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Rinat Shaham // Mezzosopran // Rückschau Saison 2016/17

Die in Israel geborene Mezzosopranistin Rinat Shaham erhielt Auszeichnungen für ihre Opern- und Konzertaufführungen an den bedeutendsten Theater der Welt. Auf internationaler Ebene gilt sie als eine der besten Interpretinnen der Titelpartie in Bizets „Carmen“ seit der ersten Aufführung 2004 auf dem Glyndebourne Festival. Danach sang sie diese Rolle in Wien, Rom, Berlin, München, Sydney, Hamburg, Stuttgart, Köln, Baden-Baden, Lissabon, Toronto, Montreal, Tel Aviv, Hongkong und New York City.

Rinat Shaham wurde in der Saison 2015/16 als Preziosilla in „La forza del destino“ an der English National Opera, Donna Elvira in „Don Giovanni“ in Nantes Angers Opera, als „Carmen“ in Palm Beach Opera und für eine Silvester Gala mit Christian Thielemann, Lang-Lang und der Staatskapelle Dresden, die im Fernsehen europaweit übertragen wurde, engagiert. Außerdem singt sie Judith in „Herzog Blaubarts Burg“ mit Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern, die Titelrolle in „Carmen“ an der Opera Australia, der Griechischen Nationaloper und der Warschauer Philharmonie und Cherubino in „Le nozze di Figaro“ mit dem Israel Philharmonic.

In der Saison 2014/2015 sang Rinat Shaham ihre erste Donna Elvira in „Don Giovanni“ am La Monnaie in Brüssel, die Titelrolle in „Carmen“ an der Pittsburgh Opera und der Deutschen Oper Berlin sowie Rossinis „Stabat Mater“ in Dresden. In der Saison 2013/14 gab sie ihr brasilianisches Bühnendebüt in der Titelrolle von „Carmen“ am Teatro Municipal de São Paolo. Außerdem sang sie diese Rolle auch am Bolschoi Theater, der Wiener Staatsoper, der Ungarischen Staatsoper und als Debüt an der Staatsoper Hamburg.

Geboren in Haifa, schloss Rinat Shaham ihre musikalische Ausbildung in den Vereinigten Staaten am Curtis Institute of Music ab. Noch während ihrer Schulzeit hatte sie ihr professionelles Operndebüt als Zerlina mit der Opera Company of Philadelphia. In dieser Rolle debütierte sie auch in New York City und Pittsburgh. Ihr europäisches Operndebüt hatte Rinat Shaham als Dido in Purcells „Dido und Aeneas“ beim Festival Aix-en-Provence. Sie sang die Titelrolle in Massenets „Cendrillon“ in Brüssel, Mélisande in „Pelléas et Mélisande“ in Berlin unter Michael Gielen und Rosina in „Il Barbiere di Siviglia“ am Nationaltheater in Tokio und am Teatro La Fenice in Venedig. Rinat Shaham sang ihre erste Blanche in Poulencs „Dialogues des Carmélites“ an der New York City Opera und ihre erste Charlotte in „Werther“ in Philadelphia. Sie debütierte auch als Dorabella in Jonathan Millers Produktion von „Cosi fan tutte“ an der Brooklyn Academy of Music unter der Leitung von Robert Spano und sang später diese Rolle bei ihrem Debüt in Paris am Theatre des Champs Elysées und beim Glyndebourne Festival.

Auch als Konzertsolistin wird Rinat Shaham gefeiert. Sie arbeitet mit einigen der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit zusammen, darunter Simon Rattle, Andre Previn, Christoph Eschenbach, Leonard Slatkin, William Christie und David Robertson. Ihr Debüt mit dem Los Angeles Philharmonic hatte Rinat Shaham mit der Titelrolle von „L'Enfant et les sortilèges“ unter Sir Simon Rattle im Jahr 2000. In der gleichen Partie debütierte sie mit dem London Symphony unter Andre Previn, was anschließend für die Deutsche Grammophon aufgenommen wurde. Mit der „Jeremiah Symphony“ debütierte Rinat Shaham 2001 beim New York Philharmonic unter Leonard Slatkin, später unter Christoph Eschenbach und als Debüt in Ravinia mit dem Israel Philharmonic unter der Leitung von David Robertson. Außerdem sang sie dieses Werk auch mit dem San Francisco Symphony und der Chicago Symphony. 2002 konzertierte Rinat Shaham mit Les Arts Florissants unter William Christie im Theater des Champs Elysées. Später kehrte sie im Rahmen einer Tournee durch verschiedene Konzertsäle Europas, darunter der Wiener Musikverein und die Londoner Barbican Hall, nach Paris zurück. Rinat Shaham hatte wiederholt Engagements mit Simon Rattle, mit dem Philadelphia Orchestra und mit den Berliner Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen in Ravels Shéhérazade, mit dem Orchestra of he Age of Enlightenment im Barbican in London, Wien und Brüssel mit Haydns Harmoniemesse und mit den Berliner Philharmonikern in Strawinskys Les Noces und Hadyns Harmoniemesse. Unter der Leitung von Christoph Eschenbach sang Rinat Shaham in Bernsteins Jeremiah Symphony mit dem Philadelphia Orchestra und dem Orchestra de Paris und in Bachs Magnificat in Dresden. Sie sang auch mit der israelischen Philharmonie in Rossinis Stabat Mater.

Rinat Shaham hat Auszüge aus Opern von Lully unter William Christie für Erato sowie eine Solo-CD von Gershwin und Purcell mit The Viol Group „Fuoco e Cenere“ auf ATMA aufgezeichnet. Sie machte ihr Spielfilmdebüt als „Jazz Singer“ in dem Film „Taking Sides“ von István Szabó mit Harvey Keitel. Ihre „Carmen“ von der Australian Opera ist auch auf DVD erschienen.

Konzerte mit Rinat Shaham

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