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Das Orchester// Pressestimmen

Zu erleben war… ein Meisterwerk der Differenzierung, die Mahler vor allem durch eine Neuverteilung der Stimmen erreicht. Dan Ettinger gewann dem Stück raffinierte klangfarbliche Momente vor allem im Bereich des Leisen ab, trieb die Musiker im Presto in virtuos geführte rasante Parallelläufe, variierte ebenso fein wie kunstvoll Dynamik und Tempi. Grandios!
Stuttgarter Zeitung vom 29.10.2018, Susanne Benda
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Zum Saisonauftakt der Lahrer Sinfoniekonzerte haben die Stuttgarter Philharmoniker mit einem bemerkenswert feinsinnigen Konzertprogramm überzeugt… Unter der Leitung des jungen, aus Israel stammenden Gastdirigenten Yoel Gamzou zeigte das Orchester eine bravouröse Leistung.
Lahrer Zeitung vom 15.10.2018, Jürgen Haberer
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Die Stuttgarter Philharmoniker starteten als Erste in die neue Saison der Meisterkonzerte. Der Abend im Franziskaner wurde zum Erlebnis der großen Gefühle. Die emotionale Interpretation des Programms bewies den Stellenwert der Stuttgarter… Die solistischen Leistungen können nur gelobt werden.
Schwarzwälder Bote vom 12.10.2018
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Zum Saisonauftakt der Lahrer Sinfoniekonzerte haben die Stuttgarter Philharmoniker mit einem bemerkenswert feinsinnigen Konzertprogramm überzeugt, einer Verbeugung vor dem Spätwerk von drei großen Komponisten. Unter der Leitung des jungen, aus Israel stammenden Gastdirigenten Yoel Gamzou, zeigte das Orchester eine bravouröse Leistung.
Lahrer Zeitung vom 14.10.2018, Jürgen Haberer
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Solist Frank Lehmann spielte espritvoll virtuos und stellte im Anfangspulsieren die Motive schön heraus. Im Schlusssatz knüpfte er daran mit rasanten Läufen an, während er im langsamen Mittelsatz sein Instrument über zarten Streicherklängen zum Singen brachte.
Südwestpresse vom 18.09.2018, Ralf Snurawa
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...das Konzert für Fagott und Orchester B-Dur und das Fagott spielt Frank Lehmann – und das gelingt ihm so überzeugend, ja brillant, dass man von der Überraschung und vom Höhepunkt des Abends sprechen darf. Wunderbar sensibel, leicht, schwebend, vor allem der zweite Satz. Im Programmheft heißt es, Vivaldi, eigentlich der Mann für Violinkonzerte, habe 39 Fagottkonzerte geschrieben. Man möchte sofort mehr hören... Ein durchweg gelungener Abend, grandiose Kulisse, famoses Fagott und eine bewegungsfreudige Dirigentin. Das Publikum dankt mit sehr langem Beifall.
Schwarzwälder Bote vom 16.09.2018, Peer Meinert
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Last Night: Am Ende donnerte nur der Applaus
Eröffnet, ja geradezu einmarschiert in den Abend wurde mit der Ouvertüre zum Musical „Strike up the band“, mit der die Stuttgarter Philharmoniker unter der Leitung von Marcus Bosch bereits bewiesen, dass sie „nicht nur Verdi können, sondern auch Gershwin“, wie Marcus Bosch es ausdrückte.
Südwest Presse vom 30.07.2018, Marita Kasischke
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Die Intensität, mit der Glemser und das Orchester dichte Klanggebilde weben, ist kaum zu steigern. Zartschmelzende charakterstarke Holzbläser, majestätisches Blech und ein Teppich aus wohlklingenden Streichern bilden die Basis, auf der Bernd Glemser sich nach Belieben entfalten kann… Es ist ein wahrhaft würdiger Abschluss eines gelungenen Jubiläumswochenendes.
Mühlacker Tagblatt vom 24.07.2018, Irene Schallhorn
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Das Orchester beeindruckte durch filigrane Feinheiten der Streicher ebenso wie durch kompakte Einsätze der vorzüglichen Blechbläser, denen in den gewaltigen, lebhaft entfalteten Ballungen der Ensembles eine prominente Rolle zukommt. Zu Recht feierte das Publikum die Mitwirkenden mit begeistertem Beifall…
Neben dem Rachmaninow-Koloss wirkte nach der Pause Beethovens 7. Sinfonie in A-Dur von 1812 fast wie eine freundliche Zugabe. Dirigent Raiskin gestaltete das vielschichtige Werk zusammen mit dem Orchester zu einem sorgsam nuancierten und eindrucksvoll durchhörten Gesamtbild. Der Bogen spannte sich fesselnd von den Tutti-Schlägen des Anfangs mit ihren Auflösungen in zarten Kantilenen über das berühmte Allegretto des zweiten Satzes, das Raiskin wohltuend aus der düsteren Elegie der Trauermusik erlöste, und das gut gelaunte Scherzo bis zum beschwingten Ausklang mit dem Allegro des letzten Satzes…
Pforzheimer Zeitung vom 24.07.2018, Rainer Wolff
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Als Frischluft-Oper feiert Giuseppe Verdis „Nabucco“ Premiere, und wieder sitzen die Stuttgarter Philharmoniker im Graben. Unter der Leitung des Festspielleiters Marcus Bosch meistert das Orchester glänzend die ungewohnte Rolle als Stütze, Initiator und Begleiter der Szene – mit straff genommenen Tempi, was manche schnelle Begleitfigur zu einer (exzellent gemeisterten!) virtuosen Herausforderung werden lässt, und mit vielen sehr schönen Solo-Aktionen der Bläser.
Stuttgarter Zeitung vom 04.07.2018, Susanne Benda
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Nicht so in Heidenheim, wo sich Marcus Bosch und die Stuttgarter Philharmoniker der Sache annehmen. Denn hier bedeutet, wenn wir dabei bleiben wollen, Sturm und Drang vor allem die Kenntlichmachung dessen, dass sich Verdi bei „Nabucco“ auch schon dahingehend Gedanken gemacht hat, wie denn eine Oper anders als in bloßer Aneinanderreihung von musikalischen Nummern funktionieren könnte.
Zu erlauschen, ja mitunter sogar zu erahnen gibt es auch wieder eine Reihe dieser exquisiten Pianissimi, die Bosch so gern scheinbar aus dem Hut zaubert, obwohl sie, was man nicht in allen Interpretationen zu hören bekommt, tatsächlich ja so in der Partitur stehen. Und wenn ihm an dieser Stelle bereits einmal nachgesagt wurde, dass sein Dirigat imstande ist, den Atem der Musik hörbar zu machen, dann gilt das auch bei seinem „Nabucco“, dem darüber hinaus diese durchhörbare Komplexität, diese kernige Zartheit eignet, die Bosch herzustellen imstande ist, wenn ihm ein Orchester wie hier die Stuttgarter Philharmoniker zur Seite steht, das vor Spiellaune nur so sprüht und für das Flexibilität kein Problem, sondern eine Freude ist.
Und so erlebt man in Heidenheim „Nabucco“ eben nicht als bläserlastige Dauerattacke mit einer gemütlichen Schunkelpause, wenn der „berühmte“ Gefangenenchor abschnurrt, sondern als ungemein farbenreiches, dynamisch sehr subtil ausgemaltes, an Zwischentönen interessiertes, auf präzise Artikulation setzendes, unterm Strich, aber nie aus Selbstzweck, auch Üppigkeit lebendes Orchesterbild, das einen von der Ouvertüre weg packt und dann keine Sekunde mehr loslässt.
Heidenheimer Zeitung vom 02.07.2018, Manfred F. Kubiak
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„Dirigent Marcus Bosch mit den Stuttgarter Philharmonikern setzt den Puls dazu – schwingend, bebend, feinfühlig und ohne Pomp. Ein moderner, mehrdimensionaler Verdi, voller Symbolik und Mehrdeutigkeiten. Das Publikum belohnt ihn bei der Premiere am Freitagabend mit lang anhaltendem Applaus.“
Schwäbische Post vom 30.06.2018
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Beherzt war Ettingers dirigentischer Zugriff, der bei Beethoven das wie entfesselt spielende Orchester mit Volldampf durch die Partitur trieb und am Ende mit Ovationen gefeiert wurde.
Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten vom 11.06.2018, Frank Armbruster
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Dan Ettinger, dessen Vorliebe für wirkungsvolle Kontraste und große Gesten das studentische Werk des Komponisten [1. Sinfonie von D. Schostakowitsch; Anm. der Red.] auf ideale Weise entgegenkam, dirigierte das Stück als packende, freche, mit zahlreichen Überraschungen gespickte Geschichte über Anpassung und Ausbruch, Wahrhaftigkeit und groteske Überzeichnung. Seine Darbietung glich einem detailreichen, monumentalen Gemälde. Das Publikum saß davor und konnte sich nicht satt sehen.
Stuttgarter Zeitung vom 19.04.2018, Susanne Benda
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Der Interpret und sein Orchester strahlen festliche Würde und individuelle menschliche Größe aus, Dupree bietet exzellente pianistische Sprung- und Tremolotechnik und ein packendes, rhythmisch-straffes Dirigat. Als der Pianist die lyrische Führung übernimmt, begleiten die Streicher mit delikaten Offbeats, ein erster Ausblick auf die spätere Entwicklung des Konzertabends... Im langsamen Satz bestechen die Holzbläser mit schöner, runder Linienführung, Dupree und die Philharmoniker verströmen eine tief empfundene Wärme und Dankbarkeit... Als Abschluss gab es die „Porgy and Bess“-Suite von George Gershwin. Wieder motorische Raffinesse und zelebrierte Klangsinnlichkeit, überbordender Tonschmelz der Streicher und ein farbenfroher Orchester-Impressionismus in höchster Blüte.
Backnanger Zeitung vom 10.03.2018, Christoh Rothfuß
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Der fiktive Lebensweg eines Helden, der mit Widersachern zu kämpfen hat, der liebt, sich auf Schlachtfeldern bewegt, sich dann dem Frieden widmet und schließlich seine Vollendung findet, gestaltet Ettinger als spannungsreiches, hochdramatisches Musikdrama voller Pathos – mit extrovertiert ausdrucksstarker, sehr fokussierter Stabführung. Noch einmal gibt es enthusiastischen Beifall.
Südkurier vom 06.03.2018, Gunter Faigle

