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Aktuell// 21. Juni 2018

OH! mit Verdis „Nabucco“

Wer in der Presse die enthusiastischen Reaktionen auf die letzten Opernfestspiele Heidenheim überfliegt, spürt sofort: Hier ist in den vergangenen Jahren etwas Außergewöhnliches gewachsen:

ein Festival, das aus den sommerlichen Open-Airs markant herausragt und sich mittlerweile auf der Zielgeraden zu einer internationalen Marke befindet. Eine glänzende Bestätigung für die Arbeit des Festivalchefs Marcus Bosch und sein Team, wenn die Kulturfeuilletons Parallelen ziehen zu Outstanding-Festivals wie Glyndebourne oder Bayreuth.

In Giuseppe Verdis NABUCCO (Premiere: 29.6.2018) steht mit dem alttestamentlichen König Nebukadnezar eine Herrscherfigur im Zentrum, die sich selbst göttliche Gewalt zuspricht und im Größenwahn ganze Völker auslöschen will. Ein Bühnenstoff, der heute kaum aktueller sein könnte: Unbedingte Freiheitssehnsucht und Kampf gegen Unterdrückung sind die zentralen dramatischen Triebfedern dieser Oper, mit der Verdi sein Durchbruch als Komponist gelang und die ihn über Nacht zu einem öffentlichen „homo politicus“ machte. Gilt doch das berühmte „Va, pensiero“, der sogenannte „Gefangenenchor“ oder auch „Freiheitschor“, bis heute als die heimliche Hymne aller Unterdrückten. Die Hauptrolle gestaltet der gebürtige Südkoreaner Antonio Yang, der das Heidenheimer Publikum bereits mit den Titelpartien in Verdis „Macbeth“ (2015) und Wagners „Der fliegende Holländer“ (2017) zu begeistern wusste. Die Armenierin Astghik Khanamiryan in der Rolle der Abigaille (im Wechsel mit Ira Bertmann) wird europaweit für ihr dunkel eingefärbtes und kräftiges Soprantimbre gefeiert, mit dem sie sich 2016 den Ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Grandi Voci“ in Salzburg ersang. Die Figur des Hohepriesters Zaccaria gestalten im Wechsel der Kanadier Randall Jakobsh und Pavel Kudinov. Für die außergewöhnlich große Chorpartie konnte wieder der Tschechische Philharmonische Chor Brünn gewonnen werden, der im vergangenen Sommer zu einem echten Publikumsliebling avancierte. Die Stuttgarter Philharmoniker spielen unter Leitung des Festivalchefs Marcus Bosch, der sich überzeugt zeigt: „Ich glaube, es ist uns wieder gelungen, wunderbare unverwechselbare Casts zusammenzustellen!“

weitere Infos und Karten: www.opernfestspiele.de

Foto: Bühnenbild-Modell von Harald B. Thor (© Carolin Walther)

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