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Das Orchester// Dan Ettinger


Dan Ettinger ist einer der international gefragtesten Dirigenten seiner Generation. Seit Beginn der Spielzeit 2015/2016 ist er Chefdirigent der Stuttgarter Philharmoniker und Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Stuttgart. Sein Vertrag wurde vorzeitig und einmütig bis 2023 verlängert.

Von 2009 bis 2016 war er Generalmusikdirektor des Nationaltheaters Mannheim, von 2010 bis 2015 Chefdirigent des Tokyo Philharmonic Orchestra, seit 2015 ist er dort „Conductor laureate“. Beim Israel Symphony Orchestra war er seit 2005 Chefdirigent und Musikdirektor, heute ist er dort Erster Gastdirigent.

Schon in seiner frühen Kindheit entdeckte Dan Ettinger seine Liebe zur klassischen Musik und begann im Alter von fünf Jahren Klavierunterricht zu nehmen. Während seiner Ausbildung an der „Thelma Yellin High School of the Arts“ spielte er auch Kontrabass und nahm erste Gesangsstunden. Direkt nach seinem Abschluss führte er seine Gesangausbildung an der „Rubin Academy of Music“ der Universität Tel Aviv fort und war Stipendiat der „America Israel Cultural Foundation (AICF)“ und des „Israel Vocal Arts Institute (IVAI)“. Während seines Studiums trat der junge lyrische Bariton bereits als Konzertsänger auf und gab im April 1993 als Gewinner des „Francois Shapira“-Wettbewerbs, begleitet vom Israel Philharmonic Orchestra, sein Debüt mit Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“. Im Verlauf seiner Sängerkarriere in seinem Heimatland verkörperte er die wichtigsten Rollen im Repertoire eines lyrischen Baritons, wie Don Giovanni, Figaro in „Il Barbiere di Siviglia“, Conte Almaviva in „Le Nozze di Figaro“, Papageno in der „Zauberflöte“, Lescaut in „Manon“, Albert in „Werther“, Demetrius in „Ein Mittsommernachtstraum“ und Dancairo in „Carmen“.

Der Sänger Dan Ettinger blieb dem Klavierspiel stets treu und wurde so Fakultätsmitglied der „Rubin Academy of Music“ und der „Academy of Music and Dance“ in Jerusalem. Der Erfolg des jungen Künstlers war inspirierend und nahm entscheidend Einfluss auf die Entwicklung einer neuen Generation junger Sänger in Israel.

Dank Dan Ettingers enormer Vielseitigkeit und autodidaktischer Fähigkeiten wandte er sich, vor allem inspiriert durch Künstler wie Daniel Barenboim, Sergiu Celibidache und Herbert von Karajan, dem Dirigieren zu. Die erste Gelegenheit bot sich durch ein Engagement als Hausdirigent und Chorleiter an der Israeli Opera in Tel Aviv, wo er 1999 mit Don Pasquale debütierte. In den folgenden Jahren dirigierte er ein vielseitiges Opernrepertoire, wie „Aida“, „La belle Hélène“, „Carmen“, „Cosi fan tutte”, „Don Giovanni”, „Evgeny Onegin”, „L’Italiana in Algeri”, „Madama Butterfly”, „Nabucco”, „Norma”, „La Traviata” und „Die Zauberflöte“.

Seit Beginn seiner Dirigentenlaufbahn ist Dan Ettinger auch als Konzertdirigent sehr bekannt. Im Winter 2001 dirigierte er Rossinis Petite Messe Solennelle und Verdis „Messa di Requiem“ beim Liturgica Festival des Jerusalem Symphony Orchestra. Von 2002 bis 2003 war er bei diesem Orchester erster Gastdirigent und dirigierte große Werke wie Berlioz’ „Symphonie fantastique“, Mahlers 4. Sinfonie und Mozarts Requiem. Während dieser Zeit debütierte er auch mit dem Israel Symphony Orchestra und dem Israel Philharmonic Orchestra. 2003 wurde er „Chosen Artist“ der Israel Cultural Excellence Foundation, Classical Music.

