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Marcel Reijans // Tenor // Rückschau Saison 2016/17

Der niederländische Tenor Marcel Reijans nahm nach einem Studium der Politik- und Kommunikationswissenschaften sein Gesangsstudium 1990 am Sweelinck Conservatory in Amsterdam auf, bevor er von 1994 bis 1996 am Curtis Institute of Music in Philadelphia seinen Master in Operngesang abschloss. 1996 gewann er den ersten Preis beim Cristina Deutekom Concours und repräsentierte 1997 die Niederlanden beim Cardiff Singer of the World Wettbewerb.

Sein breitgefächertes Repertoire umfasst Werke vom 17. bis zum 21. Jahrhundert in den Bereichen Oper, Lied und Oratorium. Seine weltweiten Engagements brachten ihn mit Dirigenten wie Yves Abel, Daniel Barenboim, Bertrand de Billy, Frans Brüggen, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Christoph Eschenbach, Peter Eötvös, Valery Gergiev, Hartmut Haenchen, Thomas Hengelbrock, René Jacobs, Philippe Jordan, Ton Koopman, Sir Simon Rattle, Seiji Ozawa, Edo de Waart und Jaap van Zweden zusammen. Marcel Reijans sang mit Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, der Staatskapelle Dresden, dem Residentie Orkest, dem NDR Sinfonieorchester und dem Amsterdams Barok Orkest und wurde u. a. zu den Festivals in Aix-en-Provence, Tanglewood und zu den BBC Proms eingeladen. Darüber hinaus trat er an renommierten Opernhäusern wie der Semperoper Dresden, der Staatsoper Hamburg, der Opera National de Paris, dem Liceu Barcelona, der New York City Opera, der Opera National de Lyon, der Nederlandse Opera Amsterdam, der Staatsoper Unter den Linden Berlin, La Monnaie Brüssel und in der Carnegie Hall auf.

Besonders mit Mozartpartien wie Ferrando in „Cosi fan tutte“, Don Ottavio in „Don Giovanni“, Basilio in „Le Nozze di Figaro“, Tamino in „Die Zauberflöte“ und der Titelrolle in „Mitridate“ feierte der Tenor große Erfolge. Sein Repertoire umfasst jedoch auch Rollen wie Tom Rakewell in „The Rake's Progress“, Fenton in „Falstaff“, Narraboth in „Salome“, Chevalier de la Force in „Dialogues des Carmelites, Walther von der Vogelweide in „Tannhäuser“, Andres in „Wozzeck“, Kudrias in „Katja Kabanova“, Nando in „Tiefland“, Aeneas in „Dido and Aeneas“, Candide in „Candide“, Hippolyte in „Hippolyte et Aricie“, Ernesto in „Don Pasquale“, Janek in „Die Sache Makropulos“, Ein junger Seemann in „Tristan und Isolde“, Camille in „Die Lustige Witwe“, Faust in „La Damnation de Faust“, Froh in „Das Rheingold“ und Le Berger in „Oedipus Rex“.

Auch im Konzertbereich ist Marcel Reijans sehr aktiv und sang so u. a. Werke von Bach (Weihnachtsoratorium, Johannespassion), Händel (Messias, La Resurrezione), Mozart (Requiem, Krönungsmesse), Haydn (Jahreszeiten), Mendelssohn (Elias), Britten (Serenade für Tenor, Horn und Streicher) sowie Zemlinsky (Der König Kandaules).

Höhepunkte in der letzten Saison waren sein Rollendebüt als Don Jose in Bizets Carmen am Anhaltischen Theater Dessau, die Rolle des Erik in Wagners „Der fliegende Holländer“ am Theater in Luxembourg und Caen und Konzerte mit dem „Lied von der Erde“ in St. Gallen, sowie „Le vin herbé“ in Brüssel. Außerdem wirkt er an einer Uraufführung von Theo Loevendies „The Rise of Spionza“ im Concertgebouw in Amsterdam mit.

Zusätzlich zu seinen umfangreichen Soloengagements war Marcel Reijans von 2005 bis 2013 organisatorischer und künstlerischer Leiter des Ensembles Frommermann, einer Gruppe von fünf Sängern, Pianisten und Gitarristen, die eine große musikalische Bandbreite von Stücken von Schubert über die Kabarettsongs des Interbellums bis zu modernen Popsongs präsentieren. Zudem ist er Gastlehrer am Prins Claus Conservatory in Groningen und lehrt am Royal Conservatory in Den Haag.

Konzerte mit Marcel Reijans

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