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Jan Willem de Vriend // Dirigent

Jan Willem de Vriend wurde mit Beginn der Spielzeit 2017/18 zum ersten Gastdirigenten des Orchestre National de Lille berufen. Darüber hinaus ist er seit 2015/16 Principal Conductor des Residentie Orkest Den Haag sowie erster Gastdirigent des Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya. Von 2006 bis 2017 war er Chefdirigent des Nederlands Symfonieorkest (Orkest van het Oosten). Ferner ist Jan Willem de Vriend regelmäßiger Gast weiterer holländischer Orchester wie das Nederlands Kamer Orkest, die Radio Kamer Filharmonie sowie das Barbants, Gelders, Noord Nederlands und Limburgs Symphonisch Orkest. Ferner arbeitete er mit dem RIAS Jugendorchester, dem schwedischen Ensemble Musica Vitae und der Deutsche Kammerphilharmonie Bremen.

2008 gab Jan Willem de Vriend sein Debüt beim Concertgebouw Orkest, zu dem er mehrfach zurückkehrte. Ferner war er Gast des Mozarteum-Orchesters Salzburg, Wiener Concert-Vereins, Sinfonieorchesters Wuppertal und der Duisburger Philharmoniker. Es folgten Einladungen des Konzerthausorchesters Berlin, der NDR Radiophilharmonie Hannover, Stuttgarter Philharmoniker, der SWR-Orchester, des Orchestre Philharmonique de Luxembourg, der Tonhalle Zürich und des Hongkong Philharmonic. Ende 2016 gab er sein erfolgreiches Debüt in der Kölner Philharmonie. Im März 2019 leitet er zum wiederholten Male das Stavanger Symphony Orchestra, im Mai folgen u.a. Gastdirigate beim Konzerthausorchester Berlin.

Seit jeher spielt die Oper für Jan Willem de Vriend eine große Rolle, so gastierte er u.a. an den Opernhäusern von Barcelona, Luzern und Straßburg. An der Nationale Reisopera dirigierte er Händels „Rodelinda“, „Agrippina“ und „Alcina“, Monteverdis „L'incoronnazione di Poppea“ und „L'Orfeo“, Purcells „King Arthur“ und „Dido and Aeneas“. Mit der „Fledermaus“ und Heinrich Ignaz Franz von Bibers „Arminio“ unternahm Jan Willem de Vriend ausgedehnte Tourneen durch Holland. Dabei arbeitete er mit Regisseuren wie Philipp Himmelmann, Achim Freyer, Eric Vos und Jens Daniel Herzog zusammen. 2012 erhielt er den “Radio 4 Prijs”, einen der renommiertesten Preise für klassische Musik in Holland.

Jan Willem de Vriend studierte Violine an den Konservatorien in Amsterdam und Den Haag. Schon während des Studiums dirigierte er diverse Opernproduktionen wie „Die Fledermaus“ von Johann Strauß und „Der Silbersee“ von Kurt Weill. 1982 gründete er das Combattimento Consort Amsterdam, ein Ensemble, das sich überwiegend den Werken des 17. und 18. Jahrhunderts unter Berücksichtigung der historischen Aufführungspraxis, jedoch unter Verwendung modernen Instrumentariums widmete.

Mit seinem Ensemble spielte Jan Willem de Vriend zahlreiche CD-, Radio- und Fernseh-Aufnahmen ein, die nicht nur in der holländischen Presse hoch gelobt wurden. Als Geiger und künstlerischer Leiter war er für viele bedeutende Konzerte und Opernproduktionen in den Niederlanden, in zahlreichen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Japan verantwortlich. Darüber hinaus wurde er als Konzertmeister auch von anderen Ensembles eingeladen, darunter die Camerata Bern und das Ensemble Oriol Berlin.

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https://www.stuttgarter-philharmoniker.de/2726 | Ausdruck vom: 21.05.2019 17:36

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