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Nemanja Radulović // Violine

Seit Nemanja Radulović bei den Victoires de la musique classique 2014 als „bester Instrumentalsolist des Jahres“ ausgezeichnet wurde, erobert der serbische Geiger die klassische Musikwelt im Sturm mit bestechender Virtuosität, Tiefe des Ausdrucks und experimentierfreudigen Programmen sowohl im Aufnahmestudio als auch auf der Konzertbühne.

Der Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon bringt in seinem jüngsten Album Interpretationen aus dem Repertoire von Peter Tschaikowsky: das Violinkonzert und eine neue Bearbeitung der Rokoko-Variationen für Viola und Kammerorchester. Als Künstler strebt er danach, die Grenzen der klassischen Musik zu überwinden und kraft der Musik, die Menschen mit seiner einzigartigen Energie und Aufrichtigkeit zu vereinen. Er musiziert mit den führenden Orchestern der Welt, darunter die Münchner Philharmoniker, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Staatskapelle Dresden, das Royal Liverpool Philharmonic, das Tokyo Symphony, das Orchestre Symphonique de Montreal, die NDR Radiophilharmonie Hannover, das WDR Sinfonieorchester Köln, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Orchestre National de Belgique, das Orches tra Sinfonica Nazionale della RAI Turin, das Orchestra della Toscana, das Royal Philharmonic Orchestra, das Copenhagen Philharmonic und das Bilbao Orkestra Sinfonika.

Auch in der Kammermusik ist Nemanja Radulović weltweit unterwegs und spielt an so bekannten Orten wie der Carnegie Hall in New York, dem Concertgebouw Amsterdam, der Berliner Philharmonie, dem Salle Pleyel und dem Theatre des Champs-Elysees in Paris, dem Megaron in Athen, der Suntory Hall in Tokyo, dem Teatro Colon in Buenos Aires und dem Melbourne Recital Centre. Unter seinen Kammermusikpartnern sind Marielle Nordmann, Laure Favre-Kahn und Susan Manoff, mit der er auch eine CD mit Beethoven-Sonaten bei Decca/Universal Music aufgenommen hat.

Nach einer spannenden Saison 2016/2017 als Artist in Residence beim Bournemouth Symphony Orchestra begann er die aktuelle Spielzeit mit seinem Orchesterdebüt im Concertgebouw Amsterdam mit der Niederländischen Radiophilharmonie. Außdem eröffnete er die Konzertreihe der Jeunesse Musicale im Wiener Konzerthaus mit dem Ensemble Double Sens und leitete das Münchner Kammerorchester mit Beethovens Violinkonzert. Andere wichtige Konzerte der letzten Zeit waren unter anderem Auftritte beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, in der City Hall Hpong-Kong, im Konzerthaus Berlin, im Konserthuset Stockholm, in der Tonhalle Düsseldorf, beim Gstaad Festival und Einladungen von Tampere Philharmonic, Gavle Symphony, Orchestra della Toscana, der Deutschen Radio Philharmonie, Opera de Marseille, Wroclaw Philharmonic und den Dortmunder Philharmonikern.

Mit seinem Ensemble „Les Trilles du Diable“ tourt er regelmäßig durch die Konzertsäle Europas und Asiens. Mit seinem anderes Ensemble „Double Sens“ wurde er für seine Aufnahme „5 Jahreszeiten“ gefeiert, das Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ mit der neuen Komposition „Spring in Japan“ von Aleksander Sedlar kombiniert und den Tsunamiopfern von 2011 gewidmet ist. Andere neue Aufnahmen sind „Paganini Fantasy“ (2013) und „Journey East“ (2014).

Anerkennung für seine Arbeit erhielt Nemanja Radulović unter anderem als „Internationale Entdeckung des Jahres“ 2005 durch die Victoires de la musique classique, eine Ehrendoktorwürde der Universität der Künste im serbischen Niš und den „ELLE Style Award“ als Musiker des Jahres 2015. Er ist Gewinner mehrerer internationaler Violinwettbewerbe, darunter des Joseph Joachim Wettbewerbs in Hannover, des George Enescu Wettbewerbs in Bukarest und des Stradivarius Wettbewerbs in Cremona.

Der gebürtige Serbe Nemanja Radulović studierte bei Sir Yehudi Menuhin in Frankreich, der Fakultät der Künste und Musik in Belgrad, der Saarländischen Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken, der Stauffer Akademie in Cremona bei Salvatore Accardo und am weltberühmten Conservatoire de Paris bei Patrice Fontanarosa.

Bei den Stuttgarter Philharmonikern ist er bereits zum dritten Mal zu Gast.

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https://www.stuttgarter-philharmoniker.de/2611 | Ausdruck vom: 16.12.2018 17:56

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