Hilfsnavigation: Sprung…
  • Stefan Dohr
  • Gabriel Feltz (Foto: Marko Djokovic)Gabriel Feltz (Foto: Marko Djokovic)
Veranstaltungsdaten

Terzett – Wien, München, Wien

Einführung ins Programm um 18 Uhr

A 03.01.22 / V 10.01.22

KORNGOLD
Sinfonische Serenade

R. STRAUSS
Hornkonzert Nr. 1

MOZART
Sinfonie Es-Dur KV 543

Wien, München Wien

Als die Stuttgarter Philharmoniker mit ihrem damaligen Chefdirigenten Gabriel Feltz 2009/2010 eine ganze Saison lang in neun Konzerten Musik des Wiener Wunderkindes Erich Wolfgang Korngold (1897-1957) vorstellten, reichte der Platz nicht aus, alle Orchesterwerke des fleißigen Komponisten vorzustellen. Da Feltz als Gast wieder einmal in Stuttgart dirigiert, liegt es nahe, eines der „ausgelassenen“ Werke bei dieser Gelegenheit nachzuholen. Die „Sinfonische Serenade für Streichorchester“ ist ein Spätwerk Korngolds, das 1950 von den Wiener Philharmonikern unter Leitung Wilhelm Furtwänglers uraufgeführt wurde. Virtuos behandelt Korngold darin die die musikalischen Mittel und verleugnet weder seine Herkunft aus der Wiener Tradition, noch seine Meriten in der Opern- und Filmmusik.
Der Vater von Korngolds älterem in München geborenen Kollegen Richard Strauss (1864-1949), Franz Strauss, war Solohornist des Münchner Hoforchesters. Da lag es nahe, dass der frühreife Richard mit 19 Jahren für ihn sein erstes Hornkonzert schrieb. Noch ist der musikalische Stil von Tondichtungen wie „Also sprach Zarathustra“ und Opern wie der „Salome“ höchstens zu erahnen, aber das romantische Konzert hat so große Qualitäten, dass es zum Kernrepertoire der konzertierenden Hornisten gezählt wird.
Ein Spätwerk mag man eine Sinfonie aus der Feder eines 33-jährigen Komponisten kaum nennen, doch handelt es sich bei Wolfgang Amadeus Mozarts (1756-1791) Es-Dur-Sinfonie um eine seiner drei letzten, und er hatte zur Zeit ihrer Komposition nur noch knappe zweieinhalb Jahre zu leben. Das Stück, in warmem Es-Dur-Gold, kann daher zumindest zu seinen reifen Werken gezählt werden. Solche Stücke regen immer wieder zu spekulativen Interpretationen an: Aufgrund eines Missverständnisses bezeichneten die Einen das festlich klingende Werk als „Schwanengesang“, die Anderen als Mozarts „Eroica“.

---
https://www.stuttgarter-philharmoniker.de/3380 | Ausdruck vom: 19.09.2021 18:27

Geschäftsstelle der Stuttgarter Philharmoniker
Gustav-Siegle-Haus, Leonhardsplatz 28
70182 Stuttgart

T: 0711 216 - 88 990 (Karten und Abonnements)
F: 0711 216 - 88 991

E: Bitte aktivieren Sie JavaScript!
www.stuttgarter-philharmoniker.de

Logo BW und Stadt Stuttgart