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Elisabeth Fuchs // Dirigentin

Die junge österreichische Dirigentin Elisabeth Fuchs studierte Orchesterdirigieren, Chordirigieren, Oboe, Schulmusik und Mathematik an der Universität Mozarteum Salzburg, an der Paris-Lodron Universität Salzburg und an der Musikhochschule Köln. Musikalisch prägende Personen für ihren künstlerischen Werdegang waren: Balduin Sulzer, Franz Welser-Möst, Herbert Böck, Karl Kamper, Michael Luig und Dennis Russell Davies.

1998 gründete Elisabeth Fuchs die Junge Philharmonie Salzburg, mittlerweile Philharmonie Salzburg und ist seitdem die künstlerische Leiterin dieses außergewöhnlichen Orchesters („The musicians of the Philharmonie Salzburg played with grace and zest“ Anthony Tommasini, New York Times), welches pro Jahr mehr als 50 Konzerte gibt.Von 2001 bis 2003 war sie zudem Leiterin des Sinfonieorchesters TonArt in Heidelberg.

Darüber hinaus erhielt sie Einladungen vom Brucknerorchester Linz, dem Sinfonieorchester Erfurt, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, der NWD Philharmonie Herford, dem Festival Orchestra Young Artists Bayreuth, dem Brussels Philharmonic Orchestra, dem Sinfonieorchester Wuppertal, dem Helsingbourg Symphonieorchester, dem Zagreb Philharmonic Orchestra, den Hamburger Symphonikern, den Dortmunder Philharmonikern, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, der Staatsoper Prag und den Salzburger Festspielen.

An der Staatsoper Prag dirigierte sie „Die Zauberflöte“, bei den Salzburger Festspielen „Die Zauberflöte für Kinder“ sowie „Bastien & Bastienne“ und „Der Schauspieldirektor“, welcher von der Deutschen Grammophon aufgenommen wurde. Außerdem zählen „Carmen“, „Aida“, „Hänsel und Gretel“, „Le Nozze di Figaro“, „Il Barbiere di Seviglia“, „Der Freischütz“, „Fidelio“, „Der Kaiser von Atlantis“ und „Die Weiße Rose“ zu ihrem Opernrepertoire sowie die „Csardasfürstin“ und „Die Fledermaus“ zu ihrem Operettenrepertoire.

Was Elisabeth Fuchs auszeichnet, ist ihr Mut zur Verwirklichung außergewöhnlicher Projekte bzw. „gewöhnlicher“ Großprojekte: „Das Buch mit sieben Siegeln“, „War Requiem“, „Alle 3 Strawinskys an einem Abend“, „9. Beethoven“, „Carmina Burana“, „Mass for Peace“ von Adams, „Mass“ von Bernstein, „6 Brandenburgische Konzerte“ von Bach und „7 Kammermusiken“ von Hindemith“, „Salzburger Lehrlingskonzerte“ sowie Cross-Over-Projekte mit urbanen Tanzgruppen oder Stummfilmprojekte mit Livemusik.

Ein großes Anliegen ist ihr zudem die Kinder- und Jugendarbeit. 2007 gründete Fuchs die Salzburger Kinderfestspiele, 2011 folgten die Teeniekonzerte und 2013 initiierte und dirigierte sie das 1. Salzburger Lehrlingskonzert für 2000 Lehrlinge im Großen Festspielhaus.

Seit 2009 ist sie zusätzlich zu ihrer Dirigier- und Musikvermittlungstätigkeit die künstlerische Geschäftsführerin der Salzburger Kulturvereinigung, dem führenden Konzertveranstalter von Salzburg.

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http://www.stuttgarter-philharmoniker.de/2238 | Ausdruck vom: 15.12.2017 09:24

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