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Elmar Andree // Bariton // Rückschau Saison 2011/12
Elmar Andree

Der Bariton Elmar Andree wurde in Altlandsberg bei Berlin geboren. Er studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” in Berlin bei Dr. Friedrich Eckardt, nahm an Meisterkursen bei Peter Schreier, Joseph Metternich und Hans Hotter teil und erhielt Stipendien vom Richard-Wagner-Verein und der Europäischen Union.

Während des Studiums gewann er den 1. Preis des Dvorakwettbewerbs 1989 in Karlsbad und war 1991 Preisträger beim Opernsängerwettbewerb in Gera. Noch vor Ende seiner Ausbildung debütierte er in der Titelrolle der Oper „Die Hochzeit des Figaro” an der Komischen Oper Berlin. Dorthin wurde er auch parallel zu seinem letzten Studienjahr fest engagiert. Als Figaro und als Schaunard in „La Bohéme” war er an der Japantournee der Komischen Oper 1991 beteiligt. In den Jahren 1994/1995 entstanden Liedaufnahmen und mehrere Kirchenmusik-CDs. Konzerttourneen führten ihn nach Österreich, Ungarn, Italien und in die USA. An der Hochschule für Musik  „Hanns Eisler” Berlin nahm er einen Lehrauftrag wahr. In den Spielzeiten 1995-1998 war Elmar Andree mit dem Ensemble des Mittelsächsischen Theaters Freiberg verbunden. In dieser Zeit sang er viele bedeutende Rollen, wie Vater in „Hänsel und Gretel”, Wassermann in „Rusalka”, Graf  in „Die Hochzeit des Figaro”, Kaspar in „Der Freischütz” und die Titelpartie in „Der fliegende Holländer”. Als Gast erhielt er Engagements in Kiel, Bautzen, Lübeck, Neuchatel, Luzern (Schweiz) und Groningen (Niederlande), als Holländer in „Der fliegende Holländer”, Leporello in „Don Giovanni”, Figaro in „Die Hochzeit des Figaro”, Vater in „Hänsel und Gretel”, Francesco in „I masnadieri”. Von 1998-2004 war er am Staatstheater Mainz engagiert. Er sang dort alle großen Rollen seines Fachs, u.a. Faninal, Graf, Guglielmo, Sharpless, Escamillo, Jochanaan und Telramund.

Seit 1998 gastierte er an den Theatern Mannheim Trier, Meiningen, Detmold, Lüneburg, Altenburg/Gera Freiberg und Saarbrücken in Rollen seines Repertoires. 2005 war er in der Liederhalle Stuttgart mit Haydns „Schöpfung” und „Il mondo della luna” zu hören. Konzertaufführungen wie „Elias” und „Messias” führten ihn nach Polen und Holland.

In Stuttgart war er 2006 an der Konzertproduktion von Catalanis „La Wally” beteiligt und sang die Titelrolle des „Falstaff” von Giuseppe Verdi bei den Wernigeröder Schlossfestspielen. Es folgte „Discorso” der Akademie für Neue Musik in Frankfurt am Main. 2007 war er in „Der Rosenkavalier” (Faninal) und „Bajazzo” (Tonio) am Theater Plauen/Zwickau und in „Der zerbrochene Krug” (Adam) und „King Arthur” (Grimbald) an den Städtischen Bühnen Münster zu hören. Im November sang er den Don Magnifico in Rossini’s „La cenerentola” in einer Produktion der Stuttgarter Philharmoniker.

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