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Stefan Hadjiev // Violoncello

Stefan Hadjiev hat sich als vielseitiger, innovativer Künstler in der internationalen Konzertszene ausgezeichnet, der stets über den Mainstream und die Standarddefinitionen des Musikzierens hinausschaut. Nach seinem Examen an der Guildhall School of Music and Drama (London), hielt er sich für einige Jahre fern vom internationalen Betrieb, um seine persönliche Spielweise, seine musikalische Identität, zu erforschen und weiter zu entwickeln. Heute geniest er internationale Anerkennung als Solist und Kammermusiker, widmet sich einem sehr verschiedenartigen Repertoire, hebt dabei die Grenzen zwischen den musikalischen Genres auf und entfaltet eine radikale interpretative Ästhetik, die neues Licht auf den Wesenskern der Musik wirft, die er aufführt.

Zu seinen Engagements gehören eine von der Kritik gefeierte Aufführung des 2. Cellokonzerts von Schostakowitsch mit dem Staatsorchester Kassel und die Uraufführung des Cellokonzerts von Michael-Gregor Scholl. In der Tonhalle Zürich führte er mit dem Lipkind Quartet Schuberts Streichquintett auf. Er verband sich mit dem bulgarischen Produzenten Georgi Atanassov-Minstrell, um mit ihm Musik und Klange für das experimentelle Tanztheaterstuck „Ion“ im Roten Haus in Sophia zu schaffen. „Ion“ wurde eine der interessantesten Aufführungen der Saison in Sofia und erhielt äußerst positive Rezensionen und den angesehenen IKAR, den bulgarischen Theaterpreis.

Stefan Hadjiev ist Mitglied des International Mahler Orchestra, dem von Yoel Gamzou gegründeten projektbasierten Musikerkollektiv, das neue Formate für die Aufführung klassischer Musik sucht.

Stefan Hadjiev wird 2018 Aufnahmen mit der Pianistin Veneta Neynska machen, Reisen mit seiner neuen Band „Wooden Elephant“ unternehmen und mehrere Konzerte und Festivalauftritte absolvieren, neben Auftritten mit improvisierter Musik und der Zusammenarbeit mit Kunstlern anderer Musikstile.

Stefan Hadjiev trat in Konzerten im Vereinigten Königreich, in Deutschland, Bulgarien, der Schweiz, den Niederlanden, in Italien, Belgien, Frankreich, Ungarn, Portugal und Lateinamerika auf. Zu seinen Auftrittsorten zählen Wigmore Hall, Barbican Centre, Cardogan Hall, Royal Festival Hall, Queen Elisabeth Hall, Berliner Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Kölner Philharmonie, Liederhalle Stuttgart, Kurhaus Wiesbaden, NDR-Saal Hamburg, Kassel Stadthalle, Literaturhaus Berlin und viele andere.

Als Solist gastierte er beim Staatsorchester Kassel, der Neuen Philharmonie München, der Southbank Sinfonia, dem International Mahler Orchestra und dem Orchester der Staatsakademie Sofia. Er spielte vor Prince Charles im St. James’s Palace und Königin Beatrix der Niederlande aus Anlass eines Ehrenkonzerts beim Graachten Festival in Amsterdam.

Während er sich für die Aufführung eines sehr breiten Repertoires engagiert und ein großes Spektrum sowohl von Kammermusik- als auch von Solo- und Konzertwerken von bekannten und unbekannten Komponisten ansammelt, ist Stefan Hadjiev auch immer an anderen musikalischen Gattungen interessiert und arbeitet mit Künstlern wie Paul Frick, Giles Apap und Bands aus dem Vereinigten Königreich und Bulgarien zusammen. Er war zudem Mitbegründer von „180°“, einem der innovativen Festivals in Sofia für experimentelle Musik und interdisziplinarer Kunst.

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https://www.stuttgarter-philharmoniker.de/2590 | Ausdruck vom: 16.12.2018 18:22

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