Joanna Sojka, Sopran

Die polnische Sopranistin Joanna Sojka ist eine gefragte lyrische Koloratursopranistin mit einer besonderen Vorliebe für die Musik des Barock und der Klassik.
Ihre musikalische Ausbildung absolvierte sie mit Auszeichnung an der Musikakademie Krakau und setzte sie an der Hochschule für Künste Bremen bei Peter Kooij und Katharina Rössner fort. Entscheidende Impulse erhielt sie zudem von der polnischen Gesangspädagogin Zofia Witkowska. Als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe für Alte Musik und geistliche Musik machte sie früh auf sich aufmerksam. Ihr Bühnendebüt gab Sojka als Belinda in Purcells „Dido and Aeneas“ am Großen Theater in Poznań. Seither gastiert sie auf Bühnen in Polen und im europäischen Ausland und hat sich insbesondere im barocken und klassischen Repertoire einen Namen gemacht. Dabei verbindet sie ihre ausgeprägte stimmliche Beweglichkeit mit einer intensiven Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis. Sie arbeitet regelmäßig mit Ensembles für Alte Musik zusammen und trat unter Dirigenten wie Marc Minkowski, Rinaldo Alessandrini und Christophe Rousset auf.
Eine ungewöhnliche Facette ihrer künstlerischen Arbeit ist ihre Leidenschaft für Filmmusik. Seit 2009 beschäftigt sich Sojka intensiv mit diesem Repertoire und hat unter anderem Musik von Wojciech Kilar sowie Ausschnitte aus den Soundtracks von „Der Herr der Ringe“, „Inception“ und „Prinzessin Mononoke“ interpretiert. Beim Film Music Festival in Krakau arbeitete sie dabei mit international renommierten Dirigenten und Komponisten zusammen. Ihre Diskografie reicht von polnischer Liedkunst über Barockmusik bis zu geistlichem Repertoire. 2027 ist Joanna Sojka bei den Stuttgarter Philharmonikern in Beethovens „Christus am Ölberge“ zu erleben.



