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  • Enrica Ciccarelli
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Peter I. Tschaikowsky
Fantasieouvertüre „Romeo und Julia“

Sergej Rachmaninoff
Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18

Alexander Borodin
Sinfonie Nr. 2 h-Moll

Die Fantasieouvertüre „Romeo und Julia“ gilt als erstes reifes Orchesterwerk von Peter Tschaikowsky. Die Idee, dazu als Vorlage Motive aus Shakespeares Drama zu verwenden, stammt von seinem Kollegen Mili Balakirew, der ihn zu dieser Zeit beriet. Tschaikowskys zweimalige Umarbeitung des Stücks – auch auf Balakirews Rat hin – haben es schließlich zu einem echten Meisterwerk der russischen Orchestermusik gemacht.

Alexander Porfirjewitsch Borodin (1883–1887) ist heute vor allem als Komponist und Mitglied der Gruppe des „mächtigen Häufleins“ bekannt. Mit seinen Kollegen César Cui, Modest Mussorgski und Nikolai Rimski-Korsakow traf sich Borodin bei Balakirew, dem Senior der Gruppe, die sich als Erneuerer der russischen Musik empfand. Die meiste Zeit seines Lebens widmete Borodin jedoch seinen Hauptberufen als Mediziner und Chemieprofessor. Daher konnte er seine musikalischen Werke nur sehr langsam voranbringen. „Für andere ist die Komposition Aufgabe, Arbeit, Pflicht, bedeutet sie das ganze Leben; für mich ist sie Ruhe, Spaß, eine Laune, die mich von meinen offiziellen Pflichten als Professor und Wissenschaftler ablenkt.“ Für seine 2. Sinfonie benötigte er sieben Jahre. Es ist das größte von ihm vollendete Werk und wird in der russischen Musikwelt als Borodins Heldensinfonie verstanden.

 

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