Hilfsnavigation: Sprung…

Das Orchester// Pressestimmen

Eindrucksvoller Wettbewerb der Tempramente

Die Läufe am Klavier steigerten sich in ihrer Getriebenheit schließlich in Begleitung der Orchesterklangfülle in ein berauschtes Rennen mit einem triumphalen Endspurt. Für Korsantia gab es beim Erreichen der „Ziellinie“ große Applaus... Generell war seine (Dan Ettingers, Anm. der Red.) Version dieser Sinfonie nicht zu rund, nicht zu schnulzig, folgte aber auch nicht der typisch russischen Ästhetik. Eine Mischung, die gut passte und das Publikum begeisterte.
Südwest Presse vom 17.11.2016, Sandra Bildmann
zum Programm

Volles Haus beim Jubiläumskonzert

Im ausverkauften Beethoven-Saal der Liederhalle feierten über 2000 Konzertbesucher die Stuttgarter Philharmoniker und ihren Chefdirigenten Dan Ettinger nach dem gut zweistündigen Jubiläumskonzert mit lang anhaltendem Applaus. Oberbürgermeister Fritz Kuhn hatte zu Beginn des Abends herzlich zum 40-jährigen Jubiläum als städtisches Orchester gratuliert... Der OB bedankte sich ausdrücklich bei Chefdirigent Dan Ettinger, der sich bis mindestens 2023 an Stuttgart gebunden hat, bei Intendant Michael Stille, bei den Orchestermitgliedern und allen Unterstützern...
Stuttgarter Amtsblatt vom 03.11.2016, W.H./red
zum Programm

Der große Schwung dieses Satzes (2. Satz, Anm. Red.) gelang dem Chefdirigenten der Philharmoniker, Dan Ettinger, ganz prächtig, was auch für den großen dramatischen Bogen der gesamten Symphonie gilt: Albträume, Landeinsamkeit, Todesvisionen, Hexensabbat und quälende Seelenzustände eines unglücklich Liebenden... mit ihrer üppig besetzten, satt aufspielenden Bläserfraktion sind die Philharmoniker prädestiniert für die Symphonie fantastique mit ihren vielen Sologesängen: Etwa wenn Fagott sich plötzlich auf Schafott reimt, wenn die Klarinette zur Stimme einer heroischen Liebe wird, wenn das Englischhorn Fernweh, Schwermut und Naturnähe ausdrückt. Und was zu Beginn noch zusammenfinden musste, steigerte sich im Verlauf des gut einstündigen Werks zu einem mitreißenden Drama, das in tosendem und lang anhaltendem Applaus mündete...
Stuttgarter Nachrichten, Stuttgarter Zeitung und Eßlinger Zeitung vom 24.10.2016, Verena Großkreutz
zum Programm

Marcus Bosch und die keineswegs nur in großer Besetzung, sondern in wirklich allen Stimmen mit großem Engagement und ebenso homogen wie mit solistischer Finesse ans Werk gehenden Stuttgarter Philharmoniker überzeugen dabei auf der ganzen Linie. Bosch kümmert sich nicht nur um das große Ganze, sondern auch um jede Menge Details und arbeitet – vom Urnebel des Beginns bis zur in Riesenhafte gesteigerten Coda am Ende – insbesondere Bruckner als den Meister der Kulminationspunkte heraus.
Südwest Presse vom 25.06.2016, Manfred F. Kubiak
zum Programm

...Marc Piollet ging an Tempogrenzen, steuerte das Orchester straff durch den Aufbau des ersten Satzes, brachte im Andante die Holzbläser bildhaft zur Geltung, ließ die beklemmende Stimmung des Scherzo in einer blitzartigen Steigerung ins strahlende C-Dur des Finales umschlagen, welches er mit einem furiosen Presto-Jubel krönte. Die Stuttgarter Philharmoniker zogen engagiert mit, das Publikum im Beethovensaal reagierte mit Bravo-Rufen.
Eßlinger Zeitung vom 11.05.2016, Dietholf Zerweck
zum Programm

Solist Gerhard Oppitz am Klavier arbeitet liebevoll und detailreich die poetische Seite dieser Musik heraus... Wärme und Licht verbreiten diese Melodien. Tiefe menschliche Empfindung spricht aus ihnen, Fürsorge und Mitgefühl... Diese tief durchdachte Interpretation stützen die Stuttgarter Philharmoniker unter dem jungen israelisch-amerikanischen Dirigenten Yoel Gamzou einfühlsam. Sie entwickeln den triumphalen Stil des Werkes mit vielen Zwischentönen und feinen Abstufungen... Am Ende bleibt ein Wunsch offen: dass das Orchester bald wieder im Oberallgäu zu hören ist.
Allgäuer Zeitung vom 27.04.2016, Klaus Schmidt
zum Programm

