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Tanja Ariane Baumgartner // Mezzosopran // Rückschau Saison 2012/13

Die Mezzosopranistin Tanja Baumgartner gehört zu den interessantesten Entdeckungen der letzten Jahre. Seit der Spielzeit 2009/10 gehört sie zum Ensemble der Oper Frankfurt. Daneben gastierte sie zuletzt mit großen Partien bei den Salzburger Festspielen, an der Vlaamse Opera,an der Opéra de Marseille und am Theater Basel.

Grosse Erfolge feierte die Sängerin mit bedeutenden Rollen des italienischen Faches wie etwa Eboli („Don Carlo“), Fenena („Nabucco“), Ulrica („Un ballo in maschera“), Amneris („Aida“) und die Principessa de Bouillon („Adriana Lecouvreur“) an den großen Häusern in Frankfurt und Basel. Nach einem Gastengagement als Carmen am Theater Basel 2012 folgt in der Spielzeit 2012/13 eine Verpflichtung als Santuzza („Cavalleria rusticana“) an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf.

Die Fähigkeit der Mezzosopranistin, hochdramatische Partien mit makelloser Belcanto-Technik zu singen, führte bei ihrer Interpretation der Penthesilea in der gleichnamigen Oper von Othmar Schoeck am Theater Basel 2008 zu einem außergewöhnlichen Triumph (Inszenierung des Jahres, Opernwelt). Daraufhin folgten Verpflichtungen als Geschwitz („Lulu“) und die Amme („Die Frau ohne Schatten“) am Theater Basel, bei den Salzburger Festspielen und an der Vlaamse Opera. An der Oper Frankfurt übernahm sie zudem Rollen in „Daphne“ (Strauss) und „Medea“ (Reimann) sowie bei einer szenischen Aufführung des Liederzyklus „Das Lied von der Erde“ (Mahler). Nach Auftritten als Judith („Herzog Blaubarts Burg“) in der Berliner Philharmonie unter Kent Nagano 2012, wird Tanja Baumgartner Rollen wie Brangäne („Tristan und Isolde“) an der Deutschen Oper Berlin und Charlotte („Die Soldaten“) bei den Salzburger Festspielen übernehmen. Auch wirkt sie bei einer Neuproduktion von „The Fairy Queen“ (Purcell) an der Staatsoper Unter den Linden Berlin mit.

Die Sängerin gehörte von 2002 bis 2008 zum Ensemble des Luzerner Theaters, wo sie sich mit Partien wie Dorabella („Così fan tutte“), Charlotte („Werther“), Mrs. Quickly („Falstaff“), Giulietta („Les Contes d’Hoffmann“), La Haine („Armide“) sowie Baba the Turc („The Rake’s Progress“) ein breigefächertes Repertoire erarbeitete.

Im Konzertfach profilierte sich Tanja Baumgartner überall in Europa mit unterschiedlichen Werken von Bach über Beethoven und Verdi bis Mahler.
Nach einem Violinstudium an der Hochschule Freiburg studierte Tanja Baumgartner Gesang in Karlsruhe und an der Musikhochschule Wien bei Prof. Helena Lazarska. Seit 2002 wird sie von Alexandrina Milcheva betreut. Die Künstlerin besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Sena Jurinac, Hilde Zadek und Hartmut Höll. Sie war Preisträgerin beim 18. Concorso Internazionale Valsesia Musica in Italien. Nominierungen als Sängerin des Jahres in der Zeitschrift Opernwelt 2008, 2009 und 2011.

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http://www.stuttgarter-philharmoniker.de/731 | Ausdruck vom: 23.08.2017 19:27

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