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Was bei der Interpretation der Stuttgarter Philharmoniker zählte, waren die enorme Expressivität, die leidenschaftliche Gestaltung und die tiefgehende Differenziertheit. Dan Ettinger ließ die sechsteilige Tondichtung attacca wie ein Uhrwerk mit größter Genauigkeit ablaufen und entwarf ein musikalisches Gemälde, das durch den virtuosen Konzertmeister Aureli Blasczok, die Holzbläser, Hörner und Schlagwerker leuchtende Farbtupfer erhielt.
Alles war gelungen: von Darstellung eines Helden, über höhnisches Meckern von Widersachern, bis hin zu martialischen Treiben und entrückter Überwindung – inklusive Grüße von Till oder Zarathustra.
Schwarzwälder Bote vom 04.03.2018, Siegfried Kouba
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Ettinger führt das erste Thema [R. Strauss Ein Heldenleben, Anm. d. Red.] markant ein, baut die Selbstüberhöhung des Helden klug auf, vor allem im Kontrast zum karikierenden „Widersacher“-Thema, bei dem die Holzbläser mit ironischem Gestus dominieren. Einer der Vorzüge Ettingers ist, dass er die Etappen dieser Selbst-Beschreibung zum einen klar umreißt und sie zum anderen in eine zwingende Dramaturgie einbettet, die auf die finale Transzendenz zusteuert. Die Philharmoniker glänzen dabei mit kompaktem Klang, insbesondere in den Bläsergruppen.
Stuttgarter Zeitung vom 05.03.2018, dip
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Nicht Schicksal, dafür Power

