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  • Pianist Joseph Moog Foto: Thommy Mardo
  • Dirigent Michael Francis Dirigent Michael FrancisFoto: Felix Broede
Veranstaltungsdaten
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Einführung ins Programm um 18 Uhr

KODÁLY
Tänze aus Galánta

RACHMANINOFF
Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester

DVOŘÁK
Slawische Tänze op. 72

  • Joseph Moog Klavier
  • Dirigent Michael Francis

DIE PHILHARMONIKER TANZEN

„Galánta ist ein kleiner ungarischer Marktflecken an der alten Bahnstrecke Wien–Budapest, wo der Verfasser sieben Jahre seiner Kindheit verbrachte. Damals wohnte dort eine berühmte Zigeunerkapelle, die dem Kinde den ersten ‚Orchesterklang‘ einprägte. Um 1800 erschienen in Wien einige Hefte ungarischer Tänze, darunter eines ‚von verschiedenen Zigeunern aus Galántha‘. Jenen Heften entstammen die Hauptmotive dieses Werkes.“ Kodálys populäre Tänze als Hommage an die Musik der ungarischen Roma wurden 1933 für das Budapester Philharmonische Orchester verfasst.
Eine neue Epoche der Literatur für die Violine eröffnete Niccolò Paganini mit seinen 24 Capricen op. 1, die 1820 Im Druck erschienen. Die äußerst schwierigen Solo-Etüden, ein Kompendium der Spieltechniken ihres virtuosen Komponisten, gipfeln in der 24., die mit ihren Variationen für sich genommen ein Kompendium der Violintechnik darstellt. Das eingängige Thema von Nr. 24 wurde in den nachfolgenden Jahrzehnten von vielen Komponisten (darunter Franz Liszt, Robert Schumann, Johannes Brahms), aufgegriffen, um eigene Variationen darüber zu schreiben. Seltsamerweise sind die meisten davon für Klavier geschrieben. Sergej Rachmaninoff ist bei weitem nicht der letzte in der Reihe dieser schöpferischen Paganini-Verehrer. Seine Rhapsodie von 1934 ist auch ein Variationssatz für Klavier und Orchester, der nicht nur die tänzerischen Qualitäten des Themas bearbeitet, sondern auch die philosophischen.
1877 empfahl Johannes Brahms den damals noch weitgehend unbekannten Antonín Dvořák seinem Musikverleger. Dieser empfahl Dvořák, doch eine Reihe von „Slawischen Tänzen“ nach dem Vorbild von Brahms‘ „Ungarischen Tänzen“ zu komponieren. Dvořák nahm an, und die Tänze wurden schnell zu einem großen Erfolg beim Publikum, so dass 1886 eine weitere Folge von acht Tänzen als Opus 72 folgte, die bald ebenso populär wie die erste wurde. Darin finden sich tschechische, slowakische, polnische und Rhythmen aus dem Balkan.

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