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Veranstaltungsdaten

Abo SEXTETT – Langsam, langsam...

SCHÖNBERG
Verklärte Nacht

BRAHMS
Klavierkonzert Nr. 2

SEHR LANGSAM

„Sehr langsam – Breiter – Schwer betont – Sehr breit und langsam – Sehr ruhig“ sind die fünf pausenlos ineinander übergehenden Teile des von Arnold Schönberg im Jahre 1899 komponierten Streichsextetts „Verklärte Nacht“ (das er später selbst für Streichorchester bearbeitete) überschrieben. Kein Wunder: Das langsame Tempo entspricht der Vorlage, dem Gedicht „Verklärte Nacht“ von Richard Dehmel (1863–1920): Ein Paar unternimmt einen nächtlichen Gang durch „kahlen, kalten Hain; der Mond läuft mit, sie schaun hinein.“ Sie, in großer Gewissensnot, gesteht ihm, dass sie ein Kind von einem andern erwarte. Nächtliche Natur und Offenbarung der inneren Qualen begleiten einander. Er beruhigt sie: „O sieh, wie klar das Weltall schimmert!“ Er werde sie und das Kind als sein eigenes annehmen.

Ein besonders inniger Satz, „Andante“ (wörtlich „gehend“) überschrieben, zeichnet auch das 1881 vollendete zweite Klavierkonzert von Johannes Brahms aus. Als traue er dem Soloklavier alleine die Fähigkeit zum Singen nicht zu, lasst er hier ein Solocello das innige Liedthema spielen, später lost es eine Klarinettenmelodie ab. Klavier, Cello und Klarinette spielen intimste Kammermusik mit Orchesterbegleitung.

 

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https://www.stuttgarter-philharmoniker.de/2696 | Ausdruck vom: 13.10.2019 22:39

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