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  • Edoardo Zosi
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Vivaldi
Die vier Jahreszeiten

Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 4

VOLKSFESTSTIMMUNG

Herbstliche Volksfeste wie das auf dem Cannstatter Wasen haben ihren Ursprung im Erntedankfest. Vor beinahe 300 Jahren hat die Vorgänge dabei der Venezianer Antonio Vivaldi (1678–1741) im „Herbst“ seiner „Vier Jahreszeiten“ komponiert und in den Gedichten, die er den vier Violinkonzerten mitgab, geschildert: „Der Bauer feiert mit Tänzen und Liedern die Freude über die glückliche Ernte. Und vom Saft des Bacchus beschwipst, beenden viele mit Schlaf ihr Vergnügen.“

„Die Jahreszeiten“ heißt ein Zyklus von zwölf Klavierstücken Peter Tschaikowskys (1840–1893). Sicherlich dachte er nicht daran, sich mit Vivaldi zu vergleichen, viel zu fern war ihm dessen Barockmusik, die er vielleicht nicht einmal kannte. Aber auch er gab, an seiner vierten Sinfonie arbeitend, seiner Mäzenin Nadeshda von Meck eine Darstellung davon, was man sich zu seiner Musik vorstellen könnte: Nachdem im dritten Satz am imaginären Helden des Werkes „kapriziöse Arabesken, unfassliche Gestalten, […] von der Phantasie geschaffen, vorbeischweben, wenn man Wein getrunken und einen kleinen Rausch hat“, folgt „der vierte Satz. Wenn du in dir selber keine Freude findest, so schau um dich! Geh ins Volk! Sieh, wie es versteht, lustig zu sein und sich ungehemmt der Freude hinzugeben: Die Heiterkeit eines Volksfestes umgibt dich. […] O, wie sie sichfreuen! Wie glücklich sind sie, weil all ihre Gefühle  unbefangen und einfach sind.“

 

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