Eine sichtbar gute Stimmung au der Bühne ist immer ein Zeichen, dass sich Orchester und Dirigent blendend verstehen. Dan Ettinger, mit seiner coolen Frisur, seinem perfekt sitzenden Cutaway und Bewegungsmustern, die ihn fürs Lehramt an der Hogwarts-School qualifizieren würden, wird auch vom Publikum geliebt. Zwischen „La Traviata“ in Paris, „Tosca“ in London und „Otello“ in Wien dirigiert er zwischendurch mal wieder „seine“ gutgelaunten Stuttgarter Philharmoniker“. Das Konzert im Beethovensaal war zugleich eines zu Ehren Jochen Amelns, der seit 1987 erster Solocellist des Orchesters ist und dieses nun verlassen wird.
Zum Abschied spielte er mit den Philharmonikern sein Wunschstück: „Schelomo – Hebräische Rhapsodie“ für Violoncello und Orchester von Ernest Bloch, eine leider nur selten aufgeführte, einsätzige Tondichtung voller Dramatik. Sie erzählt vom legendären jüdischen König Salomo, dessen weise, aber auch sehr emotionale Stimme durchs Cello spricht, immer im Dialog mit dem Orchester, das den Part des jüdischen Volks übernimmt. Der große elektrisierende Bogen samt tumultöser Verläufe gelingt prächtig. Ameln offenbart mit mal dunkel-melancholisch sprechendem, mal zornigem Ton seinen feinen Sinn für Dramatik.
Es ist wieder einmal ein dramaturgisch klug durchdachtes Konzert: So spielen tiefe Streicher auch in den beiden anderen Werken eine besondere Rolle, etwa in Beethovens Fünfter Sinfonie im zweiten Satz mit seinem fließend-melodiösen Thema der Celli und Kontrabässe. Die drei Instrumentalstücke aus der romantischen Oper „Die Königin von Saba“ des heute zu Unrecht vergessenen Wiener Komponisten Carl Goldmark sind ohnehin sehr dunkel timbriert.
Gelegentliche Wackler im Zusammenspiel gehörten in der final gespielten Fünften Beethovens der Vergangenheit an. Vorbildlich hier der schlanke, bewegliche Sound, der rhythmische Drive, die schöne Transparenz, in der kein Flötenton verloren ging. Nicht eine bräsige Schicksalssinfonie erklang, sondern ein feurig-frisches Powerwerk.
Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten vom 17.02.2018, Verena Großkreutz
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...auch hier beeindruckt, was den Werken von Mendelssohn und Brahms große Intensität verleiht: der unbedingte Gestaltungswillen des Orchesters, das dem körperlich sich völlig verausgabenden jungen Dirigenten gerne folgt. Und nicht nur das wird am Ende begeistert bejubelt.
Stuttgarter Zeitung vom 24.01.2018, Verena Großkreutz
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...Goebel forderte dem Orchester forsche Tempi ab... sorgte aber für Frische, Elan und gebündelte Energie. Cherubinis Ouvertüre mit ihrem sich reizvoll nach und nach auffächernden Klangkolorit wirkte wie eine kleine Orchesterkunde. Dann legte sie den Grundstein für den theatralischen Impetus eines Abends, den Beethovens dritte Sinfonie mit einem Finalsatz beschloss, dessen dynamische Kontraste und rhythmisch-metrische Widerhaken der Dirigent fein herauspräparierte...
Stuttgarter Nachrichten/Stuttgarter Zeitung vom 13.01.2018, Susanne Benda
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In wunderschön schwebendem Piano und breitem Tempo beginnen die tiefen Streicher das Adagio, mit donnernden Paukenschlägen wird dramatische Spannung erzeugt. Im Allegro molto arbeitet Noam Zur die drei Themen der Holzbläser in schwingenden Rhythmen fein abgestimmt heraus und in gewaltigen Crescendi folgt ein Ritt durch die weite Prärielandschaft, wild auffahrend im mächtigen Orchesterklang. Das Largo lebt vom Englischhornsolo, das wie eine Legende aus weiter Ferne erklingt, ausdrucksvoll und klangschön von der Hornistin dargeboten, unterlegt vom Klangteppich der Streicher con sordino und vom getupften Pizzicato der Kontrabässe – ein in abgeklärter Ruhe zelebriertes Klangerlebnis... Als opulentes Klangfest interpretiert der Israeli Zur das abschließende Allegro con fuoco. Zwischen den aufbrausenden Crescendi baut er eine geheimnisvolle Spannung auf, Ruhepunkte in vollendeter Klangschönheit, ehe das Werk mit einem fetzigen Schluss im Piano der Bläser verklingt – eine grandiose Interpretation einer ebensolchen Sinfonie...
Brillante Spitzentöne und fetzige Rhythmen zeichnen die fulminante Darbietung im ehrwürdigen Stadttheater aus. Und mit dem letzten Werk „Fascinating Rhythm – A Tribute to George Gershwin for Clarinet and Orchestra“ setzen Andy Miles, die Jazzcombo und das Sinfonieorchester unter der impulsiven Leitung von Noam Zur noch eins drauf: perfektes Zusammenspiel wie aus einem Guss, schwelgerische Melodien mit einer singenden Klarinette, frische Jazzrhythmen und Virtuosität pur. Mit frenetischem Beifall ergattert das begeisterte Publikum zwei Zugaben.
Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung vom 09.01.2018, Günter Greb
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Die solistischen Bläser... glänzten, und spätestens die wundervoll singende Klarinette im Adagio (Peter Fellhauer, Anm. der Red.) bog das Ende des Abends zurück auf seinen Anfang.
Stuttgarter Zeitung vom 27.11.2017, Susanne Benda
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Was Bach gerne gehört hätte

