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Ernst Konarek // Schauspieler // Rückschau Saison 2014/15

Sein erstes Engagement hatte er am Staatstheater Braunschweig, dann bei Peter Zadek von 1970 bis 1979 am Schauspielhaus Bochum. Dort spielte er u.a. in der Kroetzuraufführung „Dolomitenstadt Linz“ den Heribert Dengk, in O’Casey’s „The Shadow of a Gunman“ den Seumas Shields und in Shakespeares „Hamlet“ den Laertes. Dazwischen hatte er mehrere Gastspiele an der Freien Volksbühne in Berlin. Hier zum Beispiel 1976 den Hasek’schen „Schwejk“ in der Bearbeitung von Jan Grossmann.

Ab 1980 ging Ernst Konarek für drei Jahre ans Schauspiel Frankfurt. Zusätzlich wirkte er bei Fernseharbeiten beim Hessischen Rundfunk mit, z.B. bei den „Wiener Geschichten“, einer Revue unter der Leitung von Caspar Richter und seinem Kabarettprogramm „...es lebe Zentraleuropa“. Anschließend ging ernst Konarek auf Tournee mit Franz Xaver Kroetz mit dem Stück „Nicht Fisch Nicht Fleisch“ in der Rolle des Edgar. Ab 1984 spielte er am Nationaltheater Mannheim u.a. den Knieriem in Nestroys „Lumpazivagabundus“ und den Suslov in den „Sommergästen“ von Maxim Gorki.

Seit 1988 spielt Ernst Konarek am Staatstheater Stuttgart u.a. den Joel Brand im gleichnamigen Stück von H. Kipphardt, den Ubu Roi in der Bearbeitung von H.C. Artmann unter der Regie von Hans Kresnik, den Teddy im „Wunderheiler“ von Brian Frial, den Andres im „Woyzeck“, dann mit großem Erfolg den Herrn Fellner in „Indien“ in der Rosenau Stuttgart. Bis 2005 stand dieses Stück immer ausverkauft 160 Mal auf dem Spielplan.

2004 folgte ein Gastspiel am Volkstheater Wien: In Brechts „Mutter Courage“ spielte er den Koch. Regie führte der Volkstheaterintendant Michael Schottenberg. Im Sommer 2005 dann ein Engagement bei den Seefestspielen Mörbisch am Neusiedlersee. Unter der Regie von Helmut Lohner spielte er in Lehars „Lustiger Witwe“ den Njegus an der Seite von Harald Serfin.

Auch auf dem musikalischer „Ast“ ist Ernst Konarek seit fast dreißig Jahren aktiv: Seit 1978 als freier Mitarbeiter am HR, SDR bzw. SWR. Seither entstanden Sendungen wie die „Wiener Geschichten“ in Zusammenarbeit mit dem Radiosinfonieorchester des SWR, die auch auf CD aufgenommen wurde. Er arbeitet als Autor, Sprecher, aber auch als Interpret von Chansons des Wiener Kabaretts der 50er und 60er Jahre (Leopoldi, Bronner, Wehle, Kreisler).

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