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Janina Baechle // Mezzosopran // Rückschau Saison 2014/15

Die international gefragte Mezzosopranistin Janina Baechle, langjähriges Mitglied der Wiener Staatsoper, übernimmt in den  kommenden Spielzeiten unter anderem die Brangäne in „Tristan und Isolde“ an der Opéra de Bordeaux, Ježibaba in „Rusalka“ an der Opéra de Lyon und der Wiener Staatsoper, Fricka in „Die Walküre“ an der Canadian Opera, Toronto, Erda in „Das Rheingold“ an der Semperoper Dresden, an der Wiener Staatsoper und in einer konzertanten Aufführung beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks München (Simon Rattle), Herodias in „Salome“ sowie die Mutter in einer Neuproduktion von „Hänsel und Gretel“ (Thielemann) an der Wiener Staatsoper.

Eine besondere Liebe hat die Künstlerin zum Liedrepertoire: An der Opéra de Paris sang sie 2013 ihre erste „Winterreise“ mit Elisabeth Leonskaja. Zukünftige Konzertprojekte führen sie im Juli 2014 nach Montoire („Au pays qui te ressemble“), im September nach Neapel („Les temps retrouvé“ von Reynaldo Hahn) sowie im Dezember ins Pariser Musée d’Orsay („Back to Bach“). Auf dem Programm stehen außerdem Schönbergs „Gurre-Lieder“ in Paris und Mahlers 8. Sinfonie in Graz. Als langjähriges Mitglied der Wiener Staatsoper war sie dort unter anderem in Partien wie Santuzza in „Cavalleria Rusticana“, Brangäne in „Tristan und Isolde“, Ulrica in „Un ballo in maschera“, Ortrud in „Lohengrin”, Mrs. Quickly in „Falstaff”, Eboli in „Don Carlos“, Herodias in „Salome“ sowie Erda, Fricka und Waltraute im „Ring des Nibelungen“ zu erleben.

Gastengagements führten sie u.a. an das Teatro Colón, Buenos Aires, an das Théâtre du Capitole, Toulouse, an die Bayerische Staatsoper München (Ježibaba und Ortrud), an die Opéra National de Paris (Titelpartie der UA von Bruno Mantovanis „Akhmatova“ sowie Brangäne), an das Gran Teatre del Liceu, Barcelona (u.a. Gaea in „Daphne”), an die San Francisco Opera, die Semperoper Dresden, das Staatstheater Stuttgart (Amneris), die Hamburgische Staatsoper sowie an das Festspielhaus Baden-Baden und zum Edinburgh Festival.

Janina Baechle arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Kent Nagano, Seiji Ozawa, Donald Runnicles, Pinchas Steinberg, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Christian Thielemann, Simone Young undFranz Welser-Möst.

Bei den zahlreichen Konzertauftritten Janina Baechles – unter anderem mit den Wiener Philharmonikern, dem New York Philharmonic, dem NDR Orchester und dem Orchester des Bayerischen Rundfunks – liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Werk Gustav Mahlers: Sie sang dessen 2. Sinfonie (Ozawa, Kaplan und Segerstam), „Das Lied von der Erde“ (Kyrill Petrenko und Nagano), 8. Sinfonie (Nott und Jansons) und „Kindertotenlieder“ (Plasson).

Des Weiteren umfasst ihr Konzertrepertoire Werke wie Brahms’ „Alt-Rhapsody“, Beethovens 9. Sinfonie und „Missa Solemnis“, Caplets „Le Miroir de Jesu“, das Verde „Requiem“ sowie Schönbergs „Lied der Waldtaube“ aus den „Gurre-Liedern“.

Ihre im Sommer 2013 erschienene CD „Urlicht“ mit Liedern von Gustav Mahler (aus „Des Knaben Wunderhorn“, „Lieder eines fahrenden Gesellen“ und „Kindertotenlieder“ wurde im Juni 2014 von der französischen Académie du Disque Lyrique mit dem Prix Elisabeth Schwarzkopf / Orphée d’Or für die beste Liedinterpretation ausgezeichnet. Ebenfalls auf CD erschienen ist die Gesamtaufnahme des „Ring des Nibelungen“ unter Christian Thielemann / Wiener Staatsoper, auf der Janina Baechle als Fricka und Waltraute zu hören ist. Diese Aufnahme wurde für die Grammy Awards nominiert.

Janina Baechle studierte Musikwissenschaft und Geschichte an der Universität Hamburg und absolvierte parallel dazu ein Gesangsstudium an der Hamburger Musikhochschule bei Gisela Litz. Darüber hinaus arbeitete sie viele Jahre regelmäßig mit Brigitte Fassbaender. Bis 2004 gehörte Janina Baechle zum Ensemble des Staatstheaters Hannover, wo sie sich wichtige Rollen ihres Repertoires erarbeiteten konnte.

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