...All das rasante Laufwerk und die Arpeggien der schnellen Außensätze setzte sie auf ihrem Instrumetn wunderbar leicht um, einfühlsam gestalteten die Philharmoniker Klangeffekte wie ein plötzliches Pianissimo, in dem das Akkordeon mit der Oboe duettierte. Ganz neue Bach-Farben hörte man da...
Jan Willem de Vriend am Dirigentenpult forderte in „Adios Nonino“ mit ausladender Gestik bombastische Klangwolken ein. Großer Jubel für ein tolles Programm, das dann noch durch Jugendwerke Schuberts und Mendelssohns ergänzt wurde.
In Mendelssohns Erster Sinfonie brachte de Vriend Beethoven'sche Dramatik und Energie ins Spiel. Immer höher hüpfte er, immer wilder wehten die Haare, bis sich in der Schlussstretta noch einmal alle angestaute Energie entlud. Bravo!
Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten vom 13.11.2017, Verena Großkreutz
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Konzert der Klangfarbenspiele

„Mit Mendelssohns erster Symphonie lieferten die Stuttgarter Philharmoniker unter Jan Willem de Vriend dem Grazer Publikum ein echtes Bravourstück. Zuvor war Ksenija Sidorova am Akkordeon in Bachs Cembalo-Konzert d-moll in ungewohnte Klangspären vorgestoßen, um schließlich zu Astor Piazzolla abzubiegen...
Die zweite Hälfte lag ganz in den Händen eines regelrecht auftrumpfenden Orchesters. Denn genau so, wie hier gehört, muss Mendelssohns „Erste“ klingen. Voller entfesselter Wucht die Tutti, voller Gefühl für das flirrende Klanggewebe die Solo-Passagen (vor allem die Bläser), ließen die Stuttgarter mit einem Klangkonzept aufhorchen, das den Gestus flächig tragender Romantik mit dem sublim schimmernden, mit unter zart widerborstigen Klangfarben-Spielen vereinigte, die gerade am Andante so faszinieren
Kronenzeitung vom 08.11.2017, Felix Jureče
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...Ksenija Sidorova brillierte am Akkordeon, die Stuttgarter Philharmoniker ließen Mendelssohns „Erste“ schillern.
Kleine Zeitung vom 09.11.2017, Katharina Hogrefe
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Etwas magisch, beschwörend Atemberaubendes

Die Interpretation des Klavierkonzerts setzt auf Durchhörbarkeit, helle Leichtigkeit und nimmt die dem c-Moll eigene Schwere unnötigerweise, jedes Pathos vermeidend… Es ist ein Einssein mit der Musik, das Verspielte kommt zum Ausdruck…
Zacharias arbeitet die Kontraste und Motive sehr reizvoll heraus und modelliert die Klänge ausdifferenziert, energiegeladen… Im vierten Satz wird die Energie von innen heraus entwickelt. Das hat was magisch, beschwörend Atemberaubendes, auch hier der Kontrast zwischen einzeln hervorgehobenen Tönen und dem gesamten einheitlichen Klang, insgesamt pulsend. Dafür gibt es sehr langanhaltende Ovationen, nur leider keine Zugabe.
Badische Zeitung vom 07.11.2017
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Christian Zacharias hat Mozart-Interpretationsgeschichte geschrieben mit seinem in allen Gefühlslagen und auf allen technischen Ebenen perfekten, tief empfundenen Spiel. Deswegen stand seine Interpretation des c-Moll-Konzertes Nr. 24 auch nicht wie David neben dem gewaltigen Bruckner-Goliath... Die Stuttgarter Philharmoniker lassen sich bestens gelaunt auf den manchmal geradezu lässigen Duktus des Herrn am Pult ein. Dessen Bruckner ist keineswegs ein Koloss. 
Diese klangschöne, aber nie übertriebene Feierlichkeit überzeugt auch die Fürther. Für die Sechste hat Bruckner offenbar alle seine besherigen symphonischen Möglichkeiten auseinandergenommen und sie neu zusammengesetzt. Zacharias und die Stuttgarter haben all das in denkbar schönes Geschenkpapier verpackt.
Nürnberger Nachrichten vom 30.10.2017, Uwe Mitsching
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Wer noch kein Fan war, muss es jetzt sein

