 2 Pferd und ein Postillion 3 Bestien sind. auf der Letzten Post nach Rom schlug der Postillion das Pferd, welches zwischen den Stangen gehet, und folglich die Sedia auf dem Rüggen trägt. das Pferd stieg in die höhe, verwickelte sich in dem mehr als spann dieffen Sand und Staub und fiel mit gewalt nach der Seite zu boden, riss folglich den vorderen theil der Sedia mit sich nieder, weil die Sedia nur 2 räder hat. Ich hielt den wolf[gang] mit einer hand zurück, damit er nicht hinausstürzte, mich riss aber der gewalt mit dem rechten fuss mit solchem gewalt an das mittere Eysen des zurückfallenden spritzleders, daß ich das halbe schinbein des rechten fusses fingerbreit aufriss.“ […]

Von solchen Reiseunfällen Beethovens kann hier nicht berichtet werden, dafür vom falschen Weg, auf dem er sich laut einem Kritiker der Wiener Uraufführung seines Violinkonzerts befand: „Ueber Beethhofens Concert ist das Urtheil von Kennern ungetheilt, es gesteht demselben manche Schönheit zu, bekennt aber, daß der Zusammenhang oft ganz zerrissen scheine, und daß die unendlichen Wiederholungen einiger gemeinen Stellen leicht ermüden könnten. […] Man fürchtet aber zugleich, wenn Beethhofen auf diesem Weg fortwandelt, so werde er und das Publicum übel dabey fahren. Die Musik könne sobald dahin kommen, daß jeder, der nicht genau mit den Regeln und Schwierigkeiten der Kunst vertraut ist, schlechterdings gar keinen Genuß bey ihr finde, sondern durch eine Menge unzusammenhängender und überhäufter Ideen und einen fortwährenden Tumult einiger Instrumente […] zu Boden gedrückt, nur mit einem unangenehmen Gefühl der Ermattung das Koncert verlasse.“ (Aus der „Wiener Theaterzeitung“ 1806)

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https://www.stuttgarter-philharmoniker.de/4788 | Ausdruck vom: 23.05.2026 13:38

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