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Aktuell// 05. März 2020

Monsignore Hermes und Haydns „Sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuz“

Nach einer Aufführung von Haydns „Sieben letzten Worten“ in Speyer 1788 musste ein Rezensent vor der Schönheit der Musik die Waffen strecken. Wenn Haydn „unmittelbar aus der Seele des sterbenden Mittlers herausgeschrieben hätte, so würde er kaum imstande gewesen sein, die Empfindungen desselben wahrer und feierlicher darzustellen.“

Im Konzert der Stuttgarter Philharmoniker am Dienstag, 10. März um 20 Uhr im Beethoven-Saal erklingt die Erstfassung für Orchester unter Leitung von Bruno Weil. Monsignore Dr. Christian Hermes, katholischer Stadtdekan von Stuttgart, spricht zwischen sieben Sonaten eigene Texte, die sich mit diesem weit in die Zukunft ragenden, erschütternden Meisterwerk aus heutiger Sicht auseinandersetzen.
Sieben Mal nach seiner Kreuzigung erhebt Jesus in den Evangelien seine Stimme: Das erste Mal bittet er um Vergebung für seine Peiniger, das letzte Mal empfiehlt er seinen Geist in die Hände seines Vaters. Die „Sieben letzten Worte“ haben Haydn zu einem Werk inspiriert, das in der Literatur seinesgleichen sucht: ein gewaltiges menschliches Drama bis zum qualvollen Tod. Wenn dann am Schluss das Erdbeben donnernd gewaltige Mauern stürzt und Pauken und Trompeten die drohende Apokalypse unwiderruflich verkünden, ist klar: nach diesem Sterben wird nichts mehr so sein wie es war.

zum Konzert und online-Ticket
Karten (18 bis 38 €, für Schüler und Studenten 7 €) gibt es auch bei den bekannten Vorverkaufsstellen, beim Easy-Ticket-Service Tel. 0711-2 55 55 55 und bei den Philharmonikern Tel. 0711.2 16 88 990.

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