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Julia Jentsch // Schauspielerin // Rückschau Saison 2011/12

Die in Berlin geborene Schauspielerin besuchte nach ihrem Abitur die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Schon im Jahr 1995 stand sie auf der Bühne. Sie spielte die Orohise in Hugo von Hofmannsthals „Die Lästigen“, war 1996/97 das Gretchen in Goethes „Urfaust“ auf der Freien Bühne Witzleben und schließlich die Julia in „Blaubart – Hoffnung der Frauen“ am Maxim Gorki Theater. Im Jahr 2000 erhielt sie den „Max-Reinhardt-Preis“ für ihre Rolle in „Die Perser“.

2001 erhielt Julia Jentsch ein Angebot vom Ensembles der Münchner Kammerspiele. Sie brillierte u.a. als Desdemona in Luk Percevals Inszenierung von Shakespeares „Othello“, als Elektra in Andreas Kriegenburgs Aufführung der „Orestie“ von Aischylos und als Antigone in dem gleichnamigen Stück nach Sophokles. 2002 wurde sie deshalb von der Zeitschrift „Theater Heute“ als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet.

 Darüber hinaus ist Julia Jentsch auch im Fernsehen und im Kino präsent: Bereits 1999 spielte sie in Judith Kennels viel gelobtem Kinofilm „Zornige Küsse“ an der Seite von Jürgen Vogel und Maria Simon. Danach wirkte sie in zwei Episoden der Krimireihe „Die Verbrechen des Professor Capellari“ mit, bevor sie Christoph Stark in seinem Drama „Julietta“ besetzte. Eine Nominierung für den Studentenoscar bekam 2001 Sven Taddickens Komödie „Mein Bruder, der Vampir“.

Als entführte Tochter von Uschi Glas, die in Stefan Krohmers Thriller „Die Erpressung – Ein teuflischer Pakt“ eine Richterin in Nöten verkörperte, konnten die Zuschauer sie 2001 bewundern. In der Liebeskomödie „Und die Braut wusste von nichts“ (2002) spielte Julia Jentsch eine brave Tochter aus gutem Hause. Einen brillanten Auftritt hat sie schließlich in Christoph Starks Psychodrama „Bloch: Tausendschönchen“ (2002) an der Seite von Dieter Pfaff. Publikum und Kritik waren begeistert von ihrem zurückhaltenden, geheimnisvollen Spiel.

2004 wirkte Julia Jentsch in Oliver Hirschbiegels umstrittenem Drama „Der Untergang“ und sie spielte an der Seite von Eve Mattes in der „Tatort“-Episode „Bitteres Brot“. Mit Daniel Brühl stand sie in der in Cannes gefeierten Tragikomödie „Die fetten Jahre sind vorbei“ vor der Kamera. Für „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ erhielt Julia Jentsch gleich eine ganze Reihe von Preisen, darunter: „Best European Actress“, „Silberner Bär“ als beste Schauspielerin, „Bayerischer Filmpreis“ als beste Nachwuchsschauspielerin und den „Preis der deutschen Filmkritik“ als beste Darstellerin“. „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ wurde 2006 für den OSCAR nominiert.

In den letzten Jahren war Julia Jentsch in vielen Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen, darunter in „“33 Szenen aus dem Leben“, „Effi Briest“, „Hier kommt Lola“, „Die Summe meiner einzelnen Teile“ und „Hannah Arendt“. Darüber hinaus spielt Julia Jentsch auch weiterhin leidenschaftlich gern Theater.

Konzerte mit Julia Jentsch

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http://www.stuttgarter-philharmoniker.de/474 | Ausdruck vom: 23.03.2017 13:13

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