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Stefano Palatchi // Bass // Rückschau Saison 2015/16

Stefano Palatchis internationale Laufbahn beruht auf einer wunderbaren Begabung für das Theater, seiner attraktiven Stimmfarbe und seinen hochgelobten Ausdrucksmöglichkeiten. Der Bassist aus Barcelona studierte in seiner Heimatstadt sowie in Florenz und New York. Sein starker, umfangreicher, dunkler, sonorer und beweglicher Ton ist von edler Tiefe auf der Bühne. Mit seiner Präsenz in beinahe allen spanischen und einigen der angesehensten internationalen Operntheatern wurde er einer der wichtigsten spanischen Bassisten der letzten Jahrzehnte.

Schon bei seinem Debüt am Gran Teatre Del Liceu in Barcelona 1986 erwarb er sich die besondere Zuneigung des Publikums. In der fortgesetzten Zusammenarbeit mit diesem Theater nahm er an hunderten von Aufführungen von mehr als 30 Opern eines weiten Repertoires teil, aus dem besonders seine Vertrautheit mit Verdi hervorsticht, die ihn zu einem Prototypen des „basso verdiano“ werden ließ in Rollen aus allen großen Verdiopern.

Indes erlaubt ihm seine Stimme auch mit Erfolg andere Stile und Komponisten zu interpretieren, so Mozarts „Zauberflöte“ (am Teatro Real und in Las Palmas), im italienischen Belcanto Puccinis „Turandot“ (an der Metropolitan Opera, Washington Opera, Liceu, Málaga u.s.w.) und „La Bohème“ (an den gleichen Häusern, in Lissabon u.s.w.), Donizettis „Lucia di Lammermoor“ (u.a. am Teatro Colón in Buenos Aires und in Spanien), Bellinis „La Sonnambula“ (Liceu, Bilbao), Rossinis „Barbiere di siviglia“ (Ankara, Liceu, Las Palmas), im französischen Fach Saint-Saëns‘ „Samson et Dalila“ (Liceu, Real) oder Gounods „Roméo et Juliette“ (Lausanne, Oviedo, Jérez u.s.w.) und zeitgenössische Stücke, wo er beispielsweise in Uraufführungen von Balada’s „Cirstóbal Colón“, Guinjoans „Gaudi“, García Demestres‘ „Joc de mans“ und Halffters „Lázaro“ sang. Seine Ausflüge in anderes Repertoire reichen vom Barock bis zur Zarzuela mit gefeierten Auftritten wie beispielsweise in Tschaikowskys „Onegin“ als Gremin.

Zuletzt sang er außerhalb Spaniens in Paris, Rom, Marseille, Lissabon, Wien, Buenos Aires, Santiago de Chile, Puerto Rico, Washington, San Francisco, Verona, Dresden, Lausanne oder New York und arbeitete mit Dirigenten wie Gardelli, Bonynge, Zedda, Santi, López Cobos, Menotti, Rilling, Frühbeck de Burgos und anderen zusammen. Als Konzertsänger trat er beispielsweise in den Requiem von Mozart und Verdi, in Berlioz‘ Weihnachtsoratorium und in vielen anderen Stücken auf. Im Februar sang er die Bassrolle in Puccinis „Manon Lescaut“ in Bilbao. Stefano Palatchi kann auf eine intensive Aufnahmekarriere bei vielen internationalen Labels blicken. Er erhielt einen Latin Grammy Award und zwei Nominierungen.

Konzerte mit Stefano Palatchi

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