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  • Gerhard Oppitz
Veranstaltungsdaten
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Konzert in Immenstadt

Beethoven
Klavierkonzert Nr. 5

Glasunow
Sinfonie Nr. 6

GLASUNOW TRITT IN BEETHOVENS FUSSSTAPFEN

Fünfundzwanzig Jahre lang, 1905–1930, war Alexander Glasunow Leiter des Petersburger Konservatoriums – er unterrichtete dort auch Schostakowitsch, dem er „manchmal kindisch und manchmal [als] großer Weiser“ erschien. Schon als Achtjährigem war ihm klar, dass die Musik um die Zentralgestirne Bach, Mozart, Beethoven und Mendelssohn kreiste, und dies durchaus im Wortsinne: Von seinen Eltern mit einem Fernrohr beschenkt, teilte der kleine Sascha den Planeten die Namen von Komponisten zu: Mozart war die Sonne, Bach der Mond und Beethoven – der Mars. Als Komponist, Pianist und Pädagoge hatte er auf das russische Musikleben erheblichen Einfluss, wobei er in seiner Verbindung von nationalrussischen Traditionen und den Errungenschaften Tschaikowskys wohl im Herzen ein Konservativer war. Der Musikologe Rostislav Hoffmann nannte ihn viel später den „würdigen Fortsetzer Beethovens, objektiver, klarer, konsequenter und umfassender als Tschaikowsky“. Es war auch Glasunow, der einen der Gründe der russischen Beethoven-Begeisterung nannte: „Auch wenn ich Beethoven für die typische Verkörperung des deutschen Genius halte, so begeistere ich mich daran, mit welcher Spürsamkeit er den Charakter der Musik ihm fremder Völker erfasste“. Die Motive russischer Volkslieder habe Beethoven „mit großer Meisterschaft und großem Geschmack ausgearbeitet“.

 

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