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  • Yoel Gamzou. „Ein genialisch Besessener“, der „Partituren frisst“ auf Erfolgskurs
  • Lioba Braun (Foto: Susie Knoll)Lioba Braun (Foto: Susie Knoll)
Veranstaltungsdaten

Abo DIE GROSSE REIHE - #HEIMAT

RUZICKA
Mahler | Bild. Erinnerung für Orchester

SIBELIUS
Sinfonie Nr. 4

MAHLER
Kindertotenlieder

WAGNER
Vorspiel und Liebestod aus „Tristan und Isolde“

  • Mezzosopran: Lioba Braun
  • Dirigent: Yoel Gamzou

KINDER, KINDER!

Mahler | Bild. Erinnerung für Orchester, war 2010 eine Auftragskomposition für das Staatsorchester Stuttgart. Das 18-minütige Werk bezieht sich auf die Fragment gebliebene 10. Sinfonie Gustav Mahlers, vornehmlich „auf deren Adagio, das vor hundert Jahren musikalische Ausdrucksgrenzen durchbrach“, schreibt der Komponist Peter Ruzicka.

Als der Dichter Friedrich Rückert in den Jahren 1833/1834 zwei seiner Kinder durch Scharlach verlor, trauerte er um sie in nicht weniger als 428 so genannten „Kindertodtenliedern“. Gustav Mahler ist von den Gedichten so tief berührt, dass er fünf davon vertont. Seine Frau Alma aber ist entsetzt, dass er Kindertotenlieder komponieren kann, während seine eigenen Kinder vergnügt im heimischen Garten herumtollen.

Was wäre, wenn Tristan und Isolde Kinder bekommen hätten? Für echte Wagnerianer ist das sicher eine so absurde wie ketzerische Frage. Dass in der knappen Handlung, die sich hauptsächlich auf einem Schiff zwischen beider Heimaten abspielt, Liebes- und Todestrank vertauscht werden, ist von hohem Symbolwert. Die Idee von Wagners Musikdrama verbindet bekanntlich die unmögliche Liebe der beiden Titelgestalten mit dem Tode.

 

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