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Ermonela Jaho // Sopran // Rückschau Saison 2015/16

Ermonela Jaho gewann einen der begehrten International Opera Awards 2016, der ihr im Rahmen einer glamourösen Zeremonie am 15. Mai im Savoy Theater London in Anwesenheit zahlreicher Stars der Opernwelt überreicht wurde.

Ermonela Jaho wurde in Albanien geboren. Nach Abschluss ihres Gesangskunststudiums in Tirana gab sie ihr Debüt mit 17 als Violetta in „La Traviata“, der Rolle, mit der sie sich vor allem seit ihren Aufführungen im Jahr 2015 in der Oper Marseille besonders identifiziert hat. Die französische Musikpresse bejubelte sie als „Offenbarung“. Danach sang sie Violeta an der Metropolitan Opera, dem Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Staatsoper Berlin, der Bayerischen Staatsoper in München, in der Arena di Verona und vielen anderen Opernbühnen. Mit dem Royal Opera Covent Garden unter der Leitung von Sir Antonio Pappano ging sie mit dieser Rolle auf Japan-Tournee. Jahos breites Repertoire beinhaltet Bel Canto Rollen wie die Titelrollen in „Anna Bolena“ und „Maria Stuarda“ sowie Massenets „Manon“ und „Thais“, Marguerite in „Faust“, Amelia in „Simon Boccanera“ und „Luisa Miller“ sowie Blanche in Poulencs „Dialogues des Carmelites“. Ihre Interpretationen verschiedener Puccini-Rollen wie Mimi in „La Boheme“, Magda in „La Rondine“ und die Titelrolle in „Suor Angelica“ haben besonderes Lob erhalten. Jaho erweiterte zuletzt ihr Repertoire mit Cio Cio San in „Madama Butterfly“, eine Rolle, die sie in vielen führenden Theater in den nächsten Spielzeiten singen wird.

Ermonela Jaho gab ihr Debüt an der Opera de Paris in „La Traviata“. Nach Aufführungen von „Anna Bolena“ in Moskau und Toulon gastierte sie am Teatro Petruzzelli in Bari als Blanche in „Dialogues des Carmelites“. Sie gab ihr Debüt in Madrid als Violetta und sang diese Rolle auch an der Wiener Staatsoper und der Bayerischen Staatsoper in München. Weitere Projekte beinhalteten ihr Debüt in Puccinis „Manon Lescaut“ in München und Desdemona in „Otello“ am Liceo in Barcelona. Sie wird Butterfly in Covent Garden, der Opera de Paris, Metropolitan Opera, dem Teatro Real in Madrid und dem Chorégies d'Orange singen.

Ermonela Jaho trat in der Arena di Verona als Violetta in einer Neuproduktion von Carlo Rizzi, inszeniert von Hugo De Anna auf und kehrte an das Royal Opera House Covent Garden mit der Titelrolle in Puccinis „Suor Angelica“ in einer Neuproduktion unter der Leitung von Antonio Pappano zurück. Sie debütierte an der Königlichen Oper in Stockholm als Violetta und sang diese Rolle auch am Royal Opera Covent Garden.

Sie sang Blanche in Les „Dialogues des Carmelites“ in der Oper Toulon, Cio-Cio San in „Madama Butterfly“ am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Sie debütierte in den vergangenen Spielzeiten als Manon an der Mailänder Scala und am Covent Garden, als Madama Butterfly am Liceo in Barcelona und an der Opera de Lyon, wo sie auch ihre erste Amelia in „Simon Boccanegra“ sang. Im Herbst 2013 sang Jaho Giulia in der wieder entdeckten, selten zu hörenden Oper von Gasparo Spontini „La Vestale“ am Theatre des Champs Elysees. Dies war die erste Aufführung dieser einst so berühmten Arbeit in der französischen Hauptstadt seit mehr als 150 Jahren. Jaho gastierte wieder in Covent Garden als Mimi und Mathilde in „Guillauem Tell“ am Theatre Royale de la Monnaie.

Nachdem Ermonela Jaho ihr Debüt in Albanien in „La Traviata“ gab, zog sie nach Italien, wo sie ihre musikalische Ausbildung an der Academia di Santa Cecilia in Rom fortsetzte. Als Trägerin zahlreicherAuszeichnungen von mehreren renommierten italienischen Gesangswettbewerben wie dem Giacomo Puccini Wettbewerb in Mailand, dem Spontini International in Ancona und dem Zandonai Wettbewerb in Rovereto, begann sie ihre berufliche Laufbahn in Italien und war bald in vielen führenden Theater zu hören. Jaho debütierte am Teatro Comunale di Bologna als Mimi in „La Boheme“ unter Daniele Gatti, am Teatro La Fenice in Venedig als Susanna in „Le Nozze di Figaro“ und am Teatro Giuseppe Verdi in Triest als Micaela in „Carmen“. Sie machte ihre ersten Auftritte außerhalb Italiens beim Wexford Festival in Irland, wo sie in Inszenierungen von Massenets „Sapho“ und Tschaikowskys „Die Zauberin“ sang. In Deutschland debütierte sie als Norina in „Don Pasquale“ an der Bayerischen Staatsoper München. Sie sang Susanna in „Le Nozze di Figaro“ am Theatre du Capitole in Toulouse und am Grand Théâtre de Genève. Ihr Südamerika-Debüt machte sie mit der Titelrolle in „Semiramide“ an der Seite von Daniela Barcellona und Juan Diego Florez in Lima, Peru. Ermonela Jaho gastierte für mehrere Produktionen am Teatro Comunale in Bologna, einschließlich Adina in „L'elisir d'amore“, dirigiert von Corrado Rovaris, Rusalka in Rimsky-Korssakows „Mainacht“ unter der Leitung von Vladimir Jurowski und als Principessa in einer Neuproduktion von Ottorino Respighis selten gespielter Oper „Le Bella Dormente“ unter der Leitung von Aldo Sisillo. Sie sang im La Fenice in einer Inszenierung von „Sadko“, gab ihr Debüt am Teatro de la Maestranza in Sevilla in „L'Incoronazione di Poppea“ unter der Leitung von Christoph Rousset. Außerdem sang in der Academia di Santa Cecilia Prokofjews „Maddalena“ unter der Leitung von Valery Gergiev.

Weitere Rollen in Ermonela Jahos Repertoire sind Imogene in „Il Pirata“, die Titelrollen in Cilèas „Adriana Lecouvreur“ und Mascagnis „Iris“. Ihre Interpretationen sind von weltweit bekannten Radio- und Fernsehstationen wie BBC 3 England, Mezzo Europa, ZDF Deutschland, Euronews, Sky Classic, RAI u.a. übertragen worden. Von ihrem ersten Debüt bis heute wurde das Publikum von ihrer künstlerischen Persönlichkeit und Fähigkeit, jede Seele durch ihren Gesang zu berühren, angezogen.

Konzerte mit Ermonela Jaho

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