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Daniel Raiskin // Dirigent // Rückschau Saison 2014/15

Daniel Raiskin hat sich mit seiner künstlerisch unverwechselbaren Handschrift zu einem der anerkannt vielseitigsten Dirigenten seiner Generation mit einem breit gefächerten Repertoire und dramaturgisch anspruchsvollen Programmen entwickelt. Er wuchs als Sohn eines renommierten Musikwissenschaftlers in einem humanistisch geprägten Elternhaus in St. Petersburg auf, erhielt bereits mit sechs Jahren Musikunterricht und nahm später ein Studium an der renommierten Hochschule seiner Heimatstadt auf. Raiskin widmete sich zunächst der Geige und Bratsche und begann zugleich die Ausbildung zum Dirigenten bei Lev Savich. Im Alter von zwanzig Jahren verließ Daniel Raiskin die Sowjetunion, um in Amsterdam und Freiburg sein Studium fortzusetzen. Als gefragter Solist gehörte er schnell zu den führenden Bratschisten in Europa mit vielen Engagements als Solist und Kammermusikpartner. Allmählich jedoch wechselte der Schwerpunkt vom Instrument zum Taktstock. Zu seinen weiteren Lehrern, die ihm wichtige Impulse gaben, gehörten Mariss Jansons, Neeme Järvi, Milan Horvat, Woldemar Nelson und Jorma Panula.

Seit 2005 ist er Chefdirigent bei der Rheinischen Philharmonie Koblenz; seit 2008 in gleicher Position bei der Artur-Rubinstein-Philharmonie in Polens zweitgrößter Stadt Lódz. Darüber hinaus gastiert er regelmäßigbei zahlreichen weiteren renommierten Orchestern, darunter das Belgrade Philharmonic Orchestra, Brandenburgische
Staatsorchester Frankfurt, Dala Sinfonietta, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Düsseldorfer Symphoniker, Estonian National Symphony Orchestra, Filarmonica de Buenos Aires, Jenaer Philharmonie, Haifa Symphony, Hong Kong Sinfonietta, Karol Szymanowski Philharmonic Krakow, Malmö Symfoniorkester, Mariinsky Orchestra, Mozarteumorchester Salzburg, National Symphony Orchestra Taiwan, New Russia State Symphony Orchestra Moscow, Odense Symfoniorkester, Orchestre Philharmonique de Marseille, Orkest van het Oosten, Orquesta Sinfonica de Tenerife, Orquesta Sinfónica Nacional de México, Orquestra Nacional do Porto, Philharmonisches Staatsorchester Mainz, Polish Radio Orchestra Katowice, Prague Radio Symphony, RTV Slovenia Symphony Orchestra, Shanghai Philharmonic Orchestra, Slovak Philharmonic Bratislava, Symfonie Orkest Vlaanderen, Ural Philharmonic, Warsaw Philharmonic, Württembergische Philharmonie Reutlingen sowie beim Zagreb Philharmonic.

Darüber hinaus widmet er sich regelmäßig Produktionen im Opernbereich, darunter eine! „Carmen“-Produktion unter der Regie von Calixto Bieito an der niederländischen Opera Zuid. Eine weitere „Carmen“-Produktion leitete er am Koblenzer Stadt Theater, wo er auch Dimitri Schostakowitschs „Die Nase“ dirigierte. Im August 2011 dirigierte  er  eine gefeierte Inszenierung von  Mozarts „Don Giovanni“ bei den Opernfestspielen im österreichischen St. Margarethen.

Als Gastdirigent wird er in der Saison 2014/15 mit Wiedereinladungen unter anderem bei Konzertreisen mit dem RTV Slovenia Symphony Orchestra zu erleben sein und zum zweiten Mal am Mariinsky Theater gastieren. Debüts führen ihn zum Russischen Staatsorchester, San Antonio Symphony, Winnipeg Symphony Orchestra und zum Clásica Santa Cecilia in Madrid.

Daniel Raiskin arbeitet mit bedeutenden Solisten zusammen, darunter Martin Fröst, Alban Gerhardt, Vadim Gluzman, Natalia Gutman, Peter Jablonski, Janine Jansen, Kari Kriikku, Lang Lang, Francois Leleux, Jan Lisiecki, Alexei Lubimov, Mischa Maisky, Vladimir Mendelssohn, Midori, Shlomo Mintz, Daniel Müller-Schott, Steven Osborne, Enrico Pace, Ivo Pogorelich, Julian Rachlin, Vadim Repin, Benjamin Schmid, Dmitri Sitkovetsky, Julian Steckel und Alexei Volodin.

Die Einspielungen des Zyklus mit Brahms-Sinfonien beim Label TwoPianists sowie die Einspielungen bei AVI Music mit Schostakowitschs 4. Sinfonie fanden großen Anklang in der internationalen Presse, seine Einspielung der Cellokonzerte von Korngold, Bloch und Goldschmidt mit Julian Steckel erhielt einen Echo Klassik 2012.

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