Veranstaltungsdaten
Sinfonische Horizonte #2 - Musikmetropolen - WIEN
Einführung ins Programm um 18:30 Uhr
Der Einzelkartenvorverkauf beginnt am 1. Juli.
J. STRAUSS
„An der schönen blauen Donau“
MOZART
Klavierkonzert d-Moll KV 466
BRAHMS
Sinfonie Nr. 3
- Jeneba Kanneh-Mason Klavier
- Stuttgarter Philharmoniker
- Dirigent Mariano Chiacchiarini
Der muss hier erklingen: Johann Strauß juniors „Donau-Walzer“, die inoffizielle Hymne an die Musikstadt Wien. Nach der Uraufführung 1867 schrieb das Wiener „Neue Fremdenblatt“: „Die Eröffnungsnummer der zweiten Abteilung war ein entschiedener Schlager.“
Wolfgang Amadeus Mozarts d-Moll-Konzert, 1785 von ihm im Wiener Casino „Die Mehlgrube“ uraufgeführt, ist unter seinen vielen Klavierkonzerten eines von nur zwei in einer Moll-Tonart. Diese gibt ihm eine besondere Dramatik und rückt es in die Nähe seiner Oper „Don Giovanni“. Die „romantische“ Ausdrucksfülle und vollendete Form machten es später zu einem Liebling der Komponisten: Beethoven, Brahms und viele andere spielten es in ihren Programmen.
Johannes Brahms‘ 3. Sinfonie wurde 1883 in Wien zum ersten Mal gespielt. Brahms-Freundin Clara Schumann schrieb dem Komponisten kurze Zeit nach der Uraufführung: „Welch ein Werk, welche Poesie, die harmonischste Stimmung durch das Ganze, alle Sätze wie aus einem Gusse, ein Herzschlag, jeder Satz ein Juwel! […] Ich könnte nicht sagen, welcher Satz mir der liebste?“, und ein Zeitungsbericht von der Aufführung führte aus, „Nach dem ersten, dritten und dem Schlußsatze wurde der Componist stürmisch und jubelnd wiederholt gerufen. Das hoch interessante Werk ist Satz für Satz in sich abgerundet, klar, faßlich schon bei erstmaligem Anhören, reich an überraschenden Wendungen, fesselnd in der Durchführung der Haupt- und Nebenthemen, sowie namentlich auch durch seine instrumentalen Schönheiten.“




