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Timothy Richards // Tenor // Rückschau Saison 2016/17

Der walisische Tenor Timothy Richards studierte am Royal Welsh College of Music und am Royal Northern College of Music in Manchester.

1998 feierte er sein Operndebüt als Alfredo in „La Traviata“ an der Welsh National Opera. Es folgten Einladungen für Auftritte in Basel, Innsbruck und Oslo. Sein Engagement als italienischer Tenor in „Der Rosenkavalier“ an der Semperoper in Dresden war der Beginn seiner Karriere in Deutschland. Seitdem ist Timothy Richards in großen Partien an Opernhäusern wie der Nationaloper Oslo, dem Royal Danish Theater in Kopenhagen, den Staatsopern in Leipzig und Stuttgart, dem Teatr Wielki in Posen, der Glyndebourne Oper und an vielen weiteren Opernhäusern Europas und auf Festivals, wie dem Spoleto Festival in Italien, zu erleben.

Der Fokus seines Repertoires liegt auf der französischen und italienischen Oper, einschließlich der Rollen als Rodolfo in „La Bohème“, Duke in „Rigoletto“, Ricardo in „Un Ballo in Maschera“, Pinkerton in „Madama Butterfly“, Cavaradossi in „Tosca“, Luigi in „Il Tabarro“, Don José in „Carmen“, Hoffmann in „Les Contes d’Hoffmann“, Werther in „Werther“ und Italienischer Sänger in „Der Rosenkavalier“. Zudem singt er die Partien des Hans in „Die verkaufte Braut“ und des Prinzen in „Rusalka“.

Neben seinen Opernengagements ist Timothy Richards ein vielbeschäftigter Konzert-Tenor. Er gab Konzerte mit Orchestern wie dem BBC National Orchestra, der deutschen Staatsphilharmonie Rheinland- Pfalz und dem MDR Symphonieorchester in der Royal Albert Hall, der Bridgwater Hall, der St. Davis Hall und in der Philharmonie Essen.

Seine vergangenen Engagements schließen „Les Contes d’Hoffmann“ am Theater Bielefeld, „Rusalka“ am Staatstheater Wiesbaden, „La Bohème“ an der Staatsoper Berlin und Jules Massenets „Werther“ in Salzburg ein. Ferner gab er sein Debüt als Pinkerton in „Madama Butterfly“ an der English National Opera in London. Mit der Komischen Oper Berlin verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Dort war er überaus erfolgreich unter der Regie von Sebastian Baumgarten, Barrie Kosky und Andreas Homoki.

Höhepunkte der jüngsten Vergangenheit waren u.a. sein Auftritt an der Perm State Opera, bei dem er die Titelrolle in „Les Contes d’Hoffmann“ übernahm und dafür für das Golden Mask Festival in Russland nominiert wurde, sowie seine Rückkehr als Erster Geharnischter in „Die Zauberflöte“ in Barcelona und die Partien des Pinkerton in „Madama Butterfly“ in Wuppertal und Pollione in „Norma“ in Prag.

Derzeitige und zukünftige Projekte beinhalten seine Rückkehr als Prinz in „Rusalka“ sowie Don José in „Carmen“ an der Komischen Oper Berlin, „Werther“ in Chemnitz, Walter in „Loreley“ in St. Gallen und Konzerte mit Verdis „Requiem“ in Hamburg und Beethovens 9. Symphonie in St. Pölten.

Konzerte mit Timothy Richards

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