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Christoph Poppen // Dirigent // Rückschau Saison 2011/12

Der Name Christoph Poppen steht seit Beginn seiner Dirigentenkarriere für innovative Programmatik und ein breit gefächertes Engagement für zeitgenössische Musik. Im August 2006 wurde Christoph Poppen Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken und übernahm so in seiner ersten Saison die künstlerische Verantwortung auch für die Fusionierung des Orchesters mit dem Rundfunkorchester Kaiserslautern. Der renommierte Dirigent war seit der Gründung des Orchesters in der Saison 2007/08 Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und hatte diese Position bis Sommer 2011 inne.

Für seine künstlerische Leistung sowie sein Engagement für die Deutsche Radio Philharmonie und die saarländische Kulturszene wurde Christoph Poppen mit dem Kunstpreis des Saarlandes 2010 ausgezeichnet. Christoph Poppen engagiert sich außerdem für den Bau der Saarphilharmonie, einem neuen Konzertsaal in Saarbrücken. Die Saarphilharmonie soll im E-Werk Burbach nach Entwürfen des renommierten Architekten Stephan Braunfels entstehen.

Zahlreiche Gastdirigate führten ihn u.a. zu den Bamberger Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, NDR-Radiophilharmonie, WDR Sinfonieorchester, Sächsische Staatskapelle Dresden, Detroit und Indianapolis Symphony Orchestras, National Symphony Orchestra Taiwan, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Orquestra Sinfonica do Estado de Sao Paulo, SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg sowie der Camerata Salzburg. In der Saison 2011/12 ist er zu Gast beim Orquesta Sinfónica de RTVE, Estonian National Symphony Orchestra, Wiener Symphoniker, Danish National Symphony Orchestra, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern sowie mit dem Münchener Kammerorchester bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Christoph Poppen ist ein äußerst gefragter Operndirigent. 2009 leitete er konzertante Aufführungen von Bizets „Perlenfischer“. an der Oper Frankfurt und wurde sofort wieder eingeladen für die Wiederaufnahme der „Zauberflöte“. 2012. Daneben wird er im Mai 2012 die Neuinszenierung von Mozarts „Entführung aus dem Serail“ am Aalto Theater in Essen leiten. Eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landestheater in Innsbruck führte zu erfolgreichen Opernprojekten wie Mozarts „Zauberflöte“ und „La clemenza die Tito“ sowie einer konzertanten Aufführung von Rossinis „Othello“. Im Februar 2010 hat er dort außerdem die Premiere von Strauss’ „Arabella“ dirigiert. Für 2012 steht dort ein neuer „Falstaff" an. Im September 2009 hat er die neue szenische Produktion „Sing für mich, Tod“ über den Komponisten Claude Vivier mit der musikFabrik bei der RuhrTriennale in Gelsenkirchen dirigiert.

Von 1995-2006 war Christoph Poppen Dirigent und künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters, dem er in kürzester Zeit ein neues Profil verlieh. Seine unverwechselbare Programmatik, die auf der Gegenüberstellung von klassischem und zeitgenössischem Repertoire basierte und viele Auftragswerke beinhaltete, fand international Beachtung.

Christoph Poppens umfassende Diskographie beinhaltet Werke von Tigran Mansurian, Sofia Gubaidulina, Karl Amadeus Hartmann, Giacinto Scelsi sowie Mozart und Schubert, viele davon erschienen bei ECM Records. Mit dem Münchener Kammerorchester und Isabelle Faust hat er eine Gesamteinspielung von Haydns Violinkonzerten vorgelegt sowie seine eigene Fassung für Streichorchester von Schuberts „Der Tod und das Mädchen“. Anfang 2008 veröffentlichte er mit der Deutschen Radio Philharmonie die gesamten Symphonien Mendelssohns bei Oehms Classics. Eine weitere Aufnahme mit diesem Orchester mit Werken von Frank Martin erschien im Frühjahr 2008 bei ECM Records. Zurzeit entsteht eine Gesamteinspielung der Tschaikowsky-Sinfonien von Christoph Poppen und der Deutschen Radio Philharmonie , wovon im Februar 2009 eine CD der Sinfonie Nr. 4 und der Ouvertüre 1812 und soeben die 6.Symphonie Pathetique bei Oehms Classics erschienen ist. 2011 erschien die Einspielung Jörg Widmanns „Messe für Orchester“ und „Elegie“ mit der Deutschen Radio Philharmonie und Widmann als Solist bei ECM Records.

Als Geiger ist Christoph Poppen Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Violinwettbewerbe. 1978 gründete er das Cherubini Quartett, mit dem er als Primarius 1981 den Grand Prix beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Evian/Frankreich gewann. Es folgten Konzerte auf fast allen bedeutenden Podien der Welt sowie zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. Das Projekt „Morimur“, ein Programm um Bachs Partita d-moll von Chistoph Poppen mit dem Hilliard-Ensemble - fand sowohl als CD als auch in Konzerten höchste Anerkennung bei Publikum und Kritik.

Als Pädagoge lehrte Christoph Poppen von 1988 bis 1995 an der Hochschule für Musik in Detmold und folgte 1995 einem Ruf an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, deren Rektor er später wurde. Seit 2003 ist er Professor für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater München. Von 2000 bis 2005 war Christoph Poppen künstlerischer Leiter des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD.

Konzerte mit Christoph Poppen

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