... die Gesamtlage, die große Spannungskurve dieses epischen Klangriesen mit seinen monumentalen Gipfelstürmereien gelingt dem Dirigenten und den Philharmonikern ganz vorzüglich. Nach jeder Steigerungswelle, jeder Klimax wird wieder neue Energie gesammelt und gebündelt für den nächsten Anlauf. Der groß besetzte Streicherapparat arbeitet zuverlässig und genau, die zusätzlich mit vier Wagnertuben ergänzte opulente Bläserfraktion glänzt nicht nur in den Schlussphasen der Rahmensätze mit ihren majestätisch über tremolierenden Streicherflächen sich erhebenden Bläserchören. Eine prächtige Aufführung, die das Publikum am Ende bejubelte.
Eßlinger Zeitung vom 18.04.2016, Verena Großkreutz
zum Programm

Spitzenorchester bezaubert viele Hundert Zuhörer
Unter Leitung seines Dirigenten Constantin Trinks mit subtil spontaner Schlagtechnik und eloquenter Gestensprache machte das Orchester die sinnlich schmachtenden wie crescendogrollenden Emotionen der Partitur mit elegant stufenloser Dynamik und Kongruenz von musikdramatischer Verdichtung und musikalisch individueller Überhöhung hörbar. Es war ein großer Konzertabend!
Schwäbische Zeitung vom 07.03.2016, Günter Vogel
zum Programm

Stuttgarter Zeitung vom 04.03.2016, Frank Armbruster

…fiel schon im Brahms-Konzert die Konsequenz auf, mit der Constantin Trinks am Dirigentenpult das Orchester über das zerklüftete Massiv führte […] alles entwickelte sich zwingend aus dem Vorhergehenden, und diese seltene Qualität war auch die Voraussetzung für eine einnehmend gute Darstellung von Schumanns zweiter Sinfonie C-Dur. […] Dass Trinks ein Wagnerdirigent ist, bewies er im Adagio, dessen melancholische Linien er geradezu verletzlichintensiv ausspielen ließ, und auch im Finale hielt er das eingangs gesetzte Erregungsniveau bis zur triumphalen Coda durch. Chapeau!
zum Programm

Stuttgarter Nachrichten vom 20.02.2016, Verena Grosskreutz

Transparent und mit Spielfreude machten die Philharmoniker Werbung für diese 20-Nummern-Version, in der Strawinsky seinerzeit noch nicht entlarvte Fälschungen barocker Musik von Pergolesi überschrieben, sie harmonisch, metrisch und instrumentatorisch eingeschärft und mit harten Brüchen und Schnitten versehen hat. Nicht nur das Gesangstrio Talia Or (Sopran) , Rodrigo Porras Garulo (Tenor) und Thomas de Vries (Bariton), sondern vor allem auch die Instrumentalisten konnten sich mit diversen bemerkens­werten Solo- Einlagen in Szene setzen, wie etwa Fagottist Frank Lehmann, der im wahrsten Sinne des Wortes einen langen Atem bewies.
zum Programm

Stuttgarter Nachrichten vom 09.02.2016, Helmuth Fiedler

Technische Bravour voll mitreißender Vitalität und gestalterische Sensibilität im Zusammenspiel mit den hellwachen Philharmonikern kamen hier zur Begeisterung des Publikums gleichwohl zu einer überaus glücklichen Verbindung.
zum Programm

Stuttgarter Zeitung vom 22.01.2016, Markus Dippold

Markant setzen sich die Fagotte am Beginn von den Bässen ab, plastisch werden die Linien der Holzbläser modelliert, markant tritt das Blech in den Vordergrund, und man erkennt Yoel Gamzous emotionale Dramaturgie. Den Kontrast zwischen Verzweiflung und Heiterkeit arbeitet er klar und deutlich heraus, ebenso die Brüche in diesem Verlauf.
Geradezu überschwänglich legt der junge Dirigent den tänzerischen Charakter des 2. Satzes an und schärft anschließend das rhythmische Profil im Marsch, bei dem die Philharmoniker eindrucksvolll die klanglichen Muskeln spielen lassen.
zum Programm

Stuttgarter Zeitung vom 04.01.2016, Frank Armbruster

Der Dirigent Nicholas Milton... erwies sich als smarter Conférencier, der mit Charme und Witz durch das Programm führte... denn so spielfreudig und mitreißend hat man die Stuttgarter Philharmoniker selten gehört. Das groovte, das es eine Freude war, dazu ein Klang wie aus einem Guss, gekrönt durch fabelhafte Bläsersoli!
zum Programm

