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Aktuell// 27. Dezember 2017

Ein funkelnder Stern am Geigenhimmel

Seit sie fünf ist, steht Alina Pogostkina auf der Bühne. 1983 in St. Petersburg geboren, avanciert sie schnell zum sowjetischen Wunderkind. Als sie mit neun die Heimat verlässt, gestaltet sich der Neuanfang in Deutschland schwierig.

Ohne Geld und Sprachkenntnisse hält sich die Familie mit Straßenmusik über Wasser. Erst als Weltstars wie Yehudi Menuhin und Anne-Sophie Mutter auf die junge Geigerin aufmerksam werden und sie vor zwölf Jahren den Sibelius-Wettbewerb in Helsinki gewinnt, öffnet sich das Tor zum internationalen Erfolg.

Im Konzert der Stuttgarter Philharmoniker am Donnerstag, 11. Januar um 20 Uhr im Beethoven-Saal der Liederhalle spielt Alina Pogostkina das selten zu erlebende Violinkonzert von Franz Clement unter Leitung von Reinhard Goebel, der ihr als einstiger Lehrer auf der Barockgeige ein neues Gefühl für Harmonie, Rhythmus und Klangqualität eröffnet hat.
Als „Ikone der Alten Musik“ und unversiegbare Quelle für Repertoireschätze ist Goebel ein weltweit gefragter Spezialist. Für dieses Konzert hat er die Musik zur Zeit der Uraufführung von Beethovens „Eroica“ rekonstruiert. Ihm geht es darum, „Dinge, die übrig geblieben sind aus den vergangenen Jahrhunderten, in ihren Kontext zu stellen“. Neben der Ouvertüre zur Oper „Anacréon“ des von Beethoven hoch geschätzten Luigi Cherubini, erklingt das Violinkonzert von Franz Clement, dem Widmungsträger des von ihm uraufgeführten Violinkonzerts von Beethoven. Dass der heute weitaus berühmtere Kollege seine „Eroica“ aufführen konnte, hat er übrigens Clement zu verdanken, in dessen Akademiekonzert Beethoven auch sein neuestes sinfonisches Werk dirigieren durfte. Revolutionär war und ist die Dritte von Beethoven. Als Opus Magnum und Musterbeispiel seiner heroischen Periode gilt sie als Schlüsselwerk des 19. Jahrhunderts und Meilenstein in der Gattungsentwicklung der Sinfonie.

Foto: Nikolaj Lund

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