Gottlieb Wallisch, Klavier

Der aus Wien stammende Pianist Gottlieb Wallisch zählt zu den international spannendsten Pianisten seiner Generation. Bereits mit sieben Jahren trat er erstmals öffentlich auf, mit zwölf Jahren debütierte er im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. 1996 begann mit einem von Yehudi Menuhin geleiteten Konzert seine internationale Karriere.
Seither gastierte er in bedeutenden Konzertsälen und bei renommierten Festivals weltweit, darunter in der Carnegie Hall New York, der Wigmore Hall London, der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Zürich und dem NCPA Peking sowie bei den Festivals in Salzburg und Luzern. Als Solist arbeitete er mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem hr-Sinfonieorchester und den Festival Strings Lucerne zusammen. Zu seinen musikalischen Partnern am Dirigentenpult zählen unter anderem Giuseppe Sinopoli, Sir Neville Marriner, Kirill Petrenko, Christopher Hogwood und Bruno Weil.
Neben seiner internationalen Konzerttätigkeit widmet sich Wallisch intensiv der Kammermusik und der historischen Aufführungspraxis. Seine Diskografie umfasst unter anderem die vollständige Aufnahme der Beethoven-Klavierkonzerte auf historischen Instrumenten mit dem Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wiederentdeckung zu Unrecht vergessener Komponisten, die sich in Ersteinspielungen von Werken von Hans Gál, Erich Zeisl, Jaromír Weinberger und Wilhelm Grosz dokumentiert. Darüber hinaus widmet er sich in der Reihe „20th Century Foxtrots“ der Klaviermusik der Jazz-Ära der 1920er und 1930er Jahre. Seit 2016 ist Gottlieb Wallisch Professor für Klavier an der Universität der Künste Berlin und seit 2012 Steinway Artist.