Stuttgarter Nachrichten vom 21.12.2015, Ulrich Köppen

Unter Nicholas Milton entfalteten die Philharmoniker mit Karina ­Kuzumi als Erster Konzertmeisterin eine gewinnende Balance aus kraftstrotzender expressionistischer Farbpalette, geschärften Konturen und rhythmisch-sattem Drive. Bravi im überaus gut besuchten Beethovensaal.
zum Programm

OberpfalzNetz.de 30.11.2015, Sandra Blaß

Frisch, spritzig und mit einem fantastischen Gespür für Dynamik spielen die Stuttgarter Philharmoniker - so, als gäbe es nur noch diese himmlisch romantische Musik. Das Tempo wählt der junge Dirigent Dan Ettinger beschwingt, aber nicht zu schnell, so dass trotz der "himmlischen Länge" von einer knappen Stunde keine Langeweile aufkommt.
zum Programm

Stuttgarter Nachrichten vom 26.11.2015, Verena Großkreutz

Attraktive Klangereignisse hat das Konzert viele: Etwa wenn das Orchester den Klavierklang „vergrößert“, wie Schmetterlinge, die einen Honigtopf umflattern. Oder wenn durch den alpverträumten Mittelsaltz vielschichtiges gespenstisches Glissando-Weinen tönt. Keine Frage, dem Werk (UA Auerbach: Klavierkonzert, Anm. der Red.) würde man die Aufnahme ins pianistische Repertoire wünschen.
zum Programm

Stuttgarter Nachrichten vom 12.11.2015, Verena Großkreutz

Welchen Drive, welche Klangpracht vermag der neue Chefdirigent […] aus dem Orchester herauszukitzeln! Vorbildlich die Balance zwischen Streichern und Bläsern, die intensive Farben und Tiefenschärfe zur Folge hat. Steigerungswellen gestalten sich wie Fieberschübe, berauschend der Melodienreichtum, fein herausgearbeitet die harmonischen Licht- und Schattenwürfe samt ihren Raumwirkungen. Ein mitreißendes Konzert!
zum Programm

Stuttgarter Zeitung vom 12.11.2015, Markus Dippold

So baut Ettinger in der langsamen Einleitung eine immense Spannung auf, die sich in der rhythmischen Schärfe des Hauptthemas entlädt. Auch für den ins Melancholische zielenden Charakter des zweiten Satzes hat er ein Händchen, lässt hier und im anschließenden, eher derben Scherzo seinen Musikern oftmals freie Hand. Erstaunlich auch, wie es dem Chefdirigenten und dem sehr spielfreudigen Orchester gelingt, die Dauererregung des langsamen Finales zu staffeln und zu modulieren.
zum Programm

Stuttgarter Nachrichten vom 28.10.2015, Susanne Benda

Was für ein Theater! Eine der herausragenden Qualitäten des neuen Chefdirigenten der Stuttgarter Philharmoniker ist sein Gespür für Kontraste, für Spannungsaufbau, für das dramatische Potenzial unter der klingenden Oberfläche. Dan Ettinger ist ein Trüffelschwein, was verborgene Dramen in der absoluten Musik angeht. [...] Das hatte so viel Schmiss, Idee und Präzision, dass man sich unbedingt ganz bald mehr vom neuen Dream-Team wünschen möchte.
zum Programm

Stuttgarter Zeitung vom 28.10.2015, Markus Dippold

[...] Der neue Generalmusikdirektor Dan Ettinger setzt sein Orchester von den ersten Takten an unter Hochdruck, und die Philharmoniker nehmen dieses Angebot dankbar an. Sonor, immer mit Nachdruck eröffnen die tiefen Streicher den gewaltigen ersten Satz. Selbstbewusst und mit offenem Tonfall zelebrieren die Holzbläser ihre Solopassagen, grandios der Oboist Nikola Stolz und die Querflöten. Dan Ettinger beherrscht fraglos die Kunst, diese Musik dramaturgisch spannungsreich und mit zwingender Logik zu formen. [...]
zum Programm

Stuttgarter Nachrichten vom 19.10.2015, Ulrich Köppen

Fortissimo aus 135 Kehlen

[...] Unter der Leitungn von Dan Ettinger wurde für genügend Schalldruck gesorgt, der durchaus lustbetonte Emotionen in Gang setzen konnte. Die 135 Sängerkehlen brachten ihre vokalen PS satt und sicher auf die musikantische Straße. [...] Die ebenfalls eine Hundertschaft starken Philharmoniker musizierten mit kontrolliertem Kesseldruck, zackenscharfem Rhythmus und hell-transparenten Klangfarben. [...]
zum Programm

Stuttgarter Zeitung vom 19.10.2015, Frank Armbruster

Dirigent im Glück

Was für ein Anfang! [...] einen triumphalen (Auftritt Dan Ettingers, Anm. der Red.) [...] Auf der Grundlage präziser rhythmischer Strukturen ließ Ettinger die theatralischen Elemente der Musik plastisch ausspielen. [...] Rückenschauererregend die „O Fortuna”-Reprise, die hier weit mehr war: das Rad hat sich gedreht, Himmel und Erde standen Kopf. Nun geht es weiter, das Leben.
zum Programm

