Konstantin Lifschitz, Klavier

Konstantin Lifschitz spricht über Musik ungewöhnlich direkt. Seine größten Einflüsse? „Vögel“, sagt er einmal – und die Natur. Perfektion interessiert ihn weniger als der Moment, in dem etwas „nicht schlecht“ war. Vielleicht ist es genau diese Haltung, die seine Konzerte so eigenwillig macht.
Der Pianist Konstantin Lifschitz, geboren 1976 in Charkiw, erhielt seine Ausbildung in Moskau und später in Europa. Bereits als Jugendlicher machte er international auf sich aufmerksam, als seine Einspielung der Goldberg-Variationen im Alter von siebzehn Jahren für einen Grammy nominiert wurde. Er konzertiert weltweit mit führenden Orchestern und ist besonders für seine Interpretationen der Werke Johann Sebastian Bachs bekannt. Dabei sucht er weniger den äußeren Effekt als eine intensive musikalische Durchdringung. Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er und gibt Meisterkurse. Seine Programme verbinden häufig klassische Werke mit weniger bekannten Kompositionen. Seine künstlerische Arbeit zeichnet sich durch Unabhängigkeit und eine ausgeprägt persönliche Haltung aus.



