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Alena Baeva // Violine // Rückschau Saison 2016/17

Alena Baeva hat sich schnell zu einer der besten Geigerinnen ihrer Generation entwickelt. Sie blickt bereits jetzt auf eine eindrucksvolle Laufbahn zurück als Solistin mit Orchestern wie dem Mariinsky-Orchester, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem großen Tschaikowsky Symphonieorchester, dem Akademischen Svetlanov Orchester, dem St. Petersburger Philharmonischen Orchester, der Deutschen Radiophilharmonie oder dem Belgischen Nationalorchester. Alena Baeva arbeitete mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Krzysztof Penderecki, Sir Neville Marriner, Vladimir Fedoseyev, Paavo Berglund, Kazuki Yamada, Sakari Oramo und Pablo Heras-Casado zusammen. Unter ihren Kammermusikpartnern finden sich Marta Argerich, Yuri Bashmet, Steven Isserlis, Nikolai Lugansky, Misha Maisky, Alexander Knyazev, Vadim Kholodenko (mit dem sie eine acht Jahre lange musikalische Partnerschaft verbindet) und Itamar Golan.

Jüngste Höhepunkte waren ein Violinrezital im Mariinsky Konzerthaus in St. Petersburg, ein Auftritt mit Yuri Bashmet und dem Englischen Kammerorchester in der Cadogan Hall in London, eine Orchestertour mit dem Orchestre National de Lille und Jean Claude Casadesus, Engagements mit den Trondheimer Solisten und ein Klassik Open Air vor 75.000 Zuhörern.

Sie trat mit der Weimarer Staatskapelle und Stefan Solyom auf und mit den Luzern Fetival Strings. Sie spielte Schostakowitschs 2. Violinkonzert in Paris mit dem Mariinsky Orchester und Valery Gergiev. Dazu kamen Auftritte mit den Philharmonischen Orchestern von Belgrad, Zagreb und Brüssel, mit dem English Chamber Orchestra und als Kammermusikerin in ganz Europa.

Alena Baeva wurde 1985 in eine Musikerfamilie geboren. Mit fünf Jahren begann sie in Alma-Ata bei Olga Danilova ihr Instrument zu lernen. 1995 wurde sie Studentin an der Moskauer Staatlichen Zentralschule für Musik bei Eduard Grach und von 2002 bis 2007 am Moskauer Konservatorium. Über ihr Studium hinaus ließ sie sich von Mstislaw Rostropowitsch und Seiji Ozawa beeinflussen. 2003 wurde sie von ersterem eingeladen, in Frankreich zu studieren, und seit 2007 war sie Teilnehmerin an Ozawas Akademie in der Schweiz. Sie nahm an zahlreichen Meisterklassen teil, darunter solchen von Ida Haendel, Maxim Vengerov, Shlomo Mintz und Boris Garlitsky. 2004 gewann Alena Baeva den Grand Prix des Internationalen Niccolò Paganini Wettbewerbs in Moskau, was ihr die Möglichkeit verschaffte, auf der Stradivarigeige zu musizieren, die einst Henry Wieniawski gehörte. 2007 gewann sie die Goldmedaille beim Internationalen Violinwettbewerb in Sendai.

Ihre Diskographie umfasst Aufnahmen der Konzerte von Bruch und Schostakowitsch mit dem Russischen Nationalorchester, Konzerte von Szymanowski, Sonaten von Poulenc, Prokofjew und Debussy, Schuberts „Erlkönig“ mit Yuri Bashmet. Zuletzt erschien eine Live-Aufnahme des zweiten Violinkonzerts von Schostakowitsch mit Valery Gergiev. Natürlich machte sie auch viele Aufnahmen mit Radio- und Fernsehsendern in Belgien, Deutschland, Israel, Polen, Japan, Portugal, Russland und den USA. Ihr stetig wachsendes Repertoire umfasst über vierzig Violinkonzerte, zahlreiche Sonaten und andere Werke aus verschiedenen Epochen.

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