Viviane Hagner, Violine

Viviane Hagner gelingt es in verblüffender Weise, Nachdenklichkeit und Leuchtkraft aufs Eindringlichste miteinander zu vermischen. Die Geigerin, die wenig von Musikwettbewerben hält, stand schon früh auf internationalen Bühnen und entwickelte dabei eine hoch individuelle, künstlerische Handschrift. Im Zentrum ihres Spiels steht weniger der Effekt als die genaue Ausgestaltung musikalischer Linien. So gewinnen ihre Interpretationen an Klarheit und Tiefe.
Die Geigerin Viviane Hagner gab bereits im Alter von dreizehn Jahren ihr Debüt mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Seither konzertiert sie mit führenden Orchestern weltweit und arbeitet mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim und Esa-Pekka Salonen zusammen. Ihr Repertoire reicht von den großen Violinkonzerten von Bach bis Berg bis hin zu selten gespielten und zeitgenössischen Werken. Sie brachte unter anderem das Violinkonzert von Unsuk Chin zur Uraufführung und setzt sich regelmäßig für neue Musik ein. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sie sich intensiv der Kammermusik, unter anderem im Duo mit ihrer Schwester, der Pianistin Nicole Hagner. Sie ist regelmäßig bei internationalen Festivals zu Gast. Besonderes Anliegen ist Hagner auch die Jugendförderung, etwa bei Projekten wie „Rhapsody in School“.



