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Maximilian Schmitt // Tenor // Rückschau Saison 2014/15

Maximilian Schmitt entdeckte seine Liebe zur Musik bereits in jungen Jahren bei den Regensburger Domspatzen. Er studierte Gesang bei Roland Hermann und Prof. Anke Eggers an der Berliner Universität der Künste. 2005 und 2006 war er Mitglied im Jungen Ensemble der Bayerischen Staatsoper München.

Noch während seiner Münchner Zeit debütierte Maximilian Schmitt am Salzburger Landestheater als Tamino in „Die Zauberflöte“, bevor er sich für vier Jahre dem Ensemble des Mannheimer Nationaltheaters verpflichtete. Dort war er in Partien wie David in „Die Meistersinger von Nürnberg“, Lenski in „Eugen Onegin“ und den lyrischen Mozart-Partien wie Tamino, Don Ottavio, Belmonte oder Ferrando zu hören. Im Sommer 2012 beschloss Maximilian Schmitt seine erfolgreiche Mannheimer Zeit mit der Titelpartie in Mozarts „La Clemenza di Tito“. In konzertanten Opernabenden war Maximilian Schmitt mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Robin Ticciati Don Ottavio in „Don Giovanni“, Ferrando in „Così fan tutte“ und mit dem WDR Sinfonieorchester zu erleben. Ende 2012 debütierte er an der Oper Amsterdam als Tamino in der gefeierten Neuproduktion von Simon McBurney unter Marc Albrecht, die wegen ihres großen Erfolges 2015 wiederaufgenommen wird. In der Saison 2013/2014 war er in derselben Partie in Bregenz sowie als Steuermann in „Der fliegende Holländer“ in Genf zu hören. Auch in dieser Saison singt er die Partie des Steuermann im Mai mit dem Orchester und Chor „Les Siècles“ unter der Leitung von François-Xavier Roth im Grand Théâtre du Luxembourg. Er eröffnet die Saison in der Partie des Belmonte aus Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von René Jacobs. Konzertante Vorstellungen führen nach Perugia, in den Amsterdamer Concertgebouw sowie in den BOZAR nach Brüssel, ein Projekt, das bei harmonia mundi France auf CD erscheinen wird.

Neben seiner Leidenschaft für die Oper hat der Konzertgesang großes Gewicht. Sein weit gefächertes Repertoire reicht von Monteverdi über Mozart bis Mendelssohn, eingeladen von Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Andrew Manze, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, Fabio Luisi, Philippe Herreweghe, Marcus Creed, Trevor Pinnock, René Jacobs, Robin Ticciati und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Philharmonia Zürich, dem Kammerorchester Basel, den Symphonieorchestern des Bayerischen und des Mitteldeutschen Rundfunks, den Wiener Symphonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig. Maximilian Schmitt ist außerdem besonders regelmäßiger Gast der verschiedenen Pariser Orchester (Orchestre de Paris/Jesus Lopez-Cobos und Bertrand de Billy, Ensemble orchestral de Paris/Reinhard Goebel, Orchestre National de France/ Andres Orozco-Estrada). Mit Claudio Abbado durfte er beim Lucerne Festival sowie bei der Accademia di Santa Cecilia in Rom musizieren. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Philippe Herreweghe, mit dem er immer wieder die große Bandbreite seines Repertoires zeigen kann, in dieser Saison in Konzerten mit dem Royal Flemish Orkest (Strawinsky: Canticum sacrum) sowie mit dem Collegium Vocale und dem Orfeo Barockorchester (Mendelssohn: Paulus). Zu hören ist er 2014/2015 auch mit New Japan Philharmonic Orchestra unter Ingo Metzmacher mit Beethovens Missa solemnis, in der Matthäus-Passion mit dem MDR Sinfonieorchester, in Bachs h-Moll-Messe mit dem Freiburger Barockorchester und dem Chor des Bayerischen Rundfunks, in Mendelssohns „Elias“ mit dem RIAS Kammerchor oder bei den Salzburger Festspielen in der Titelpartie von Schuberts „Lazarus“ mit der Camerata Salzburg, wieder unter Ingo Metzmacher. Eng verbunden ist er dem WDR Sinfonieorchester, mit dem er Anfang 2015 gemeinsam mit Patrick Lange eine CD mit Romantischen Arien für das Label Oehms classics einspielt.

Ebenso wichtig sind die Liederabende in Maximilian Schmitts Kalender, die er zusammen mit Gerold Huber gibt. Zu Gast war das Duo zuletzt im Amsterdamer Concertgebouw, wiederholt beim Heidelberger Frühling oder in der Kölner Philharmonie. Sein Debüt in der Londoner Wigmore Hall gab Maximilian Schmitt gemeinsam mit Justus Zeyen, mit dem er auch in dieser Saison beim Oxford Lieder Festival auftritt. Die Lied-CDs von Gerold Huber und Maximilian Schmitt werden von Oehms classics veröffentlicht: Nach dem Debüt-Album „Träumend wandle ich bei Tag“ (Robert und Clara Schumann) erschien 2013 Schuberts „Die schöne Müllerin“, die das Duo in einem gefeierten Debüt bei der Schubertiade Schwarzenberg vorstellen konnte.

Neben den Lied-Aufnahmen ist Maximilian Schmitt auf CD zu hören mit Haydns „Schöpfung“ (Freiburger Barockorchester/René Jacobs/harmonia mundi France), in zwei Aufnahmen von Bachs „Matthäus-Passion“ (Gewandhausorchester/Riccardo Chailly – DECCA; Chor des Bayerischen Rundfunks/Concerto Köln/Peter Dijsktra – BR Klassik), mit Dvoraks „Stabat mater“ (Royal Flemish Orchestra/Philippe Herreweghe), auch als DVD erschienen ist Bachs „Weihnachtsoratorium“ (Akademie für Alte Musik Berlin/Chor des Bayerischen Rundfunks/Peter Dijkstra – BR Klassik label). Auf Christian Gerhahers erster Orchester-CD „Romantische Arien“ (Sony) ist Maximilian Schmitt als Tenor-Partner zu hören (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/ Daniel Harding).

Konzerte mit Maximilian Schmitt

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