Im Jahr 2003 wurde Dan Ettinger von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin eingeladen. Erst als Barenboims Assistent und später als Kapellmeister war er dem Haus bis 2009 verbunden und erweiterte sein Repertoire um große Werke der Opernliteratur wie „La Bohème“, „Carmen“, „L’Elsir d’Amore“, „Falstaff“, „Macbeth“, „Le nozze di Figaro“, „Tannhäuser“, „Tosca“, „Turandot“ und „Die Zauberflöte“.

Neben seinen vielen Aufgaben an der Staatsoper Unter den Linden debütierte Dan Ettinger 2004 und 2005 mit „Le nozze di Figaro“ an der Bayerischen Staatsoper München und mit „Rigoletto“ an der Hamburgischen Staatsoper. Weitere Stationen seiner internationalen Karriere waren in der Spielzeit 2004/2005 sein erfolgreiches USA-Debüt mit „Aida“ an der Los Angeles Opera und in der folgenden Spielzeit das Dirigat von Robert Wilsons „Madama Butterfly“.

2007 stand er zum ersten Mal am Dirigentenpult der Wiener Staatsoper mit einer Produktion von „L’Elisir d’Amore“. Auf Einladung von Placido Domingo kehrte er in die USA zurück und dirigierte Martha Domingos „La Traviata“ an der Washington National Opera. Mit Turandot folgte im Frühling 2009 sein Debüt am Opernhaus Zürich.

Weitere Stationen seiner internationalen Karriere waren in der Spielzeit 2004/2005 sein erfolgreiches USA-Debüt mit „Aida“ an der Los Angeles Opera und in der folgenden Spielzeit das Dirigat von Robert Wilsons „Madama Butterfly“. 2007 stand er zum ersten Mal am Dirigentenpult der Wiener Staatsoper mit einer Produktion von „L’Elisir d’Amore“.

Auf Einladung von Placido Domingo kehrte er in die USA zurück und dirigierte Martha Domingos „La Traviata“ an der Washington National Opera. Mit „Turandot“ folgte im Frühling 2009 sein Debüt am Opernhaus Zürich.

Auch in Japanfeiert Dan Ettinger große Erfolge. Seit seinem Debüt 2004 mit „Falstaff“ in der Regie von Jonathan Miller ist er ein gerngesehener Gast am New National Theatre Tokyo und beim Tokyo Philharmonic Orchestra. Des Weiteren folgten Produktionen von „Cosi fan tutte“, „Der Freischütz“ und „Idomeneo“.

Zu den Höhepunkten seiner Dirigate am New National Theatre Tokyo zählen „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ sowie die Fortsetzung von Keith Warners „Tokyo Ring“ mit „Siegfried“ und „Götterdämmerung“. Aufgrund dieser intensiven und vertrauten Zusammenarbeit mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra wurde ihm im April 2010 als Chefdirigent die Leitung übertragen, so dass er die seit 2006 bestehende gemeinsame Konzerttätigkeit kontinuierlich erweitern konnte.

Eine bedeutende Entwicklung in Dan Etingers Karriere war seine Ernennung zum Generalmusikdirektor des Nationaltheaters Mannheim. In dieser Position dirigierte er Neuproduktionen von „Carmen“, „Turandot“, „Evgeny Onegin“, „Lohengrin“ und „Die Zauberflöte“ und wurde so zum Publikumsliebling der Opern-und Konzertbesucher. Gemeinsam mit dem Opernregisseur Günter Krämer war er verantwortlich für die Neuproduktion von „La clemenza di Tito“ beim Mannheimer Mozartsommer 2010 in Schwetzingen. Zusätzlich dirigierte er die Wiederaufnahmen von „Cosi fan tutte“, „La Bohème“, „Madama Butterfly“, „Tosca“ und „Le nozze di Figaro“.

Auch im Konzertbereich setzte Dan Ettinger mit der Musikalischen Akademie des Nationaltheater-Orchesters neue musikalische Akzente. Mit einem triumphalen Auftakt mit Mahlers 2. Sinfonie und weiteren attraktiven Konzerthighlights, wie Beethovens „Eroica“, Liszts Faust-Sinfonie, Mahlers 4. Sinfonie, Strawinskys „Le sacre du printemps“ und dem „Symphonischen Ring“ folgten der Generalmusikdirektor und sein Orchester der seit 1778 bestehenden großen Tradition der Musikalischen Akademie. Zu den großen Projekten in Mannheim zählt die Neuproduktion von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ mit Regisseur Achim Freyer. In der Spielzeit 2013/2014 konzentrierte Dan Ettinger sich auf die Werke Richard Strauss’, darunter „Elektra“ und „Salome“.

