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Christiane Iven // Sopran // Rückschau Saison 2012/13

Christiane Iven wurde in Hamburg geboren, studierte in ihrer Heimatstadt bei Judith Beckmann und ergänzte ihre Ausbildung mit Lied-Interpretationskursen bei Dietrich Fischer-Dieskau. Sie wurde Preisträgerin des Deutschen Musikwettbewerbs und mehrerer internationaler Wettbewerbe.

Die vielseitige Sopranistin gehört seit einigen Jahren der Staatsoper Stuttgart an, wo sie als Feldmarschallin (Rosenkavalier), Agathe (Freischütz), Didon (Les Troyens) und Kundry (Parsifal) das Publikum begeisterte. Ihre sängerische Laufbahn begann Christiane Iven am Bremer Theater, wechselte dann an das Nationaltheater Mannheim und an die Staatsoper Hannover, wo sie insbesondere für ihre Interpretation der Elvira (Don Giovanni) und der Emilia Marty (Die Sache Makropulos) in der Inszenierung von Luc Perceval große Erfolge feierte. Sie wurde für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen mit dem Niedersächsischen Staatspreis ausgezeichnet.

An verschiedenen europäischen Opernhäusern war sie in den letzten Jahren zu Gast, u. a. als Sieglinde (Walküre) in Budapest und Feldmarschallin in Rom.

Auch als Konzert- und Liedsängerin ist die Künstlerin außerordentlich erfolgreich. Sie sang mit Orchestern und Dirigenten wie der Academy of St. Martin in the Fields unter Sir Neville Marriner, dem Concertgebouworkest Amsterdam unter Nikolaus Harnoncourt, NHK Symphony Orchstra Tokyo, Bamberger Symphonikern, den NDR und SWR-Sinfonieorchestern, Oslo Philharmonic unter Heinz Holliger, Orchestre de la Suisse Romande unter Fabio Luisi, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre Chambre de Lausanne unter Christian Zacharias, der Tschechischen Philharmonie unter Eliahu Inbal und vielen anderen.

Gemeinsam mit Thomas Quasthoff gab sie ihr Debüt in Wien mit Wolfs Italienischem Liederbuch. Ihre Liederabende unter anderem mit Andras Schiff, Burkhard Kehring oder zusammen mit Liese Klahn und Bruno Ganz (Marienleben von Hindemith) erhielten hervorragende Rezensionen. Sie war bei den großen Musikfestivals, etwa den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Luzerner Festwochen, sowie den Schwetzinger Festspielen zu Gast.

Zuletzt sind mit Christiane Iven Aufnahmen von Schumanns Faust-Szenen unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt mit dem Concertgebouworkest und mit Liedern von Alban Berg zusammen mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Marc Albrecht erschienen.

Christiane Iven begann die letzte Saison mit Auftritten beim Musikfest Stuttgart (Elgar Sea Pictures/Vaughan-Williams Sea Symphony) und dem Taipeh Philharmonic Orchestra (Mahler Das Lied von der Erde und Rückert-Lieder). Es folgten Konzerte in Berlin mit dem RIAS Kammerchor (Beethoven Missa solemnis), Valencia (Zemlinsky Lyrische Sinfonie) und Strasbourg (Mahler 4. Sinfonie/Wesendonck-Lieder). Mit Liederabenden war sie in der Stuttgarter Oper und in der Londoner Wigmore Hall zu Gast. An der Staatsoper Stuttgart wird sie in dieser Saison als Agathe (Katja Kabanova) sowie als Marie (Wozzeck) in einer Neuinszenierung von Andrea Moses zu erleben sein. Ferner singt sie die Feldmarschallin an der Komischen Oper Berlin. Ihre neue Aufnahme mit Liedern aus Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit Michael Gielen und dem SWR Sinfonieorchester erschien Ende September 2011 (hänssler classic).

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