Esslinger Zeitung vom 8.10.2015, Dieter Zerweck

... Der Taktstockübergabe durch Oberbürgermeister Fritz Kuhn folgte ein Konzert, das vom Publikum, darunter viel Prominenz aus der Stuttgarter Politik, Wirtschaft und Kulturszene, mit Begeisterung aufgenommen wurde. Ettinger setzt die erschütternden Gegensätze von Trauermarsch und radikalen, frenetischen Tutti-Ausbrüchen großartig plastisch gegeneinander, die Klangentfaltung seines Orchesters ist ungeheuer“.
zum Programm

Stuttgarter Nachrichten vom 8.10.2015, Susanne Benda

„Die Musiker selbst wirken wie wachgeküsst. Sie sind in Spannung, sehr konzentriert, die Streicher wirken gebündelt, die Bläser punkten mit knalliger Präzision…“
zum Programm

Südwestpresse vom 8.10.2015, jük

„Mahlers „Fünfte“ zelebrierte er packend emotional: so innig wie knallig. Und die Stuttgarter Philharmoniker (Extralob für den Solo-Trompeter Sebastian Zech) zeigten sich höchst engagiert. Sie gaben nun wirklich alles für den neuen Chef. Riesenjubel.“
zum Programm

Stuttgarter Zeitung vom 8.10.1015, Götz Thieme

„Ettinger ist ein Theatermann, er schätzt Wirkungen, und damit brachte er das Werk zum rauschenden Schluss und den Beethovensaal zum Jubeln.“
zum Programm

Mannheimer Morgen vom 8.10.2015, Frank Armbruster

„Man spürte, dass Ettinger sich in dieser Musik zuhause fühlt, die er in bester Bernsteinscher Tradition dirigierte: affektgeladen und mit sicherem Instinkt für ihre heiklen Temporelationen, dabei die Kulminationen schonungslos grell zuspitzend. Das Adagietto schließlich, ein unsentimentales Gedicht größter Zärtlichkeit und die ganze Sinfonie ein Versprechen auf die Zukunft, bei dem ihm die Philharmoniker mit großem Einsatz folgten.“
zum Programm

Schwarzwälder Bote vom 10.10.2015, Siegfried Kouba

[...] Mit straffer Zeichensprache ließ Dirigent Dan Ettinger einen musikalischen Kupferstich entstehen. Man musste beeindruckt sein.
zum Programm

Südkurier vom 10.10.2015

Klassische Musik als großes Spektakel für die Sinne

[...] Dan Ettinger mit einem gestisch sehr nachdrücklichen und von souveräner Übersicht gekennzeichneten Dirigat sowie seine Philharmoniker mit einer bemerkenswert konditionsstarken und teilweise extrem klangintensiven Leistung breiten Mahlers Musik [...] in einer Art aus, welche die Spielanweisungen des Komponisten an vielen Stellen noch markanter ausprägt. [...] ehe das Finale einen zum Schluss voller Stahlkraft in die Nacht entlässt.
zum Programm

Stuttgarter Nachrichten vom 21.12.2011, Susanne Benda
[…] Doch hat Richard Strauss’ „Don Juan“ unter Tomas Netopils Leitung nicht nur etwas stürmisch Dahinbrausendes, sondern auch eine große Feinheit und Präzision im Detail. Kleine Ereignisse fügen sich zum Bogen, die Struktur ist klar, und zumal die Holzbläser sorgen für solistischen Glanz. […] denn auch hier [Alban Berg „Lulu-Suite“, Anm. Red.] sorgt der Chefdirigent des Prager Nationaltheaters für eine optimale Verbindung von intellektueller Durchsicht und sinnlich-emotionaler Aufbereitung. Prächtig präsentiert sich das Blech, gut koordiniert sind Streicher der Philharmoniker, und das Theater hinter der Musik springt die Zuhörer förmlich an – bis hin zum lauten, hier wahrhaft seelenerschütternden Zwölftoncluster beim Tod der Opernheldin. […]

zum Konzert

---
http://www.stuttgarter-philharmoniker.de/87 | Ausdruck vom: 27.05.2017 00:33

Geschäftsstelle der Stuttgarter Philharmoniker
Gustav-Siegle-Haus, Leonhardsplatz 28
70182 Stuttgart

T: 0711 216 - 88 993 (Zentrale)
T: 0711 216 - 88 990 (Karten und Abonnements)
F: 0711 216 - 88 991

E: Bitte aktivieren Sie JavaScript!
www.stuttgarter-philharmoniker.de

Logo BW und Stadt Stuttgart