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Talia Or // Sopran // Rückschau Saison 2015/16

2011/12 wurde Talia Or als Cover für die Rolle der Helene d´Egmont in Antwerpen für die viel beachtete Welt-Uraufführung der Donizetti Oper „Le Duc d´Albe“ verpfichtet, nachdem sie im März ihr Debüt am Teatro alla Scala in der „Frau ohne Schatten“ unter Marc Albrecht gegeben hatte. Am Teatro Regio Torino hat sie mit grossem Erfolg die Marzelline in einer Neuproduktion von „Fidelio“ unter der Leitung von Gianandrea Noseda (Regie: Mario Martone) verkörpert. Außerdem war sie in der Opéra de Limoges für „Elisir d’amore“ engagiert.

Talia Or debütierte am New National Theatre Tokyo in einer Neuproduktion (Gomez-Martines/ Michielletto) sowie an der Staatsoper Hamburg als Despina in „Cosi fan tutte“. Darüber hinaus sang sie das 1. Blumenmädchen in einer Neuproduktion von „Parsifal“ am Teatro Regio Torino unter der Leitung von Bertrand de Billy.

Talia Or war zuletzt bei den Bregenzer Festspielen in gleich drei Partien zu hören - der Sacerdottessa in Aida sowie in den vielbeachteten Produktionen der Weinberg-Opern „Die Passagierin“ (Ivette) und „Das Portrait“ (Liza). Bereits 2009 war die Sopranistin bei den Bregenzer Festspielen als Sacerdotessa unter Carlo Rizzi engagiert und wurde daraufhin für das Folgejahr wieder eingeladen. Am Gärtnerplatztheater in München sang sie erneut die Adina in „Elisir d’Amore“.

Zu den jüngeren Höhepunkten ihrer Karriere zählen unter anderem ihr viel beachtetes Rollendebüt als Elisabeth Zimmer in Henzes „Elegie für junge Liebende“ in Bilbao (Regie: Pier Luigi Pizzi), ihr Debüt als Adina am Staatstheater am Gärtnerplatz und das Erste Blumenmädchen unter der Leitung von Lorin Maazel in einer Neuproduktion von Wagners „Parsifal“ am Palau de les Arts Valencia. 2008 gab sie ihr Debüt mit Zubin Mehta, der sie sowohl für das Eröffnungskonzert der Weltausstellung in Saragossa (Mahler Symphony Nr. 2) als auch für eine große Tournee in Israel mit Konzerten in Tel Aviv, Jerusalem und Haifa (Bach-Kantaten) engagiert hatte.

Als regelmäßiger Gast an der Bayerischen Staatsoper München war Talia Or in den letzten Spielzeiten in Humperdincks „Königskindern“ (Kind) unter Fabio Luisi, als Cover für die Titelrolle in Unsuk Chins „Alice in Wonderland“, als Voce del Cielo in „Don Carlo“ unter der Leitung von Paolo Carignani, als Amour in „Orphée et Eurydice“ unter der Leitung von Ivor Bolton sowie als das Junge Mädchen in „Moses und Aaron“ unter Lothar Zagrosek zu hören. Am Staatstheater am Gärtnerplatz war sie in Rollen wie Valencienne (Lustige Witwe), Rosina (Barbier), Anna Reich (Lustige Weiber von Windsor) und Pamina (Zauberflöte) zu erleben.

Talia Or debütierte in Sao Paulo unter Maestro Rhoshdesvenky in Mahlers 8.Sinfonie am Osesp. Unter der Leitung von Peter Schreier gab sie in Bachs „Weihnachtsoratorium“ ihr Debüt am Teatro dell Maggio Musicale Fiorentino. Sie gastierte noch während ihres Studiums unter der Leitung von Ingo Metzmacher in Bernsteins „Mass“ in der Musikhalle Hamburg.

Geboren in Jerusalem, begann Talia Or zunächst Violine zu studieren, bevor sie sich für ein Gesangsstudium an der Hamburger Hochschule für Musik und Drama entschloss. 2002 gewann sie hier den „Mozart-Wettbewerb“ und den „Wettbewerb für geistliches Lied und Oratorium“. 2003 trat sie u.a. als Taumännchen „in Hänsel und Gretel“ und als Papagena in „Die Zauberflöte“ an der Hamburgischen Staatsoper auf. Sie war in der Saison 2003/04 Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper München und von 2004/05 bis 2008/09 Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz.

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