Veranstaltungsdaten
Sinfonische Horizonte #5 - SONDERKONZERT
Einführung ins Programm um 16:00 Uhr
Der Einzelkartenvorverkauf beginnt am 1. Juli.
zum 200. Geburtstag von LUDWIG VAN BEETHOVEN
CHRISTUS AM ÖLBERGE - Passionsoratorium
- N. N. Sopran
- Kai Kluge Tenor
- Shigeo Ishino Bass
- Chor der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
- Stuttgarter Philharmoniker
- Dirigent Richard Wien
Die 200. Wiederkehr von Ludwig van Beethovens Todestag (26. März 1827 in Wien) fällt auf einen Karfreitag. Was liegt da näher, als sein selten zu hörendes Passionsoratorium „Christus am Ölberge“ in den Mittelpunkt eines Konzerts zu stellen. Beethovens einziges Oratorium entstand im Frühjahr 1803. Zum ersten Mal aufgeführt wurde es am 5. April, am Dienstag der Karwoche 1803, im Wiener Theater an der Wien, zusammen mit Beethovens ersten beiden Sinfonien und dem dritten Klavierkonzert.
„Christus am Ölberge“ handelt von den Geschehnissen im Garten Gethsemane bis zur Verhaftung Jesu. Im Unterschied zu den Passionsoratorien Johann Sebastian Bachs und seiner Zeitgenossen ist Beethovens Stück keine Vertonung des deutschen Bibeltextes. Der Wiener Journalist und Schriftsteller Franz Xaver Huber schuf für Beethoven einen Gesangstext, der die Passionserzählungen des Neuen Testaments paraphrasiert und somit ähnlich verfährt wie Gottfried van Swieten beim Text für Joseph Haydns fünf Jahre älteres Oratorium „Die Schöpfung“, das auch in mancher musikalischer Hinsicht Beethovens Vorbild war.



