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  • Tatjana Vassiljeva
Veranstaltungsdaten
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NEUJAHRSKONZERT

Antonín Dvorák
Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104

Bedrich Smetana
Ouvertüre zur Oper „Die verkaufte Braut“

Antonín Dvorák
„Karneval“ – Konzertouvertüre op. 92

Bedrich Smetana
„Die Moldau“

Antonín Dvorák
Slawische Tänze op. 46 Nr. 3 und 8

 

Bedrich Smetana (1824–1884) und Antonín Dvorák (1841–1904) haben der tschechischen Musik im 19. Jahrhundert zu Weltgeltung verholfen. Während der ältere, so heißt es, hauptsächlich mit seinen sinfonischen Dichtungen wie „Die Moldau“ Werbung für sein Vaterland machte, wirkte der jüngere durch seine Sinfonien. Vielleicht ist es kein Zufall, dass Dvorák erst lange nach Smetanas Tod selbst sinfonische Dichtungen zu komponieren begann, also Orchestermusik, bei der man sich „etwas vorstellen kann“ wie beispielsweise die Konzertouvertüre „Karneval“. Direkte Konkurrenten waren die beiden jedenfalls nicht, im Gegenteil:

In jungen Jahren spielte Dvorák als Solobratschist im Orchester des so genannten „Interimstheaters“ in Prag, der ersten tschechischsprachigen Bühne dieser Stadt, das ab 1866 von Smetana dirigiert wurde. Populäre Opern komponierten beide, doch als sich Dvorák (übrigens auf Vermittlung seines Kollegen Johannes Brahms) bei einem deutschen Verleger vorstellte, interessierte dieser sich weder für Sinfonien, noch für Kammermusikwerke, sondern er wollte etwas ähnliches von ihm wie die „Ungarischen Tänze“ von Brahms. Und so erfand Dvorák für den deutschen Verleger seine „Slawischen Tänze“, die ersten Werke, die „einen förmlichen Sturm auf die Musikalienhändler“ auslösten und Dvorák außerhalb Tschechiens bekannt machten. Am Ende des Jahrhunderts war er so beliebt, dass der berühmte Dvorák in die USA eingeladen wurde, um dort an einem Konservatorium den Amerikanern das Komponieren zu lehren. Das bekannte Cellokonzert entstand dort – und tönt von der Sehnsucht nach der Heimat.

 

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http://www.stuttgarter-philharmoniker.de/787 | Ausdruck vom: 30.04.2017 14:51

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