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Leoš Svárovský // Dirigent // Rückschau Saison 2012/13

Leoš Svárovský, geboren 1961, studierte Flöte am Prager Konservatorium und Dirigieren an der Hochschule für Musik in Prag bei Professor Václav Neumann. Svárovský begann seine Karriere am Nationaltheater Prag als Assistent von Zdenìk Košler. 1991 wurde er von der Herbert-von-Karajan-Stiftung eingeladen, mit Georg Solti, Claudio Abbado und den Wiener Philharmonikern im Rahmen der Salzburger Sommerspiele zusammenzuarbeiten. Seit 2000 unterrichtet Svárovský Dirigieren an der Akademie der musischen Künste in Prag.

Seit dem Beginn seiner Karriere war er Chefdirigent hervorragender tschechischer und slowakischer Orchester: 1985-1987 Kammeroper Prag, 1991-93 Janáèek Philharmonie Ostrava, 1991-95 Staatliche Philharmonie Brünn, 1995-2000 Slovak Sinfonietta Žilina. Infolge einer großen Amerika-Tournee mit diesem Orchester 1997 wurde Svárovský in San Bernardino Ehrenbürger. 1997-2009 war er Chefdirigent der Tschechischen Kammerphilharmonie Pardubice, 2001-6/2002 war er auch Chefdirigent des Prager Nationaltheater Ballet Orchestra sowie ständiger Gastdirigent der Slowakischen Philharmonie (2001-6/2002).

Mit der Tschechischen Philharmonie arbeitet er bereits seit 2001 zusammen. Im Februar 2006 dirigierte er ein anspruchsvolles Programm der Tschechischen Philharmonie im Rudolfinum mit großem Erfolg.

Svárovský ist Ehrenmitglied der Brünner Philharmonie sowie Haupt-Gastdirigent der Slovak Sinfonietta Žilina. In den Jahren 2003-2005 war er außerdem künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Staatsoper Prag. Dort leitete er die Premieren von Donizettis „Lucia di Lammermoor“, Prokofjews „Cinderella“ und Dvoráks „Rusalka“. Zuvor dirigierte er an der Prager Staatsoper Janáceks „Katja Kabanova“ (1996) und Gounods „Faust“ (1997) sowie am Nationaltheater die Ballett-Uraufführung „Raymonda“ von Glasunow.

Leoš Svárovský hat auch international mit vielen bedeutenden Orchestern zusammengearbeitet: Orchestre de Pays de la Lorraine Metz, Mozarteum Orchester Salzburg, Bach Collegium München, Beethoven Orchester Bonn, Residentie Orkest Den Haag, RTL Sinfonieorchester Luxemburg, Bruckner Orchester Linz, Orquestra Metropolitana de Lisboa, Shanghai Radio Symphony Orchestra, Radio Symphonie Orkest Utrecht, Colorado Music Festival Orchestra, Zagreb Philharmonic Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra, Presidential Symphony Orchestra Ankara, der Staatskapelle Dresden und viele andere.

Er erhält regelmäßig Einladungen von den wichtigsten Musikfestivals der Tschechischen Republik (Smetanas Litomyšl, Prager Frühling, Mährischer Herbst, Ostern Festival of Sacred Music, Janáceks Mai, Prager Herbst und Emmy Destinn Music Festival in Èeské Budìjovice) sowie ins Ausland (Aspekte Salzburg, Festspiele Europäische Wochen Passau, George Enescu Festival Bukarest, Colorado Music Festival, Musikwochen di Ascona, Bratislavské hudobné slavnosti und viele andere).

Er arbeitete mit vielen bedeutenden Solisten zusammen, darunter R. Firkušný, J. Suk, V. Hudeèek, I. Ardašev, P. Šporcl, V. Pikajzen, D. Geringas, A. Noras, M. Fedotow, C. Ortiz, D . Varjon, H. Hardenberger D. Damrau, I. Oistrach, S. Vladar, M. Gauci, K. Ricciarelli, K. Rydl, S. Larin, N. Martinucci, E. Randová, D. Pecková, L. Orgonášová, Sumi Jo, Ch. Margiono, R. Buchbinder, S. Kovatschewitch, A. Kontarski, L. Josephowitsch, X. de Maestre, F. Say, S. Jaffé, G.Opitz, U.Ughi.

Die meisten Aufnahmen von Leoš Svárovský sind bei Supraphon erschienen, aber auch bei anderen wichtigen Plattenfirmen wie Newport Classic, New Millennium, BBC und Ultraphon ArcoDiva. Seine beiden Aufnahmen mit unbekannten Werken von Janácek für Supraphon und seine Aufnahmen von Janáèeks Glagolitischer Messe, Dvoraks Stabat Mater und Massenets Maria Magdalena erhielten in der Fachpresse großen Zuspruch.

2004 dirigierte er Dvoøáks Requiem beim Musica Sacra Festival in Nürnberg und tourte mit der Brünner Philharmonie durch sechs asiatische Hauptstädte. 2005 dirigierte er unter anderem das New Russian Orchestra Moskau und das Sinfonieorchester des Stadttheaters Aachen. Er erlebte große Erfolge mit der Staatskráks Requiem sowie bei den Neujahrskonzerten der Slowakischen Philharmonie. 2006 leitete er eine Reihe von Ballett-Aufführungen der Staatsoper Prag im Teatro Massimo Bellini in Catania mit Prokofjews „Cinderella“. 2006 und 2007 dirigierte er wieder die Tschechische Philharmonie im Rudolfinum mit anschließender USA-Tournee. 2007/08 arbeitete er mit dem National Orchestra of Malta und dem Armenian Philharmonic Orchestra.

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