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Isang Enders // Violoncello // Rückschau Saison 2012/13

Seither konnte er sowohl solistisch als auch als Kammermusikpartner mit Musikern wie Christoph Eschenbach, Myung-Whun Chung, Mikhail Jurowski, Tzimon Barto, Kit Armstrong, Igor Levit, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Schleswig-Holstein Festival Orchester, beim Rheingau Musikfestival, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Schostakowitsch Tagen Gohrisch, sowie für das Verbier Festival auftreten.

Isang Enders, benannt nach dem koreanischen Komponisten Yun Isang, wurde 1988 in Frankfurt am Main als Sohn einer deutsch-koreanischen Musikerfamilie geboren. Nach frühen Anfängen am Klavier kam er erstmals im Alter von neun Jahren mit dem Cello in Berührung. Die darauf folgende Ausbildung wurde maßgeblich durch ein sechs Jahre dauerndes Studium in der Frankfurter Klasse von Michael Sanderling geprägt, danach studierte Isang bei Gustav Rivinius. Besonderen Einfluss hat der lange und enge persönliche Kontakt zum amerikanischen Cellisten Lynn Harrell.

Neben diesen intensiven Studien besuchte Isang Enders eine Vielzahl von internationalen Meisterkursen und Akademien, wo er sich u. a. bei Seiji Ozawa, Janos Starker, Steven Isserlis oder auch dem Komponisten Krzysztof Penderecki weiterbilden konnte. Gefördert wurde er durch diverse Kulturpreise und Stipendien, vor allem durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes. Aus dem Instrumentenfond der Deutschen Stiftung Musikleben wurde ihm ein Violoncello „Joseph Gagliano, Neapoli 1720”, eine treuhänderische Leihgabe aus Hamburger Familienbesitz, zur Verfügung gestellt.

2013 wird Isang Enders unter anderem mit Zubin Mehta, der Staatskapelle Dresden, den Prager Philharmonikern, beim Heidelberger Frühling, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Internationalen Schostakowitsch Tagen, beim Dvorak Festival in Prag und im Kurhaus Wiesbaden im Rahmen des Rheingau-Musikfestivals zu hören sein.

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