Beseelt von einer faszinierenden Nuancenvielfalt verbinden sich Orchester- und Solo-Part zu einem organischen Ganzen - ein Mozart, wie aus einem Guss.
Zu verdanken war dies der unglaublich fesselnden Dirigierleistung eines Christian Zacharias, der nach der Pause einen überirdisch schönen, 60 Minuten lang Gänsehaut verursachenden Bruckner servierte... Das Orchester präsentierte unter Zacharias' temperamentvollem Dirigat eine atemberaubend umwerfende Lesart des hochemotionalen Seelendramas, einen grandiosen Gipfelsieg mit viel Sinn für die dunklen Geheimnisse, die sich zwischen den blechernen Fortissimos auftun... Zacharias und die Stuttgrter Philhamoniker entdecken das Überirdische im Werk des tiefgläubigen Katholiken, schwelgen mit unendlich warmem Streicherklang in Bruckner'schen Klangbädern... wer bis dahin noch kein Bruckner-Fan war, musste es an diesem Abend werden.
Die Rheinpfalz vom 26.10.2017, Markus Pacher
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Interpretation aus einem Guss

Zacharias ist ein intellektueller Musiker, bei dem jede Phrase ganz selbstverständlich eine Bedeutung erhält, so dass der Zuhörer nicht nur die Töne hören, sondern auch den Sinnzusammenhang problemlos nachvollziehen konnte... Es entstand eine Interpretation aus einem Guss, die immer wieder klangliche Glücksmomente heraufbeschwor...Am Ende gab es großen Applaus, der dem Orchester ebenso wie dem Dirigenten und Solisten Christian Zacharias gehörte.
Süddeutsche Zeitung vom 22.10.2017, Klaus Mohr
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Dan Ettinger... liebt dynamische Extreme

Wie mitreißend das funktioniert, konnte man am Sonntagnachmittag in der vollbesetzten Münsterschwarzacher Abteikirche erleben... Samtene Streicher, ein makelloses Englischhorn, ausgewogene Blechbläser schufen eine anrührende Stimmung. Man hätte bei diesem Wunder an Musik in der großen Kirche eine Stecknadel fallen hören. [Ettinger, Anm. der Red.] setzt forttreibende rhythmische Impulse, grelle Lichter, die aber nicht (akustisch) blenden, sondern strahlend leuchten. Man hört.. eine Komposition von schönster und zwingender Einheit und Einheitlichkeit. „Standing Ovations“ waren durchaus angemessen...
Ettinger lässt keine Möglichkeit für intensives, schwelgerisch üppiges, feuriges Musizieren aus, um dann sich und sein Orchester im großen Kontrast in die im besten Sinn sentimentale Rückbesinnung in die Kindheitserinnerung zurückzunehmen. Dann wieder heizte er... das Orchester an, ließ keinen Moment des Nachlassens zu...
Makellos, lebendig, tonschön als Solist konnte sich Stefan Helbig auf einen romantische getönten, wachsamen Orchesterteppich verlassen, den Ettinger, hier ohne Taktstock, ausbreitete.
inFranken.de vom 09.10.2017
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Vorhang auf, Film ab
Die Stuttgarter Philharmoniker haben die Saison furios begonnen...

Ettingers umwerfendes rhythmisches Gespür verband sich bei Rachmaninows erstem Klavierkonzert mit dem Zugriff des tempramentvollen Brasilianers Fabio Martino. der im auf virtuose Effekte getrimmten Stück in den Ecksätzen mit grandioser Technik glänzte..." [Bei Strawinkys SACRE, Anm. der Red.] wurde die Bühne zur Filmleinwand, das ganze Orchester zum Schlaginstrument, dessen Aktion Ettinger präzise in Szene setzte. Ein stärkeres Argument für die Kraft musikalischer Live-Darbietungen kann es nicht geben.
Stuttgarter Zeitung vom 25.09.2017, Susanne Benda

Präzise und leidenschaftlich zugleich...

Dan Ettinger zeigte eine große Harmonie mit seinem Orchester, das sich wunderbar auf ihn eingespielt präsentierte und höchst konzentriert seinem Dirigat folgte... Orchester und Pianist (Dan Ettinger am Hammerflügel, Anm. Red.) spielten sich die bekannten Themen wie in einem Zwiegespräch zu. Ettinger beeindruckte mit wunderbaren Solopassagen und Kadenzen, die sich anhörten, als seien sie gerade impulsiv für den Konzertnachmittag in der schönen und würdigen Kirche gedacht.
Schwarzwälder Bote vom 18.09.2017, Gabriele Adrian
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Ein Tausendsassa fasziniert

Haller Tagblatt vom 19.09.2017, Monika Everling
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Eindrucksvoller Wettbewerb der Tempramente

Die Läufe am Klavier steigerten sich in ihrer Getriebenheit schließlich in Begleitung der Orchesterklangfülle in ein berauschtes Rennen mit einem triumphalen Endspurt. Für Korsantia gab es beim Erreichen der „Ziellinie“ große Applaus... Generell war seine (Dan Ettingers, Anm. der Red.) Version dieser Sinfonie nicht zu rund, nicht zu schnulzig, folgte aber auch nicht der typisch russischen Ästhetik. Eine Mischung, die gut passte und das Publikum begeisterte.
Südwest Presse vom 17.11.2016, Sandra Bildmann
zum Programm

Volles Haus beim Jubiläumskonzert

Im ausverkauften Beethoven-Saal der Liederhalle feierten über 2000 Konzertbesucher die Stuttgarter Philharmoniker und ihren Chefdirigenten Dan Ettinger nach dem gut zweistündigen Jubiläumskonzert mit lang anhaltendem Applaus. Oberbürgermeister Fritz Kuhn hatte zu Beginn des Abends herzlich zum 40-jährigen Jubiläum als städtisches Orchester gratuliert... Der OB bedankte sich ausdrücklich bei Chefdirigent Dan Ettinger, der sich bis mindestens 2023 an Stuttgart gebunden hat, bei Intendant Michael Stille, bei den Orchestermitgliedern und allen Unterstützern...
Stuttgarter Amtsblatt vom 03.11.2016, W.H./red
zum Programm

