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Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit dem Schlusschor „An die Freude“ nach Friedrich Schiller

Die Uraufführung der 9. Sinfonie Beethovens fand am 7. Mai 1824 statt. Der Wiener Geiger Josef Böhm, der selbst an diesem Konzert teilgenommen hatte, erinnerte sich später: „Ein glänzendes, äußerst zahlreiches Auditorium lauschte mit gespannter Aufmerksamkeit und spendete enthusiastisch rauschenden Beifall. Beethoven dirigierte selbst, das heißt, er stand vor seinem Dirigentenpulte und fuhr wie ein Wahnsinniger hin und her. Bald streckte er sich hoch empor, bald kauerte er bis zur Erde, er schlug mit Händen und Füßen herum als wollte er allein die sämtlichen Instrumente spielen, den ganzen Chor singen. – Die eigentliche Leitung war in Duports Hand, [eine Verwechslung – in Wirklichkeit dirigierte nicht Louis Antoine Duport, der Leiter des Theaters am Kärntnertor, sondern der Kapellmeister der Hofoper Michael Umlauf] wir Musiker sahen bloß auf diesen Taktstock. – Beethoven war so aufgeregt, dass er nicht sah, was um ihn vorging, dass er auf den Beifallssturm, den er freilich bei seiner Gehörsschwäche kaum hören konnte, nicht einmal achtete. – Man musste ihm immer sagen, wenn es Zeit war, dem Publikum für den gespendeten Beifall zu danken, was Beethoven in linkischer Weise tat.“

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