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Jeannette Wernecke // Koloratursopran // Rückschau Saison 2011/12

Jeannette Wernecke studierte Gesang bei Prof. Marina Sandel an der Martin–Luther-Universität Halle-Wittenberg und vervollständigte ihre Ausbildung in Meisterkursen bei Prof. Sylvia Geszty, Ruth Ziesak, France Simard, Christoph Prégardien und David Montgomery. Sie war 2002 jüngste Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin und gewann 2004 den 2. Preis beim Landeswettbewerb Nordrhein-Westfalen. Seit 2007 wird sie von Krisztina Laki betreut.

Noch während des Studiums debütierte die Sopranistin als Blonde in „Die Entführung aus dem Serail“ am Theater Altenburg/Gera. Darauf folgten in kurzer Zeit die Titelpartie in „Die Prinzessin auf der Erbse“ in Stuttgart und die Kleine Frau in der deutschen Erstaufführung von Friedrich Cerhas „Der Riese vom Steinfeld“ in Krefeld. Für ihre Interpretation dieser sehr hohen virtuosen Partie nominierte sie die Zeitschrift Opernwelt als „Beste Nachwuchssängerin des Jahres 2004“ . Weitere künstlerische Höhepunkte waren die Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“ in Halle und Walter in einer konzertanten Aufführung von „La Wally“  mit den Stuttgarter Philharmonikern.

2004-2010 gehörte Jeannette Wernecke zum Ensemble der Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach. Dort erarbeitete sie sich ein sehr umfangreiches Bühnenrepertoire an Fachpartien wie Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Adina (L’élisir d’amor), Cunégonde (Candide), Ännchen (Der Freischütz), Musetta (La Bohème), Papagena (Die Zauberflöte), Sophie (Werther) und Bronislawa (Der Bettelstudent) und arbeitete dabei u.a. mit Regisseuren wie Alexander Schulin, Wolfgang Lachnitt, Gregor Horres, Anthony Pilavachi, Patrick Schlösser und Francois de Carpentries. Gastverpflichtungen führten sie weiterhin an die Theater Luzern, Bremen, Bonn, Aachen und Bielefeld.

Neben der Oper ist die Sopranistin regelmäßig als Oratorien- und Konzertsängerin tätig, u.a. in Wiesbaden, Karlsruhe, Krefeld, Mönchengladbach, Bonn, Telfs (Österreich). Mehrfach war sie auch bei den Händelfestspielen in Halle zu Gast. Ihr Repertoire reicht hierbei von Barockmusik über Haydn und Mozart bis zu zeitgenössischer Literatur.

Seit 2010 ist Jeannette Wernecke freischaffend. Sie gastierte in dieser Zeit einige Male als Königin der Nacht, war in Karlsruhe und Stuttgart in der Johannespassion von Bach zu hören und sang mit großem Erfolg Glières Konzert für Koloratursopran und Orchester bei der Philharmonie Südwestfalen. Demnächst erscheint eine CD mit der 4. Sinfonie von G. Mahler mit den Stuttgarter Philharmonikern, bei der sie im Januar 2011 in der Liederhalle den Solopart gesungen hat.

Mit dem Musical verbindet die Künstlerin eine besondere Leidenschaft, der sie sich neben den klassischen Verpflichtungen immer wieder gern widmet. So war sie auch mit diesem Repertoire an verschiedenen Bühnen im deutschsprachigen Raum  zu Gast. Darüber hinaus konnte sie in Revuen, u.a.  im Steintorvariéte Halle,  bei großen Open-Air Veranstaltungen und Musicalabenden ihre Vielseitigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellen. 2003 sang sie für die Schweizer Filmproduktion „Globi und die gestohlenen Schatten“ den Soundtrack ein. Seit 2011 arbeitet die Künstlerin eng mit dem Bigband- Orchester Fink und Steinbach zusammen. Mit Ihnen war sie im  August 2011 bei den Moonlight Classics in Zofingen (CH) mit Titeln aus den großen Musicals zu Gast und gestaltete im November/Dezember als Solistin die großen Weihnachtskonzerte "Adeste Fideles".

Aktuelle Engagements umfassen die Titelpartie in der Schweizer Musiktheaterproduktion "Rosaly - oder das Mädchen aus Glas" im August/September 2012 sowie Auftritte beim Internationalen Musikfestival Oldenburger Promenade und beim Schleswig-Holstein Musikfestival in Hamburg im Sommer 2012. Außerdem konzertiert die Sopranistin in dieser der kommenden Saison u.a. mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, der Vogtland Philharmonie, der Philharmonie Südwestfalen, der Kammerphilharmonie Rhein-Main, dem Emsland Ensemble und dem Orchester Fink&Steinbach.

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