Der große Schwung dieses Satzes (2. Satz, Anm. Red.) gelang dem Chefdirigenten der Philharmoniker, Dan Ettinger, ganz prächtig, was auch für den großen dramatischen Bogen der gesamten Symphonie gilt: Albträume, Landeinsamkeit, Todesvisionen, Hexensabbat und quälende Seelenzustände eines unglücklich Liebenden... mit ihrer üppig besetzten, satt aufspielenden Bläserfraktion sind die Philharmoniker prädestiniert für die Symphonie fantastique mit ihren vielen Sologesängen: Etwa wenn Fagott sich plötzlich auf Schafott reimt, wenn die Klarinette zur Stimme einer heroischen Liebe wird, wenn das Englischhorn Fernweh, Schwermut und Naturnähe ausdrückt. Und was zu Beginn noch zusammenfinden musste, steigerte sich im Verlauf des gut einstündigen Werks zu einem mitreißenden Drama, das in tosendem und lang anhaltendem Applaus mündete...
Stuttgarter Nachrichten, Stuttgarter Zeitung und Eßlinger Zeitung vom 24.10.2016, Verena Großkreutz
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Marcus Bosch und die keineswegs nur in großer Besetzung, sondern in wirklich allen Stimmen mit großem Engagement und ebenso homogen wie mit solistischer Finesse ans Werk gehenden Stuttgarter Philharmoniker überzeugen dabei auf der ganzen Linie. Bosch kümmert sich nicht nur um das große Ganze, sondern auch um jede Menge Details und arbeitet – vom Urnebel des Beginns bis zur in Riesenhafte gesteigerten Coda am Ende – insbesondere Bruckner als den Meister der Kulminationspunkte heraus.
Südwest Presse vom 25.06.2016, Manfred F. Kubiak
zum Programm

...Marc Piollet ging an Tempogrenzen, steuerte das Orchester straff durch den Aufbau des ersten Satzes, brachte im Andante die Holzbläser bildhaft zur Geltung, ließ die beklemmende Stimmung des Scherzo in einer blitzartigen Steigerung ins strahlende C-Dur des Finales umschlagen, welches er mit einem furiosen Presto-Jubel krönte. Die Stuttgarter Philharmoniker zogen engagiert mit, das Publikum im Beethovensaal reagierte mit Bravo-Rufen.
Eßlinger Zeitung vom 11.05.2016, Dietholf Zerweck
zum Programm

Solist Gerhard Oppitz am Klavier arbeitet liebevoll und detailreich die poetische Seite dieser Musik heraus... Wärme und Licht verbreiten diese Melodien. Tiefe menschliche Empfindung spricht aus ihnen, Fürsorge und Mitgefühl... Diese tief durchdachte Interpretation stützen die Stuttgarter Philharmoniker unter dem jungen israelisch-amerikanischen Dirigenten Yoel Gamzou einfühlsam. Sie entwickeln den triumphalen Stil des Werkes mit vielen Zwischentönen und feinen Abstufungen... Am Ende bleibt ein Wunsch offen: dass das Orchester bald wieder im Oberallgäu zu hören ist.
Allgäuer Zeitung vom 27.04.2016, Klaus Schmidt
zum Programm

... die Gesamtlage, die große Spannungskurve dieses epischen Klangriesen mit seinen monumentalen Gipfelstürmereien gelingt dem Dirigenten und den Philharmonikern ganz vorzüglich. Nach jeder Steigerungswelle, jeder Klimax wird wieder neue Energie gesammelt und gebündelt für den nächsten Anlauf. Der groß besetzte Streicherapparat arbeitet zuverlässig und genau, die zusätzlich mit vier Wagnertuben ergänzte opulente Bläserfraktion glänzt nicht nur in den Schlussphasen der Rahmensätze mit ihren majestätisch über tremolierenden Streicherflächen sich erhebenden Bläserchören. Eine prächtige Aufführung, die das Publikum am Ende bejubelte.
Eßlinger Zeitung vom 18.04.2016, Verena Großkreutz
zum Programm

Spitzenorchester bezaubert viele Hundert Zuhörer
Unter Leitung seines Dirigenten Constantin Trinks mit subtil spontaner Schlagtechnik und eloquenter Gestensprache machte das Orchester die sinnlich schmachtenden wie crescendogrollenden Emotionen der Partitur mit elegant stufenloser Dynamik und Kongruenz von musikdramatischer Verdichtung und musikalisch individueller Überhöhung hörbar. Es war ein großer Konzertabend!
Schwäbische Zeitung vom 07.03.2016, Günter Vogel
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Stuttgarter Zeitung vom 04.03.2016, Frank Armbruster

…fiel schon im Brahms-Konzert die Konsequenz auf, mit der Constantin Trinks am Dirigentenpult das Orchester über das zerklüftete Massiv führte […] alles entwickelte sich zwingend aus dem Vorhergehenden, und diese seltene Qualität war auch die Voraussetzung für eine einnehmend gute Darstellung von Schumanns zweiter Sinfonie C-Dur. […] Dass Trinks ein Wagnerdirigent ist, bewies er im Adagio, dessen melancholische Linien er geradezu verletzlichintensiv ausspielen ließ, und auch im Finale hielt er das eingangs gesetzte Erregungsniveau bis zur triumphalen Coda durch. Chapeau!
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Stuttgarter Nachrichten vom 20.02.2016, Verena Grosskreutz

