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Albert Dohmen // Bassbariton // Rückschau Saison 2012/13
Albert Dohmen

Albert Dohmen kann auf eine langjährige internationale Karriere zurückblicken. Erster Höhepunkt war seine Interpretation der Titelpartie in „Wozzeck“ bei den Salzburger Oster- und Sommerfestspielen 1997 mit den Berliner bzw. Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Claudio Abbado und der Regie von Peter Stein. In der folgenden Zeit arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie Zubin Mehta, Giuseppe Sinopoli, James Conlon und vielen anderen zusammen.

Der Bassbariton interpretierte die großen Rollen seines Fachs, unter anderem Kurwenal (Tristan und Isolde), Pizarro (Fidelio), Amfortas (Parsifal), Holländer (Der fliegende Holländer), Scarpia (Tosca) und Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg). Mit diesen Partien gastierte er an den großen internationalen Häusern wie der Opéra Bastille in Paris, dem Londoner Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper sowie an den Opernhäusern in Zürich, Barcelona, Los Angeles und vielen anderen.

Sein Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera gab Albert Dohmen 2003/04 als Jochanaan in „Salome“. Darüber hinaus etablierte sich der Künstler als einer der führenden Wotane seiner Generation. So sang er diese Partie in kompletten „Ring“-Zyklen in Triest, Genf, Catania, an der Deutschen Oper Berlin und an der Staatsoper Wien, an der Nederlandse Opera Amsterdam sowie an der Metropolitan Opera New York, um nur einige zu nennen. Im Sommer 2007 gab Albert Dohmen sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen im „Ring“-Zyklus als Wotan / Wanderer und war in diesen Partien auch in den Folgejahren dort zu erleben. Wichtige Auftritte der letzten Jahre waren unter anderem die Debüts als Hans Sachs in Genf und Barcelona, als Gurnemanz (Parsifal) in Genf, als Barak (Die Frau ohne Schatten) in Florenz unter der Leitung von Zubin Mehta sowie die Produktionen „Elektra“ in Baden-Baden unter Christian Thielemann, „Salome“ in Amsterdam und „Don Giovanni“ an der Wiener Staatsoper.

Auch auf dem Konzertpodium ist Albert Dohmen sehr erfolgreich: Er hat das gesamte Bassfach von Bach bis Schönberg in fast allen großen Konzertsälen und auf internationalen Festivals gesungen. Es sei nur auf Beethovens 9. Sinfonie unter Kurt Masur mit dem New York Philharmonic Orchestra, Brahms’ Requiem – ebenfalls unter Kurt Masur –, Mahlers 8. Sinfonie unter Valery Gergiev sowie Schönbergs „Gurre-Lieder“ und Beethovens 9. Sinfonie unter James Levine hingewiesen.

Im Sommer 2008 stellte Albert Dohmen darüber hinaus ein Liedprogramm mit Werken von Schubert, Brahms, Pfitzner, Strauss und Schönberg vor, gefolgt von einem weiteren Programm mit Liedern von Dvorak, Schumann, Pfitzner und Strauss.

Unter seinen zahlreichen CDs seien vor allem seine Einspielungen von Zemlinskys „Eine florentinische Tragödie“ mit dem Concertgebouw Orkest unter der Leitung von Riccardo Chailly und seine drei Opern-Einspielungen unter Sir Georg Solti genannt.

An der Hamburgischen Staatsoper gab der Künstler in der Spielzeit 1985/86 als Don Fernando (Fidelio) sein Debüt. Außerdem war er hier als Albert (Werther), Caspar (Der Freischütz), Barbe-Bleue (Ariane et Barbe-Bleue) und Jochanaan zu erleben. 2011/12 kehrte er als Wotan / Wanderer im „Ring“-Zyklus nach Hamburg zurück.

Konzerte mit Albert Dohmen

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