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Martina Welschenbach // Sopran // Rückschau Saison 2016/17

Martina Welschenbach wurde in Stuttgart geboren und erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Stuttgart sowie an der Guildhall School of Music und absolvierte den Opera Course am Royal College of Music in London. Während ihres Studiums gastierte sie bereits in kleineren Rollen am Staatstheater Stuttgart und debütierte am Nationaltheater Zagreb als Pamina in Mozarts „Die Zauberflöte“. Ihre Ausbildung erweiterte sie unter anderem in Meisterkursen bei Dame Kiri Te Kanawa, Sir Thomas Allen und Graham Johnson. Sie war Preisträgerin des Konstantin und Kid Lambert Stipendiums und eines DAAD-Stipendiums.

2005 wurde sie Mitglied im Internationalen Opernstudio des Opernhauses Zürich. Bereits nach wenigen Wochen engagierte das Opernhauses Zürich die junge Sängerin als festes Ensemblemitglied. In dieser Zeit debütierte sie als Gretel in „Hänsel und Gretel“, Ramiro in „La Finta giardiniera“, Fjodor in „Boris Godunow“ und sang Rollen wie Tebaldo in „Don Carlo“, Paggio in „Rigoletto“, Fisherwoman in „Peter Grimes“, Curra in „La Forza del Destino“, Annina und Flora in „La Traviata“, 2.Dame in „Die Zauberflöte“, Wirtstochter in „Königskinder“, Zulma „L´italiana in Algieri“, Samaritana in „Francesca da Rimini“ und Anna in „Intermezzo“.

Nach ihrem Fachwechsel in das Sopranfach gehört Martina Welschenbach seit 2008/2009 dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin an. Hier sang sie Musetta in „La Bohème“, Gretel in „Hänsel und Gretel“, Oscar in „Un ballo in maschera“, Ännchen in „Der Freischütz“, Echo in „Ariadne auf Naxos“ und Clorinda in „La Cenerentola“ und Susanna in „Le nozze die Figaro“, Zerlina in „Don Giovanni“, Micaëla in „Carmen“, Pamina in „Die Zauberflöte“, Woglinde in „Das Rheingold“ und „Götterdämmerung“, Karolka in „Jenufa“, Solveig in „Peer Gynt“, Liu in „Turandot“ und Füchslein Schlaukopf in „Das schlaues Füchslein“.

In der Spielzeit 2012/13 gab sie ihr Debüt als Freia in Wagners „Das Rheingold“ und Eva in „Die Meistersinger von Nürnberg“, womit sie sich den Weg ins deutsche Fach erfolgreich eröffnete.

Gastspiele führten sie nach Eutin, Leipzig, Gera, Stuttgart und Düsseldorf. Im Herbst 2010 gab sie ihr gefeiertes Debüt an der Opéra national de Paris als Regina in „Mathis der Maler“ unter der Leitung von Christoph Eschenbach. Im Juni 2012 sang sie mit großem Erfolg die Rolle der Thekla aus der Oper „Wallenstein“ von Jaromir Weinberger mit dem ORF unter der Leitung Cornelius Meister. 2013 sang sie mit ebenso großem Erfolg Fiordiligi in „Cosi fan tutte“ unter Marcus Bosch. In der kommenden Spielzeit wird sie ihr Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter Donald Runnicles geben.

Martina Welschenbach arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Claus Michael Gruber, Jens-Daniel Herzog, Martin Kuschej, Carlo Lievi, Christof Loy, Giancarlo del Monaco, David Pountney und Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Vladimir Fedosejev , Nikolaus Harnoncourt, Cornelius Meister, Ingo Metzmacher, Carlo Rizzi, Donald Runnicles, Nello Santi, Peter Schneider, Franz Welser-Möst, Jonathan Nott und Sir Simon Rattle.

Konzerte mit Martina Welschenbach

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