Transparent und mit Spielfreude machten die Philharmoniker Werbung für diese 20-Nummern-Version, in der Strawinsky seinerzeit noch nicht entlarvte Fälschungen barocker Musik von Pergolesi überschrieben, sie harmonisch, metrisch und instrumentatorisch eingeschärft und mit harten Brüchen und Schnitten versehen hat. Nicht nur das Gesangstrio Talia Or (Sopran) , Rodrigo Porras Garulo (Tenor) und Thomas de Vries (Bariton), sondern vor allem auch die Instrumentalisten konnten sich mit diversen bemerkens­werten Solo- Einlagen in Szene setzen, wie etwa Fagottist Frank Lehmann, der im wahrsten Sinne des Wortes einen langen Atem bewies.
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Stuttgarter Nachrichten vom 09.02.2016, Helmuth Fiedler

Technische Bravour voll mitreißender Vitalität und gestalterische Sensibilität im Zusammenspiel mit den hellwachen Philharmonikern kamen hier zur Begeisterung des Publikums gleichwohl zu einer überaus glücklichen Verbindung.
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Stuttgarter Zeitung vom 22.01.2016, Markus Dippold

Markant setzen sich die Fagotte am Beginn von den Bässen ab, plastisch werden die Linien der Holzbläser modelliert, markant tritt das Blech in den Vordergrund, und man erkennt Yoel Gamzous emotionale Dramaturgie. Den Kontrast zwischen Verzweiflung und Heiterkeit arbeitet er klar und deutlich heraus, ebenso die Brüche in diesem Verlauf.
Geradezu überschwänglich legt der junge Dirigent den tänzerischen Charakter des 2. Satzes an und schärft anschließend das rhythmische Profil im Marsch, bei dem die Philharmoniker eindrucksvolll die klanglichen Muskeln spielen lassen.
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Stuttgarter Zeitung vom 04.01.2016, Frank Armbruster

Der Dirigent Nicholas Milton... erwies sich als smarter Conférencier, der mit Charme und Witz durch das Programm führte... denn so spielfreudig und mitreißend hat man die Stuttgarter Philharmoniker selten gehört. Das groovte, das es eine Freude war, dazu ein Klang wie aus einem Guss, gekrönt durch fabelhafte Bläsersoli!
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Stuttgarter Nachrichten vom 21.12.2015, Ulrich Köppen

Unter Nicholas Milton entfalteten die Philharmoniker mit Karina ­Kuzumi als Erster Konzertmeisterin eine gewinnende Balance aus kraftstrotzender expressionistischer Farbpalette, geschärften Konturen und rhythmisch-sattem Drive. Bravi im überaus gut besuchten Beethovensaal.
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OberpfalzNetz.de 30.11.2015, Sandra Blaß

Frisch, spritzig und mit einem fantastischen Gespür für Dynamik spielen die Stuttgarter Philharmoniker - so, als gäbe es nur noch diese himmlisch romantische Musik. Das Tempo wählt der junge Dirigent Dan Ettinger beschwingt, aber nicht zu schnell, so dass trotz der "himmlischen Länge" von einer knappen Stunde keine Langeweile aufkommt.
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Stuttgarter Nachrichten vom 26.11.2015, Verena Großkreutz

Attraktive Klangereignisse hat das Konzert viele: Etwa wenn das Orchester den Klavierklang „vergrößert“, wie Schmetterlinge, die einen Honigtopf umflattern. Oder wenn durch den alpverträumten Mittelsaltz vielschichtiges gespenstisches Glissando-Weinen tönt. Keine Frage, dem Werk (UA Auerbach: Klavierkonzert, Anm. der Red.) würde man die Aufnahme ins pianistische Repertoire wünschen.
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Stuttgarter Nachrichten vom 12.11.2015, Verena Großkreutz

Welchen Drive, welche Klangpracht vermag der neue Chefdirigent […] aus dem Orchester herauszukitzeln! Vorbildlich die Balance zwischen Streichern und Bläsern, die intensive Farben und Tiefenschärfe zur Folge hat. Steigerungswellen gestalten sich wie Fieberschübe, berauschend der Melodienreichtum, fein herausgearbeitet die harmonischen Licht- und Schattenwürfe samt ihren Raumwirkungen. Ein mitreißendes Konzert!
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Stuttgarter Zeitung vom 12.11.2015, Markus Dippold

So baut Ettinger in der langsamen Einleitung eine immense Spannung auf, die sich in der rhythmischen Schärfe des Hauptthemas entlädt. Auch für den ins Melancholische zielenden Charakter des zweiten Satzes hat er ein Händchen, lässt hier und im anschließenden, eher derben Scherzo seinen Musikern oftmals freie Hand. Erstaunlich auch, wie es dem Chefdirigenten und dem sehr spielfreudigen Orchester gelingt, die Dauererregung des langsamen Finales zu staffeln und zu modulieren.
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Stuttgarter Nachrichten vom 28.10.2015, Susanne Benda

Was für ein Theater! Eine der herausragenden Qualitäten des neuen Chefdirigenten der Stuttgarter Philharmoniker ist sein Gespür für Kontraste, für Spannungsaufbau, für das dramatische Potenzial unter der klingenden Oberfläche. Dan Ettinger ist ein Trüffelschwein, was verborgene Dramen in der absoluten Musik angeht. [...] Das hatte so viel Schmiss, Idee und Präzision, dass man sich unbedingt ganz bald mehr vom neuen Dream-Team wünschen möchte.
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Stuttgarter Zeitung vom 28.10.2015, Markus Dippold

