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Christian Arming // Dirigent

Christian Arming ist einer der meistgefragten österreichischen Dirigenten, höchst erfolgreich sowohl auf sinfonischem Gebiet wie auch im Bereich der Oper. Seit 2011 ist er der Musikdirektor des Königlichen Philharmonischen Orchesters von Lüttich, davor war er Musikdirektor der New Japan Philharmonic in Tokyo. 2017 wurde er zum ersten Gastdirigenten des Hiroshima Symphonieorchesters ernannt.

Als gebürtiger Wiener studierte er Dirigieren bei Leopold Hager an der Universität für Musik und Darstellende Kunst seiner Heimatstadt. Seiji Ozawa war sein Mentor und starker Unterstützer seiner Karriere, der ihn in Boston und Tokyo einführte. Im Alter von 24 Jahren wurde Arming zum Chefdirigenten der Janáèek-Philharmonie in Ostrava (Mährisch Ostrau) ernannt. Diese Position hielt er von 1996 sechs Jahre lang, bis er zum Musikdirektor des Luzerner Theaters und Sinfonieorchesters ernannt wurde (bis 2004).

Seit er die Tschechische Philharmonie beim Eröffnungskonzert des Prager Frühlings im Mai 2003 dirigiert hatte, blühte seine internationale Karriere auf und er dirigierte in der Folge viele der europäischen Toporchester, darunter das Deutsche Sinfonie Orchester Berlin, das Radiosinfonieorchester Frankfurt, die Staatskapelle Weimar, die Staatskapelle Dresden, das Salzburger Mozarteumsorchester, die Wiener Symphoniker, das Orchestre de la Suisse Romande, das Prager Sinfonieorchester, das Orquesta Sinfonica de Barcelona, das Orchestre National du Capitole de Toulouse und das Orchester der RAI Turin.

Im Mai 2008 sprang er für Georges Prêtre bei der Accademia di Santa Cecilia in Rom ein und dirigierte Gustav Mahlers 5. Sinfonie, wofür er höchstes Kritikerlob erhielt und eine Einladung, dort zwei Jahre später Mahlers 3. Sinfonie zu dirigieren.

In Nordamerika leitete er das Boston Symphony Orchestra und die Symphonieorchester in Cincinnati, Houston, Colorado, Utah, New Jersey und Vancouver. Jährlich tritt er bei den Festivals von Aspen und Round Top in the US auf. In dieser Spielzeit dirigiert er außerdem die Orchester in Saint Louis und Atlanta. Er trat mit den Tawan Philharmonic und dem NHK Symphony Orchestra auf, mit den Shanghai Symphony Orchestras und dem National Polish Radio Orchestra. Andere wichtige Konzerte der laufenden Spielzeit sind eine Aufführung von Dvoøáks „Geisterbraut“ mit dem Prager Radiosinfonieorchester beim Prager Frühling, ein Galakonzert mit Musik von Charles Ives mit dem Philharmonischen Orchester Monte Carlo und ein Auftritt mit der Janáèek Philharmonie beim Janáèek-Festival in Ostrau.

Armings Arbeit hat seit 1997 viele Anhänger in der Opernwelt gefunden, als er zur Eröffnung der Salzbugrer Festspiele dirigierte und zwei wichtige Wiedereinladungen erhielt: Brittens „The Turn oft he Screw“ in Cincinnati und eine Neuproduktion des „Rosenkavaliers“ in Triest. Seit 2004 arbeitet er eng mit der Frankfurter Oper zusammen, wo er „Der fliegende Holländer“, „Don Giovanni“, „Jenufa“, „Hoffmanns Erzählungen“ und „Rusalka“ dirigierte.

Regelmäßig tritt er am Opernhaus in Tokyo, am Teatro Regio Torino und an der Hamburger Staatsoper auf. Arming hat eine große Diskographie mit Werken von Janáèek und Schubert mit der Janáèek Philharmonie, Brahms, Mahler und Bruckner, Verdi und Franz Schmidt mit der New Japan Philharmonic. Seine Aufnahme mit seinem Lütticher Orchester von César Francks Sinfonie d-Moll wurde mit einem Diapason d’Or ausgezeichnet und erhielt genauso wie die von Wagnerarien mit dem Bassbariton Evgeny Nikitin ausgezeichnete Kritiken der internationalen Musikpresse.

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