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Vadim Gluzman // Violine // Rückschau Saison 2012/13

Vadim Gluzmans außergewöhnliche Kunstfertigkeit besteht in der Fortsetzung der großen Geigertradition des 19. und 20. Jahrhunderts, die er mit der Frische und Dynamik der Gegenwart belebt. Der israelische Geiger tritt regelmäßig mit bedeutenden Orchestern auf, darunter in Nordamerika das Chicago Symphony Orchestra, die Symphonieorchester von San Francisco, Minnesota, Cincinnati, Detroit, Houston, Seattle, Toronto und Vancouver sowie das Orpheus Chamber Orchestra; in Europa das London Philharmonic, London Symphony, BBC Symphony und Royal Scottish National Orchestra, das Orchester des Gewandhaus Leipzig, die Münchner, Dresdner und Tschechischen Philharmoniker, das SWR Symphonieorchester, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre National du Capitole de Toulouse und das Symphonieorchester des Finnischen Rundfunks; in Israel das Israel Philharmonic und Jerusalem Symphony Orchestra, in Asien das NHK und das KBS Orchestra.

Zu den bedeutenden Dirigenten, mit denen er gearbeitet hat, zählen Neeme Järvi, Andrew Litton, Marek Janowski, Itzhak Perlman, Paavo Järvi, Kristjan Järvi, Rafael Frühbeck de Burgos, Hannu Lintu, Kazushi Ono, Peter Oundjian, Vassili Sinaisky, Tugan Sokhiev und Michail Jurowski. Er ist regelmäßig zu Gast bei den Festivals Verbier, Ravinia, Lockenhaus, Pablo Casals, Colmar, Jerusalem, bei den Schwetzinger Festspielen, beim Festival de Radio France sowie im Sommer 2011 das North Shore Chamber Music Festival in Northbrook Illinois, das er 2010 gemeinsam mit seiner Ehefrau und langjährigen Kammermusikpartnerin am Klavier Angela Yoffe gründete.

Neben der Interpretation von bekannten oder wieder entdeckten Werken ist Vadim Gluzman ein leidenschaftlicher Anhänger von zeitgenössischer Musik und hat bereits mit zahlreichen renommierten Komponisten der Gegenwart zusammengearbeitet, darunter Arvo Pärt, Peteris Vasks, Lera Auerbach, Giya Kancheli, Michael Daugherty, Sofia Gubaidulina, Menachem Wiesenberg und Richard Rodney Bennett, deren Werke er erstmalig aufgeführt oder eingespielt hat. In der Saison 2010/2011 spielte er die britische Erstaufführung von Michael Daughertys „Fire and Blood“ mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Kristjan Järvi, und seine im Herbst 2011 im Rahmen seines Exklusivvertrages mit BIS Records erschienene CD beinhaltet Sofia Gubaidulinas „in tempus präsens“ mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter Jonathan Nott. Seine im Frühjahr 2011 erschienene CD mit Werken von Max Bruch – darunter das beliebte Violinkonzert Nr. 1 – wurde von der Kritik mit Vergleichen mit so großen Namen wie Kreisler und Oistrach honoriert; in Frankreich wurde es mit dem Diapason d’or und dem Choc de Classica ausgezeichnet, in England Editor’s Choice im Classic FM Magazine und Orchestral Choice im BBC Music Magazine. Andere der zahlreichen, ebenfalls mit großer Anerkennung aufgenommenen Einspielungen von Vadim Gluzman umfassen Werke von Barber, Bernstein, Bloch, Dvarionas, Glazunov, Korngold, Pärt, Schostakowitsch und Tschaikowsky sowie eine Sammlung von Virtuosenwerken mit dem Titel Fireworks mit Angela Yoffe am Klavier.

Die Saison 2011/12 begann für Vadim Gluzman mit einem erneuten Gastspiel beim London Philharmonic Orchestra, des weiteren tritt er in Deutschland mit dem Leipziger Gewandhausorchester und den Dresdner Philharmonikern auf, geht mit dem Orchester des Schleswig-Holstein Musik Festivals auf Tournee und spielt mit dem Baltic Youth Philharmonic beim Dresdner Musikfestival und beim Schumannfest Düsseldorf. Weitere Konzertdaten in Europa sind geplant mit dem BBC Symphony Orchestra (britische Premiere von Balys Dvarionas' Violinkonzert unter Neeme Järvi), Bergen Philharmonic, Royal Scottish National Orchestra, Finnish Radio Symphony Orchestra, Brno Philharmonic, Belgrade Philharmonic und Orquesta Sinfónica RTVE Madrid. In den USA gastiert er beim Minnesota Orchestra, Indianapolis Symphony, Pacific Symphony, Louisiana Philharmonic, IRIS Orchestra, Pro Musica Chamber Orchestra, und er gibt mehrere Recitals mit Angela Yoffe. Vadim Gluzman setzt außerdem seine Zusammenarbeit mit dem Orquesta Sinfónica Nacional de Mexico fort, zu dem er eine besondere Verbindung hat, und interpretiert Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 2 unter der Leitung von Carlos Miguel Prieto.

Im Jahr 2013 stehen Konzerte gemeinsam mit Angela Yoffe, Lera Auerbach und der Cellistin Ani Aznavoorian zur Feier des 40jährigen Jubiläums von John Neumeier als Leiter des Hamburg Ballett auf dem Programm. Im gleichen Jahr wird Vadim Gluzman beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin debütieren und gemeinsam mit der Riga Sinfonietta auf Europa-Tournee gehen.

Vadim Gluzman wurde 1973 in der Ukraine geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sieben Jahren. Vor seinem Umzug nach Israel im Jahr 1990, wo er bei Yair Kless studierte, lernte er in Lettland bei Roman Sne und in Russland bei Zakhar Bron. Seine Lehrer in den USA waren Arkady Fomin und an der Juilliard School die verstorbene Dorothy DeLay sowie Masao Kawasaki. Am Beginn seiner Karriere hatte Vadim Gluzman das Glück, von Isaac Stern gefördert zu werden, und 1994 erhielt er den renommierten Henryk Szeryng Foundation Career Award.

Vadim Gluzman spielt die aus dem Jahre 1690 stammende „ex-Leopold Auer“ Stradivari, die ihm als ständige Leihgabe von der Stradivari Society Chicago zur Verfügung gestellt wird.

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