[...] Der neue Generalmusikdirektor Dan Ettinger setzt sein Orchester von den ersten Takten an unter Hochdruck, und die Philharmoniker nehmen dieses Angebot dankbar an. Sonor, immer mit Nachdruck eröffnen die tiefen Streicher den gewaltigen ersten Satz. Selbstbewusst und mit offenem Tonfall zelebrieren die Holzbläser ihre Solopassagen, grandios der Oboist Nikola Stolz und die Querflöten. Dan Ettinger beherrscht fraglos die Kunst, diese Musik dramaturgisch spannungsreich und mit zwingender Logik zu formen. [...]
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Stuttgarter Nachrichten vom 19.10.2015, Ulrich Köppen

Fortissimo aus 135 Kehlen

[...] Unter der Leitungn von Dan Ettinger wurde für genügend Schalldruck gesorgt, der durchaus lustbetonte Emotionen in Gang setzen konnte. Die 135 Sängerkehlen brachten ihre vokalen PS satt und sicher auf die musikantische Straße. [...] Die ebenfalls eine Hundertschaft starken Philharmoniker musizierten mit kontrolliertem Kesseldruck, zackenscharfem Rhythmus und hell-transparenten Klangfarben. [...]
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Stuttgarter Zeitung vom 19.10.2015, Frank Armbruster

Dirigent im Glück

Was für ein Anfang! [...] einen triumphalen (Auftritt Dan Ettingers, Anm. der Red.) [...] Auf der Grundlage präziser rhythmischer Strukturen ließ Ettinger die theatralischen Elemente der Musik plastisch ausspielen. [...] Rückenschauererregend die „O Fortuna”-Reprise, die hier weit mehr war: das Rad hat sich gedreht, Himmel und Erde standen Kopf. Nun geht es weiter, das Leben.
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Esslinger Zeitung vom 8.10.2015, Dieter Zerweck

... Der Taktstockübergabe durch Oberbürgermeister Fritz Kuhn folgte ein Konzert, das vom Publikum, darunter viel Prominenz aus der Stuttgarter Politik, Wirtschaft und Kulturszene, mit Begeisterung aufgenommen wurde. Ettinger setzt die erschütternden Gegensätze von Trauermarsch und radikalen, frenetischen Tutti-Ausbrüchen großartig plastisch gegeneinander, die Klangentfaltung seines Orchesters ist ungeheuer“.
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Stuttgarter Nachrichten vom 8.10.2015, Susanne Benda

„Die Musiker selbst wirken wie wachgeküsst. Sie sind in Spannung, sehr konzentriert, die Streicher wirken gebündelt, die Bläser punkten mit knalliger Präzision…“
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Südwestpresse vom 8.10.2015, jük

„Mahlers „Fünfte“ zelebrierte er packend emotional: so innig wie knallig. Und die Stuttgarter Philharmoniker (Extralob für den Solo-Trompeter Sebastian Zech) zeigten sich höchst engagiert. Sie gaben nun wirklich alles für den neuen Chef. Riesenjubel.“
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Stuttgarter Zeitung vom 8.10.1015, Götz Thieme

„Ettinger ist ein Theatermann, er schätzt Wirkungen, und damit brachte er das Werk zum rauschenden Schluss und den Beethovensaal zum Jubeln.“
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Mannheimer Morgen vom 8.10.2015, Frank Armbruster

„Man spürte, dass Ettinger sich in dieser Musik zuhause fühlt, die er in bester Bernsteinscher Tradition dirigierte: affektgeladen und mit sicherem Instinkt für ihre heiklen Temporelationen, dabei die Kulminationen schonungslos grell zuspitzend. Das Adagietto schließlich, ein unsentimentales Gedicht größter Zärtlichkeit und die ganze Sinfonie ein Versprechen auf die Zukunft, bei dem ihm die Philharmoniker mit großem Einsatz folgten.“
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Schwarzwälder Bote vom 10.10.2015, Siegfried Kouba

[...] Mit straffer Zeichensprache ließ Dirigent Dan Ettinger einen musikalischen Kupferstich entstehen. Man musste beeindruckt sein.
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Südkurier vom 10.10.2015

Klassische Musik als großes Spektakel für die Sinne

[...] Dan Ettinger mit einem gestisch sehr nachdrücklichen und von souveräner Übersicht gekennzeichneten Dirigat sowie seine Philharmoniker mit einer bemerkenswert konditionsstarken und teilweise extrem klangintensiven Leistung breiten Mahlers Musik [...] in einer Art aus, welche die Spielanweisungen des Komponisten an vielen Stellen noch markanter ausprägt. [...] ehe das Finale einen zum Schluss voller Stahlkraft in die Nacht entlässt.
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Stuttgarter Nachrichten vom 21.12.2011, Susanne Benda
[…] Doch hat Richard Strauss’ „Don Juan“ unter Tomas Netopils Leitung nicht nur etwas stürmisch Dahinbrausendes, sondern auch eine große Feinheit und Präzision im Detail. Kleine Ereignisse fügen sich zum Bogen, die Struktur ist klar, und zumal die Holzbläser sorgen für solistischen Glanz. […] denn auch hier [Alban Berg „Lulu-Suite“, Anm. Red.] sorgt der Chefdirigent des Prager Nationaltheaters für eine optimale Verbindung von intellektueller Durchsicht und sinnlich-emotionaler Aufbereitung. Prächtig präsentiert sich das Blech, gut koordiniert sind Streicher der Philharmoniker, und das Theater hinter der Musik springt die Zuhörer förmlich an – bis hin zum lauten, hier wahrhaft seelenerschütternden Zwölftoncluster beim Tod der Opernheldin. […]

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https://www.stuttgarter-philharmoniker.de/87 | Ausdruck vom: 20.11.2018 07:17

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