Auch heute noch prägt der international erfolgreiche israelische Dirigent die musikalische Landschaft seiner Heimat. Als Musikdirektor und Chefdirigent machte er das Israel Symphony Orchestra zu einem der führenden Orchester Israels. In den letzten Jahren debütierte Dan Ettinger mit großem Erfolg an den renommiertesten internationalen Opernhäusern.2009 wurde er für „Le nozze di Figaro“ an der Metropolitan Opera New York engagiert. Mit David McVicars “Rigoletto” fand im Herbst 2010 sein gefeiertes Debüt am Royal Opera House Covent Garden statt. 2011 folgte sein erster Auftritt an der Opéra national de Paris, wo er Giorgio Strehlers legendäre Produktion von „Le nozze di Figaro“ dirigierte.

Aufgrund seiner hohen Musikalität und seiner inspirierenden Dirigate folgten weitere Engagements an der Bayerischen Staatsoper München mit „Carmen“ (2008/2009 und 2010/2011) und „La Traviata“ (2009/2010) und an der Wiener Staatsoper mit „L’Italina in Algeri“ (2009/2010) und „Aida“ (2010/2011).

Während der Spielzeit 2011/2012 konnte man Dan Ettinger regelmäßig an der Bayerischen Staatsoper mit „Carmen“, „L’Elisir d’Amore“, „Le nozze di Figaro“, „La Bohème“ und „Turandot“ erleben. Im Januar 2012 gab er dort auch sein Konzertdebüt mit Mahlers 2. Sinfonie.

Im Herbst 2011 kehrte er ans New National Theatre Tokyo zurück, um Heinz Zedniks Wiederaufnahme von „Die Fledermaus“ zu dirigieren. Im Januar 2014 kehrte er für „Otello“ an die Wiener Staatsoper zurück.

Einige Engagements der letzten Spielzeiten, zusätzlich zu seinen vielen Aufgaben in Mannheim, Tokio und Tel Aviv, waren unter anderem ein Auftritt an der Metropolitan Opera New York mit „Turandot“, sowie „Carmen“, „La Bohème“ und „La Traviata“ an der Bayerischen Staatsoper München und „Aida“, „Carmen“, „Otello“ und „Tosca“ an der Wiener Staatsoper.

Die Spielzeit 2014/2015 führte Dan Ettinger zurück an das Royal Opera House Covent Garden, wo er sowohl „La Traviata“ als auch „La Bohème“ dirigiert hat. Außerdem dirigierte er die Neuproduktion „Le nozze di Figaro“ bei den Salzburger Festspielen 2015.

Zusätzlich zu Liveaufnahmen von Dan Ettingers Auftritten sind folgende Aufnahmen auf CD/DVD erhältlich:

  • „Coloraturas“ mit Diana Damrau und dem Münchner Rundfunkorchester (EMI-Virgin Classics)
  • „Adrianne Pieczonka sings Puccini“ mit dem Münchner Rundfunkorchester (Orfeo)
  • „Dan Ettinger meets Gil Shaham“ mit dem Israel Philharmonic Orchestra (DVD, Fivetone)
  • „Richard Wagner/Friedmann Dreßler: Der Symphonische Ring“ mit dem Orchester des Nationaltheaters Mannheim (CD, ars sonandi)
  • „Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen“ Regie Achim Freyer, mit dem Nationaltheater Mannheim (DVD, ARTHAUS MUSIK)

Darüber hinaus werden regelmäßig CDs von ihm und dem Tokyo Philharmonic Orchestra aufgenommen.

Konzerte mit Chefdirigent
Dan Ettinger

2016/17

2017/18

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    http://www.stuttgarter-philharmoniker.de/1407 | Ausdruck vom: 28.06.2017 03:51

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