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Ari Rasilainen // Dirigent // Rückschau Saison 2012/13

Ari Rasilainen gilt heute als einer der herausragenden finnischen Dirigenten. Er studierte in der renommierten Dirigentenklasse von Jorma Panula an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie bei Arvid Jansons (Dirigieren) und Aleksander Labko (Violine) in Berlin.

Vor seiner Tätigkeit als Dirigent spielte Ari Rasilainen im Finnischen Radio-Sinfonie-Orchester und war von 1980 bis 1986 Konzertmeister der 2. Violinen im Helsinki Philharmonic Orchestra. Weiterhin trat er als Solist sowie als Kammermusiker auf, wobei die Kammermusik auch heute noch zu seinen Leidenschaften zählt.

Von 1985 bis 1989 war Ari Rasilainen Chefdirigent des Lappeenranta City Orchestra (Finnland), anschließend bis 1994 Principal Guest Conductor des Tampere Philharmonic Orchestra und von 1994 bis 2002 Chefdirigent des Norwegischen Radioorchesters Oslo. 1994 bis 1998 übernahm er diese Position auch bei der Jyväskylä Sinfonia (Finnland). Ebenfalls als Chefdirigent leitete er von 1999 bis 2004 die Sinfonietta im finnischen Pori.
Von 2002 bis Juni 2009 war Ari Rasilainen Generalmusikdirektor der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus ist er seit der Saison 2002/03 Ständiger Gastdirigent des Aalborg Symfoniorkesters.

An der finnischen Nationaloper in Helsinki dirigierte er u.a. „Lohengrin“, „Die Zauberflöte“ und „Tosca“, beim Operfestival Savonlinna übernahm er 2005 die Leitung der finnischen Oper „Ratsumies“ („Der Reitersmann“) von Aulis Sallinen. Seit 1995 wirkt Ari Rasilainen auch pädagogisch und gibt seine Kenntnisse im Dirigieren zusammen mit Jorma Panula oder in eigenen Kursen weiter. Im Jahr 2011 ernannte ihn die Hochschule für Musik Würzburg zum Professor für Dirigieren und Orchesterleitung.

Ari Rasilainen leitete die führenden deutschen Rundfunkorchester (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, hr-Sinfonieorchester, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, MDR-Sinfonieorchester Leipzig, NDR Radiophilharmonie Hannover und WDR Sinfonieorchester Köln) und gastiert regelmäßig bei Orchestern wie den Hamburger und Bremer Philharmonikern, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, den Düsseldorfer Symphonikern, der Slowenischen sowie der Slowakischen Philharmonie, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Berner Symphonieorchester, dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, dem Orchestre National de Montpellier und dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich.

Er arbeitet mit Solisten wie Lucia Aliberti, Juliane Banse, Claudio Bohorquez, Montserrat Caballé, José Carreras, Julia Fischer, Andrej Gavrilov, Hilary Hahn, Nigel Kennedy, Shlomo Mintz, Daniel Müller-Schott, Johannes Moser, Olli Mustonen, Grigory Sokolov, Christian Tetzlaff, Arcadi Volodos, Frank-Peter Zimmerman und Nikolaj Znaider.

Zahlreiche CD-Einspielungen unterstreichen die Vielfalt seiner künstlerischen Arbeit. Dabei kann Ari Rasilainen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit verschiedenen Labels zurückblicken. Insgesamt wurden unter seiner musikalischen Leitung bisher über 50 Tonträger eingespielt, darunter sämtliche Symphonien und Solokonzerte von Kurt Atterberg sowie einen Großteil des symphonischen Werkes von Aulis Sallinen. Kürzlich erschien Siegmund von Hauseggers „Natursymphonie“ mit dem WDR Sinfonieorchester Köln.

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